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An dessen Rand befindet sich die spanische Modekette Desingual,
wo ich sitzend und Doro shoppend Rast einlegten (jeder, wie es
ihm beliebt). Danach schlenderten wir durch die schmalen Gassen
der Altstadt und gelangten zur katholischen Catedral de
Santiago, welche aber verschlossen war. Also setzten wir unseren
Rundgang durch die Altstadt fort, dessen viele kleine Geschäfte
aber „Siesta-bedingt“ von 13 Uhr bis 15 Uhr geschlossen hatten.
Da mittlerweile alle Wolken am Himmel verschwunden waren und es
mit 23 Grad angenehm warm war, ließen wir es uns in einem
Straßenkaffee vor der Kathedrale in Bilbao gut gehen. Nach einer
weiteren Stunde Rast kamen wir wieder in Schwung und liefen zu
den nahen Markthallen Mercado de la Ribera. |
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Dort gibt es eine klare Aufteilung: Fisch im Keller,
Fleisch im Erdgeschoss und Blumen im Obergeschoss. Auf
jeden Fall einen Kurzbesuch wert. Mittlerweile bereits
15 Uhr, hatten die kleinen Läden in der Altstadt wieder
geöffnet und es war interessant zu sehen, welche kleinen
Spezialläden dort angesiedelt sind (Knopfladen, Geschäft
für Marienstatuen,…). Im Grunde liefen wir die kommende
½ Stunde kreuz und quer durch die Altstadt unter anderem
eine Treppe ca. 50 Höhenmeter hinauf zu einer Schule,
von wo aus man einen guten Überblick auf die Altstadt
hat.
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Von dort aus entdeckten wir auch den Plaze Nueva,
zu welchem wir daraufhin liefen. Ein Platz,
eingerahmt von alten, aber restaurierten
Gebäuden, auf dem sich hauptsächlich
Straßencaffees befinden. Plötzlich setzte gegen
18 Uhr setzte leichter Regen ein, weshalb wir
zurück zum Hotel liefen. Obwohl der Niederschlag
nicht nachließ, sondern sich sogar
intensivierte, machten wir uns eine Stunde
später wieder auf den Weg in die Stadt – es half
ja alles nichts… Auf der kleinen Straße Calle
Colon de Larreategui parallel der
Haupteinkaufsstraße, fanden wir eine kleine
Tappas Bar, in welcher wir zu Abend aßen und den
Abend ausklingen ließen. Abschließend betrachtet
ist Bilbao sicherlich eine B Stadt, aber eine
der Schöneren mit viel alter Bausubstanz. |
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Nicht zu vergleichen mit Rom, Wien
oder Paris, aber trotzdem mit angenehmen, südländischen
Flair, aber dennoch ganz anders, wie man Spanien am
Mittelmeer kennt. Touristisch von den Mitteleuropäern
kaum entdeckt, weshalb selbst jüngere Leute kaum
Englisch sprachen, aber mit ein paar Worten Spanisch und
etwas Improvisation gingen wir weder verloren, noch sind
wir verhungert. Von der ehemaligen Industriestadt Bilbao
war nicht mehr viel zu erkennen, schöne alte und
restaurierte Gebäude dominierten das Stadtbild. Im
Grunde reicht ein Tag aus um die Stadt zu erkunden, es
sei denn man nimmt sich Zeit und verbringt einen
weiteren Tag im Guggenheim Museum. |
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