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Obwohl die Gärten sehr zum verweilen einluden, begann es zu
regnen, sodass wir die Seite mit den Geschäften vorzogen. Am
Ende der Straße liefen wir den Bogen über den Charlotte Square
zur Queen Street, um so drei Straßen parallel wieder zurück zu
laufen. Die Queen Street scheint eine der ersten Adressen der
Stadt zu sein. Nicht für Geschäfte, denn die gibt es dort nicht,
sondern für Wohnhäuser der edlen Gesellschaft und Adressen von
Firmen und hochtrabenden Vereinen in den alten, aber bestens
herausgeputzten gregorianischen Villen. Auf der
gegenüberliegenden Seite sind die Queen Street Gardens, bei mehr
Zeit einen Schlenker wert. Mittlerweile frischte der Wind auf,
was den feinen Regen richtig fies machte, sodass wir die durch
Zufall gefundene St. James Shopping Mall, zum Aufwärmen dankend
annahmen. Zwischen Princess Street und Queen Street befindet
sich die George Street, auf welcher auch das Hardrock Cafe ist.
Dort anschließend das obligatorische T-Shirt eingekauft und der
Prachtstraße weiter in westlicher Richtung gefolgt, bis
plötzlich der Regen stark zunahm. |
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So konnten und wollten wir
nicht weiter laufen. Da es schon 18 Uhr war, beschlossen wir in das
Lokal „The Standing Order“ einzukehren, welches zum passenden Moment
auf unserer Höhe war. Wie schon am Vortag eine typisch schottische
Kneipe, nur für deutlich mehr Besucher ausgelegt, ebenfalls mit
einem abgetrennten Restaurantbereich. Dort probierte ich ein Abbott
Ale, was meinem Geschmack nach, erst etwas abgestanden schmeckte
(das zweite schmeckt immer besser). Nach dem Essen regnete es immer
noch leicht, sodass wir beschlossen, in den Kneipenbereich zu
wechseln, wo wir drei Schotten kennerlernten und es nicht nur
deshalb ein witziger Abend wurde. Der Kneipensaal war riesig und von
der Upper Class, bis zu der offensichtlichen Labour Class, war alles
anwesend. Um 22.30 Uhr wurde es Zeit für uns, das Ambiente zu
verlassen und uns von einem Taxi für 5 Pfund ins Hotel fahren zu
lassen, denn schließlich mussten wir den folgenden Tag bereits um 7
Uhr aufstehen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein. |
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Zusammenfassend muss ich
bemerken, dass Edinburgh uns deutlich besser gefallen hat.
Glasgow hat mehr den Anschein einer Industriestadt, Edinburgh
hingegen mit seiner Vielzahl an alten Gebäuden, dem Schloss und
der Burg deutlich mehr Charakter. Das spiegelt sich auch an der
Zahl der Touristen wieder, auf die wir in Edinburgh zu Hauff
trafen. Leider überraschte uns das schlechte Wetter, mit dem man
in Schottland immer rechnen muss. Mit 17 Grad im September
konnten wir uns aber dennoch nicht beschweren. Für uns steht
zumindest fest, dass wir in Edinburgh nicht zum letzten mal
waren. |
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