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Anschließend wieder den gleichen Weg zum Restaurant zurück. An
der von den Formel 1 Rennen bekannten Haarnadelkurve hinter dem
Tunnel hält der 98´er Bus, welcher uns zurück nach Nizza
brachte. Das Schloss / die Festung der Herrscherfamilie der
Grimaldi besuchten wir aus Zeitmangel nicht. Monaco gesehen zu
haben ist durchaus interessant, schon wegen dem so
offensichtlich vorgelebtem Reichtum. Aber in dieser Enge der
Straßenschluchten leben möchte ich nicht. Überall 6-8-stöckige
Appartementhäuser am Hang und jeder m2 ist zugebaut. Mal
abgesehen davon, dass ich mein gesamtes Hab und Gut maximal
gegen ein 2 m2 Grundstück (gerade ausreichend für ein
Einmannzelt) eintauschen könnte. Denn wie ich bei einem Makler
im Schaufenster sah, kostet ein 18 m2 Appartement 1,3 Mio. Euro
und wenn es 180 m2 seien dürfen schon 23 Mio. Euro (beide Preise
während der Wirtschaftskrise). |
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Wieder zurück in Nizza, hatte der Bus nahe dem Hügel
Monteé du Cháteau nahe dem Monument Aux Morts
außerplanmäßige Endstation. Denn der
Frühjahres-Radrenn-Klassiker Paris – Nizza endete jenen
Sonntag auf der Uferstraße „Promenade
des Anglais“ im Zentrum. Wo wir gerade an dem
Burg- /Hausberg waren, liefen wir doch mal hinauf. Erst
durch schmale Gassen der Altstadt, dann über steile
Treppen hinauf. Durch einen tropischen Garten mit
exotischen Pflanzen, Kakteen und einem kleinen
Wasserfall. Eine kleine grüne Oase, knapp 100 Meter über
der Stadt gelegen. Oben angekommen, erreichten wir einen
kleinen Park mit Rasenfläche, auf welchem Familien
Picknickten und Kinder spielten – wie ein kleines
Naherholungsgebiet. Wir liefen noch ein paar Meter höher
auf den höchsten Punkt des Hügels, zu einem kleinen
Ausflugslokal, bzw. deren Terrasse mit entsprechender
Aussicht. |
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Von den Dächern Nizzas, über dem Küstenstreifen bis zu
den Seealpen landseitig, ist der Ausblick grandios.
Man kann zwar auch mit dem Auto auf den Hügel fahren
(ein Leihwagen lohnt sich in der 346.000 Einwohner Stadt
Nizza aber nicht wirklich), aber unser Aufstieg dauerte
vom Meer aus keine 20 Minuten. Früher, bis 1706 befand
sich dort mal eine Festung, welche aber gesprengt wurde
und davon allenfalls Mauerreste übrig geblieben sind. Da
hinunter laufen bekanntlich weniger anstrengend ist,
waren schnell zurück in der Altstadt. Von dort liefen
wir weiter zum Strand und setzten uns geraume Zeit auf
die Promenade, um uns den Sonnenuntergang anzusehen.
Diese Idee hatten wohl viele Leute, denn sowohl der
Strand, als auch die Promenade waren gut frequentiert.
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Ganz (wenige) wagemutige stürzten sich sogar in
das noch kalte Mittelmeer. Bei beginnender
Dunkelheit liefen wir gemächlich zurück zu
unserem Hotel. Der Weg dorthin führt
entlang der Haupteinkaufsstrasse Avenue Jean
Médécin wo wir beschlossen, direkt zum
Abendessen zu gehen. Und zwar in die
abzweigende Avenue Georges Clemenceau, eine
weitere Fußgängerzone, die wir vorher gar nicht
entdeckt hatten. In unserem Reiseführer war das
Restaurant Maison de Marie empfohlen, in einem
Hinterhof und daher kaum zu finden, wenn man es
nicht weiß. Im mediterranen, etwas gehobenen
Stil ließen wir uns mit Seafood verwöhnen.
Anschließend noch einen Absacker auf der
Terrasse einer Kneipe auf der Fußgängerzone.
Mittlerweile 22 Uhr, liefen wir wieder zurück zu
unserem Hotel und beendeten somit den Tag.
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