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Um 10:30 Uhr begann schließlich die lange Fahrt zurück zur Küste am
Golf von Mexiko. 515 km waren zu bewältigen, wofür Google Maps etwas
über 7 Stunden veranschlagte. Die ersten 2 ½ Stunden fuhren wir
wieder den Weg zurück, über den wir am Vortag nach Palenque gefahren
sind. In Palenque aber ging die Fahrt erst mit etwas Stau los. Dann
folgte irgendwann die Ausreise aus dem Bundesstaat Chiapas, wo es in
dieser Richtung keinen Kontrollpunkt gab. Ich hatte den Eindruck,
dass Chiapas das Armenhaus in Mexiko ist. Die Häuser sind sehr
einfach und vor allen Dingen waren die Straßen dort deutlich
schlechter als im Rest von Mexiko. Auch gab es deutlich mehr
Polizei- oder Armeekontrollen (also Checkpoints, an denen der
Autoverkehr kontrolliert wurde) entlang des Weges. |
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Nach etwa 3 Stunden Fahrzeit machten wir einen kurzen
Toiletten-Stopp im Ort Escárcega, der erste größere Ort auf unserer
heutigen Fahrt. Dann folgten wir für die nächsten Stunden dem
Highway 186, der häufig stur gerade aus durch den Tropenwald führt.
Vor dem Highway 186 wurden wir von einem (in Deutschland lebenden)
mexikanischen Bekannten zuvor gewarnt, dass wir dort keinesfalls
anhalten sollten. Die Straße soll als Drogenschmuggler-Achse von den
angrenzenden, südlichen Staaten genutzt werden. Ob dem so ist oder
auch nicht – wir konnten nichts erkennen und „machten Kilometer“.
Gegen 17:45 Uhr kamen wir endlich an unserem Ziel, den Ort Chetumal
an. Der Ort ist auch gleichzeitig an der Golfküste der südlichste
Ort, direkt an der Grenze zu Belize. |
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Wir bezogen unser Zimmer im Hotel Fiesta Inn Chetumal passend zum
Sonnenuntergang mit bestem Blick auf vorgenanntem aus dem 6 Stock
unseres Hotels. Etwa 1 Std. später begaben wir uns noch auf einen
kleinen Stadtrundgang. Das Hotel war 3 Blocks vom Meer entfernt,
sodass wir nach 10 Min. Fußweg den Fähranleger für die Boote nach
Belize erreichten. Belize war übrigens bei den vorherigen
Reiseplanungen auch erst eine Option, aber wegen dem Vulkan
entschieden wir uns schließlich für Guatemala. Auch hatten wir
überlegt mal kurz von Chetumal über die Grenze nach Belize zu
hüpfen, aber die ganzen Ein- und Ausreisesteuern i.H.v. 70 EUR (pro
Person!!!) beider Staaten waren uns die Sache nicht wert. |
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Aber wieder zurück zum
Reisebericht… Bei unserem weiteren Spaziergang durch Chetumal
entlang der Promenade, liefen wir an einer Art Kirmes vorbei. Dabei
lag der Focus weniger bei den Fahrgeschäften (8 Fußball-Kicker war
z.B. ein Stand), sondern eher bei „Fressbuden“ mit uns gänzlich
fremden Speisen. Dann ging es entlang der Promenade wieder zurück
und schließlich in ein Restaurant direkt in erster Meeresreihe. Dort
aßen wir zu Abend, woraufhin wir wieder zurück zu unserem Hotel
liefen. Jenes hatte einen großen Pool auf der Dachterrasse, in
dessen Bar wir uns noch auf einen Drink setzten. |
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