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Das Stadion ist täglich bis 18 Uhr geöffnet (auch sonntags),
sodass wir einen kurzen Blick in die 55.000 Zuschauer fassende
Arena (ausschließlich Sitzplätze) warfen. Zur Zeit der
Olympischen Spiele in Barcelona waren als Fassungsvermögen noch
60.000 Zuschauer zugelassen. Angrenzend des Stadions, führte
unser Weg entlang des angrenzenden Olympischen Schwimmstadions (Piscines
Bernat Picornell), mit der Torre de comunicacions de Montjuïc.
Der 136 Meter hohe, schneeweiße, futuristisch aussehende
Telekommunikationsturm soll an einen Sportler erinnern, der die
Olympische Fackel trägt. Über Rolltreppen (ja Rolltreppen unter
freiem Himmel, nicht in einem Gebäude) gelangten wir zum Palau
Nacional. Der Nationalplast war 1929 das größte Gebäude der
Weltausstellung mit einem 20.000 Menschen fassenden Festsaal.
Erneut über Rolltreppen gelangten wir hinunter zur Avinguda de
la Reina Maria Cristina, einer breiten Prachtstraße, entlang des
Museu Nacional d'Art de Catalunya (Museum der modernen Künste)
an dessen Ende die 47 Meter hohen
Torres Venecianes stehen. |
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Die beiden venezianischen Türme bildeten den Eingang der
Weltausstellung. Entlang der Prachtstraße, als auch auf dem
terrassenförmig ansteigenden Gelände zum Nationalpalast hinauf,
befindet sich der Font Màgica (magische Brunnen), eine riesige
Springbrunnenanlage, welche aufgrund der Wasserknappheit im Sommer
leider nicht in Betrieb war. Hinter den Venezianischen Türmen ist
schon der Plaça d’Espanya einer der größten Verkehrsknotenpunkte
(Kreisverkehr) mit einem großen und reichlich verzierten Brunnen.
Eine der dort mündenden Straßen ist die
Gran Via de Les Corts Catalanes, welche
uns in 500 Metern zu unserem Hotel zurück führte. Dort stellten wir
uns unter die Dusche, denn wie man sich fühlt und riecht, wenn man
den ganzen Tag bei 30 Grad Celsius herumläuft, könnt Ihr Euch
sicherlich vorstellen. Um 19 Uhr waren wir wieder auf den Beinen und
fuhren mit der U-Bahn zum Arc de Triomf.
Der in rötlicher Ziegelbauweise im neu – maurischen Stil errichtete,
etwa 30 Meter hohe Triumphbogen wurde 1888 anlässlich der damaligen
Weltausstellung erreichtet und stellte das Haupteingangstor dar. |
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Hinter dem Arc de Triomf beginnt die Passeig de Lluís Companys,
eine weitläufige, Kilometer lange Promenade. Diese mündet
schließlich auf Parc de la Ciutadella, welcher die
Weltausstellung beherbergte. Heute ein riesiger und beliebter
Park der Stadt. Durch diesen spazierten wir um einen See und der
Cascada, einen wunderschönen Brunnen, erbaut unter anderem auch
von Gaudi. Auf der anderen Seite angekommen, mussten wir unter
nicht ungefährlichen Umständen eine Hauptstraße überqueren und
gelangten so zum Olympiahafen. Das Freizeit und
Unterhaltungsgelände wurde (man mag es fast schon vermuten)
anlässlich der Olympischen Spiele 1992 errichtet. Heute ist es
insbesondere wegen seines guten Nachlebens mit Bars, Diskos und
Restaurants beliebt. Auch tagsüber durchaus einen Besuch wert,
wegen der zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Zudem sind dort
auch die eindrucksvollen Zwilllings-Hochhäuser Mapfre Tower und
Hotel Arts Barcelona. Uns gefiel insbesondere die breite
Strandpromenade, Sandstrand zur einen und schicke Restaurants
zur Landseite. Dort haben wir den Abend in einem Restaurant in
erster Strandreihe ausklingen lassen. |
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Zwar nicht ganz billig, aber schließlich zahlt man für Lage und
Ambiente mit. Restlos „vollgefressen“, mit schmerzenden Beinen
aufgrund der an den Vortagen zurückgelegten Wegstrecken, liefen
wir um 22.30 Uhr zur Metrostation Ciutadella, von wo aus wir
zurück zum Hotel fuhren. Dort setzten wir uns noch für einen
Absacker auf die Dachterrasse des Hotels, bevor auch dieser Tag
für uns ein Ende fand.
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