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Wir liefen durch die engen Gänge und bestaunten das reichhaltige
Angebot an Obst und Fisch. Zurück auf der La Rambla, erreichten
wir an deren Ende den Kreisverkehr, mir der 68 Meter hohe
Kolumbussäule. Dort sahen wir endlich das Mittelmeer. Parallel
der Küste und des Yachthafens liefen wir die Straße Passeig de
Colom, bis zur Passeig de L´Escullera, wo in erster Reihe zum
Hafen schöne Restaurants sind, zum Sandstrand von Barcelona. Der
Strand hatte in Bezug auf die Dichte der Liegen und der Anzahl
der Sonnenanbeter (auch wenn es aktuell bewölkt war) für mich
das Flair des Strandes an der Playa de Palma auf Mallorca. Das
sich ein solcher Sandstrand mitten in der Stadt befindet, hatte
ich nicht erwartet. Eine gute Möglichkeit sich bei einer
anstrengenden Stadtbesichtigung auszuruhen. Wir ruhten ½ Stunde
an einem Strandcafe, da sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar
machten. Um 14 Uhr wieder rehabilitiert, liefen wir die entlang
der Promenade zurück auf eine Halbinsel, auf welcher man erst
das Imax Port Vell passiert, um dann zum Einkaufszentrum
Maremàgnum gelangt. |
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Wir streiften durch den neu erbauten Shoppingtempel mit
hauptsächlich Bekleidungsgeschäften, als auch einen Fanshop des
FC Barcelona. Nach 30 Minuten war das Thema Shopping erledigt,
draußen hatten sich die letzten Wolken verzogen und plötzlich
über 30 Grad warm. Über eine hölzerne Fußgängerbrücke liefen wir
zurück zur Kolumbussäule. Von dort zur angrenzenden Moll de
Barcelona, an welchem die Fährschiffe nach Mallorca, Ibiza und
Italien, als auch die Kreuzfahrtschiffe in Barcelona anlegen.
Dort stand das 580 Autos fassende Fährschiff Eurostar Barcelona
welches die Strecke nach Rom bedient. Das ich jenes
fotografierte, blieb nicht unentdeckt und ich wurde darauf
hingewiesen, dieses zu unterlassen (welche Geheimnisse sich auch
ewig dort verbergen mögen). Die Mole endet an dem Grand Marina
Hotel (5-Sterne), wo wir einfach mal rein spazierten, da sich im
7. Stock auf der Dachterrasse ein Pool befindet.
Schwimmen wollten wir natürlich nicht, uns ging es um den
Ausblick. |
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Dieser war genial. Neben dem Hotel lag die 290 Meter
lange Carnival Freedom Kreuzfahrtschiff), als auch eine
nach Tanger verkehrende Fähre der Grandi Navi Veloci auf
der anderen Seite der Mole. Im Hintergrund ankerte zudem
die 295 Meter lange Norwegien Gem. Auch der Ausblick
auch auf die Stadt war klasse. Danach liefen wir wieder
vorbei an der Kolumbussäule, die La Rambla hinauf, um in
das gotische Viertel zum Plaça Reial zu gehen. Am Ort
eines ehemaligen Klosters, befindet sich ein
palmengeschmückter, von klassistischen Häuserfassaden
umgebener Platz, mit wohnlicher, mediterraner Atmosphäre
und dem von Gaudi entworfenen Brunnen „Die drei Grazien“
in der Mitte. In vielen der umgebenden Häuser sind sich
Restaurants welche Tische und Stühle auf dem Platz
betreiben. In eines derer kehrten wir gegen 18 Uhr zum
Abendessen ein. Im Schein der Abendsonne aßen wir eine
große Pfanne Paella für 13 Euro/Person, der es ein wenig
an Meerestieren fehlte. |
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Am
Olympiahafen sind die Preise zwar höher, dafür aber auch mehr
Beilage in der Paella. Langsam machte sich die Müdigkeit
bemerkbar, sodass wir nach dem Essen eine Stunde kreuz und quer
durch das gotische Viertel liefen, bis wir im Acoma, einer
urigen südamerikanischen Kneipe in Barri Gotik einkehrten. In
dessen Hinterhofbiergarten verbrachten wir die Zeit bis 21 Uhr,
als wir es an der Zeit fanden, mit der Metro zum Hotel zu
fahren. Dort saßen wir noch kurz auf der Dachterrasse des
Hotels, bis dieser anstrengende, ereignisreiche Tag ein Ende
fand.
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