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Der Tag des Rückflugs begann mit Hektik. Ich wurde um 6.30 Uhr von Haggy geweckt. In aller Ruhe duschte ich und als ich dann fertig war, sagte sie mir ausgesprochen ruhig (es war bereits 7 Uhr), dass es mit meinem Flieger nach Hause wohl zeitlich eng wird. In dem Moment sah ich auf die Uhr und begriff das Ausmaß der Situation. Haggy hatte mich schon um 5.30 Uhr geweckt, wie geplant. Ich soll auch logische Antworten gegeben haben. Daher hat sie sich in der nächsten Stunde nicht mehr um mich gekümmert, weil sie meinte, dass ich duschen würde, bzw. meine restlichen Sachen packen würde. Als sie dann nichts von mir hörte, sah sie nach und ich schlief noch friedlich. Mein Abflug war für 9 Uhr geplant, und eine knappe Stunde war der Weg zum Flughafen. Also alles schnell in den Wagen geschmissen und ab zum Flughafen. Haggy legte die Geschwindigkeitsbegrenzungen sehr positiv für uns aus und düste in Rekordzeit von einer halben Stunde zum Flughafen San Francisco. Hier waren an allen United Airlines Schaltern lange Schlangen. Zum Glück konnte ich mit meinen Skiern zum Sperrgepäckschalter, welcher leerer war. |
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Haggy offenbarte mir, in der Schlange wartend, dass bis maximal eine Stunde vor Abflug das System noch Bordkarten ausgibt, da diese Stunde benötigt wird, um die Koffer, bzw. deren Inhalt ausreichend zu durchleuchten. Ich gab die Hoffung so gut wie auf, den Flieger noch zu erreichen, zumal es vor uns in der Schlange sehr lange dauerte. Aber oh Wunder, 1:15 Minuten vor Abflug waren ich dran und 1:10 Minuten vorher hielt ich die Bordkarten in der Hand. Das war knapp – 10 Minuten später und ich wäre am Boden geblieben. Die nächste Hürde, die Sicherheitskontrollen. Am Economy Schalter war wieder eine riesige Schlange. Das war es dann wohl endgültig. Haggy sprach mit dem Einweiser der Business und 1st Class Kontrollen, wo niemand wartete und jener nahm mich netterweise auch sofort dran. |
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Die Kontrollen waren ausgesprochen genau, ich musste gar meinen Gürtel ablegen. Ich war zu abgekämpft und froh, dass er mich nicht hat am Economy Schalter warten lassen, als das ich was gesagt habe. Nach der Prozedur blieben mir noch 45 Minuten bis zum Abflug und mein Magen rebellierte wegen der Aufregung, weshalb ich die Toiletten aufsuchte musste. Nach Erledigung dessen konnte ich umgehend in den Flieger spazieren, da der Flug schon aufgerufen war. Mit fielen tonnenweise Steine vom Herzen, als ich auf meinem Platz saß. Hier wartete ich noch kurz das Frühstück ab, schrieb meine restlichen Postkarten und schlief umgehend ein, denn der Flug dauerte ja 5 ½ Stunden. |
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An Bord schlief ich 3 Stunden und war in Washington recht gut erholt, als wir um 17:30 Uhr Ortzeit landeten. Ich hatte nur noch 1 ½ Stunden zu überbrücken, da der Weiterflug nach Düsseldorf für 19 Uhr angesetzt war. Jene Zeit vertrieb ich mir mit herumlaufen auf dem Flughafen, Einkaufen von zollfreien Zigaretten (jene waren wegen des hohen Euro/$ Kurses nicht viel preiswerter als die verzollten in Deutschland) und zweimaligen rauchen in der ekeligen und auf dem Hinflug schon beschriebenen Smokers Lounge. Auf dem Weiterflug, welcher pünktlich startete, hatte ich einen netten, auch alleinreisenden Sitznachbarn, mit welchem ich mich gut unterhielt. Nach zwei Stunden Flug wollte ich dann aber schlafen, da ich sonst den nächsten Tag nicht überstanden hätte. Also Sitz nach hinten. Die deutsche Tucke hinter mir war der Meinung, dass sie jenes störte und gab mir das auf englisch zu verstehen (hörte sich relativ unrund an, ihr Englisch). Ich gab ihr auf englisch die Antwort, dass ich schlafen müsse und das Thema war erledigt. Wach wurde ich am Folgetag, als wir uns bereits im Anflug befanden. Da ich das Ruhrgebiet vom Boden her gut kenne, war es spannend den Weg aus der Luft zu beobachten. Das Erste was ich erkannte, war das Centro/Oberhausen. Von hier aus ging es über den die Kreuzung Rhein – Herne – Kanal / A42 über Essen runter bis zum Baldeneysee und dann zum Flughafen Düsseldorf. Hier kamen wir 10 Minuten vor Plan an, nach 30 Minuten hatte ich meine Koffer und konnte direkt zum Ausgang, wo mich meine Freundin mich mit dem Auto abholte und nach Bochum fuhr. |