| |
|
|
|
Nach 30 Minuten war es genug mit der Fernsicht, sodass wir
hinunter fuhren und uns dem Glasgow Science Center widmeten.
Dort werden an simplen, eindrucksvollen Beispielen des
alltäglichen Lebens, wissenschaftliche Zusammenhänge
verständlich erklärt. Zum Beispiel zwei 15 Meter auseinander
stehende Satellitenschüsseln, in deren Mitte sich eine
Vorrichtung befindet, in der man leise hinein sprechen kann und
15 Meter weiter, an eben der selben Stelle der Schüssel, die
Worte klar und deutlich versteht. Zudem gibt es IMEX Filme,
welche die Naturwissenschaft erklären. Man kann dort einen
ganzen Tag verbringen, bei uns mussten 30 Minuten reichen.
Wieder draußen, überquerten wir über die Millennium Bridge den
Clyde River, um von der Zugstation „Exibition Centre“ zurück in
die Innenstadt zu fahren. 2,30 Euro Fahrpreis für 2 Personen, da
wollten wir nicht laufen. Aber Vorsicht, die Tickets nicht nach
Verlassen des Zuges in den Müll schmeißen, da diese am Ausgang
der Central Station kontrolliert werden. |
|
 |
|
|
|
 |
| |
Als nächstes liefen wir durch „The Merchant City“, das
Händlerviertel der ehemaligen Tabakbarone, das historische
Glasgow mit dem Schachbrettartig angeordneten Straßen,
übernommen aus der neuen Welt. Dort wechseln sich
Prestigebauwerke mit verfallenen Häuser ab, wobei letztere
deutlich in der Minderzahl sind. Wir liefen an einen kleinen
Flohmarkt vorbei und bewunderten die Architektur der Häuser am
Italien Center. Wer es braucht, kann sich dort mit italienischer
Designermode eindecken oder in einem der noblen Cafes und
Restaurants speisen. Von dort ist es ein Katzensprung zum George
Square mit dem imposanten Gebäude der Glasgow City Chamber
(Rathaus). Große Statuen verschiedener schottischer
Persönlichkeiten, (u.a. James Watt), als auch eine
Wanderausstellung mit Bildern der Grausamkeit des Vietnamkrieges
füllen den Platz. Ein guter Ort zum verweilen und sammeln neuer
Kräfte, welche wir brauchten, um unseren Rundgang fortzusetzen. |
|
|
| |
|
Nahe des George Square befindet sich die Gallery of
Modern Art, an welcher wir auf unserem Weg zurück zu
unserem Hotel
in Glasgow vorbei kamen. Auf dem Weg entdeckten wir auf der Sauchiehall Street (Fußgängerzone) das gut bürgerliche
Restaurant Lauder´s in welchem wir einkehrten. Hatte
zwar etwas die Atmosphäre einer Bierkneipe, aber in den
hinteren Räumen ließ sich friedlich zu Abend essen. Für
Verwirrung sorgte das Schild „Gents“ über der Tür und „Laddies“
auf jener. Was denn nun? Herren- oder Damentoilette. Auf
Nachfrage erfuhr ich, dass Laddies (mit dd) der
schottische Ausdruck für Männer ist. Muss man erst mal
drauf kommen... Von dort aus näherten wir uns unserem
Hotel weiter an, machten aber einen weiteren Schlenker
in die CCA Bar, welche sich im Centre for Contemporary
Arts befindet. Eine kleine, nette Studentenkneipe, wo
wir noch einen Absacker zu uns nahmen, bevor wir um 23
Uhr im Hotel waren. |
|
|
 |
|
|