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Der Blick vom Nordturm reicht über das Häusermeer Wiens bis zu
den umliegenden grünen Hügeln. In der Innenstadt gibt es keinen
besseren Ort mit Fernblick. Wieder auf dem Boden der Tatsachen,
liefen wir die Rotenturmstrasse zur Donau, bzw. zum Donaukanal
am Schwedenplatz. Unterwegs entlang an Geschäften der normalen
Preisklasse. Der Schwedenplatz ist einer der
Haupt-Verkehrsknotenpunkte der Hauptstadt Österreichs, mit
breiten Promenaden entlang des Donaukanals. Das meiste Wasser
des zweitlängsten Flusses Europas fließt nahe dem Kanal
ebenfalls durch die Stadt – dessen Besuch schenkten wir uns
allerdings. Auf der anderen Kanalseite entdeckten wir einen
kleinen, temporären Sandstrand mit Getränkebuden und
Sonnenliegen. Da uns die Füße qualmten und es sehr warm war,
entschieden wir uns für eine Pause. Wohl geruht, liefen wir den
gleichen Weg zurück zum Stephansdom, bzw. Stephansplatz. |
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Von dort aus liefen wir die zweite Haupteinkaufsstraße
und Fußgängerzone, die Kärntner Strasse, entlang. Diese
zweigt wie der Graben vom Stephansplatz ab, war aber zum
Zeitpunkt unseres Besuches im Juni 2009 eine große
Baustelle. Wenn dies nicht gewesen wäre, ein Boulevard,
den man bei einem Wien Besuch besuchen sollte. Die
Fußgängerzone der Kärntner Strasse endet am
gleichnamigen Ring. Dort ist gegenüber der Oper (unser
Startpunkt der City-Tour – somit schloss sich der
Rundweg), das Hotel Sacher. Wir besuchten kurz die
Konditorei Sacher, wo die Zeit stehen geblieben schien.
Sachertorten in allen Größen, auch in kleinen
Holzschachteln zum mitnehmen, damit diese den Transport,
wohin auch immer, überstehen. Nächstes Ziel entlang der
verlängerten und zur Hauptverkehrsstrasse gewordenen
Kärntner war der Karlsplatz.
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Ein großer Verkehrsknotenpunkt, mit großem Platz
nebst Springbrunnen und Kriegerdenkmal. Dort
legten wir erneut Rast ein und nahmen zur
Kenntnis, dass sich das vor 2 Stunden noch so
gute Wetter zum Gegenteil wendete. Dunkle
Gewitterwolken zogen auf uns zu und es wurde
deutlich kühler. Wir setzten unseren Weg fort
vorbei an der auffälligen Villa der
französischen Botschaft in Wien, in Richtung
Naschmarkt. Dabei kamen wir an einem (Stadtteil)
Straßenfest vorbei, bevor wir in 10 Minuten
Fußmarsch schließlich den Naschmarkt erreichten.
Ähnlich dem Münchener Viktualienmarkt ein fest
installierter und täglicher Ost- Gemüse-
Fleisch- und Fischmarkt, dessen Stände gegen 19
Uhr größtenteils abgebaut wurden oder schon
waren. Aber auch kleine Innlokale sind zwischen
den Ständen, an welchem uhrzeitlich bedingt
Hochkonjunktur war. Essen wollten wir aber im
Bermuda3Eck, nahe dem Schwedenplatz, da gemäß
unserem Reiseführer die Gegend mit den besten,
einfachen Lokalen. Meine Meinung ist darüber
geteilt. |
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Wenn man in einer besseren Studentenkneipe (gut) essen
mag, ist man im Bermuda3Eck richtig. Darf es ein
bisschen gehobener, aber keinesfalls exquisit sein,
würde ich den Naschmarkt empfehlen. Auf dem Weg zum
Bermuda3Eck liefen wir vorbei an der Wiener Oper, vor
derer Leute im feinsten Zwirn auf Einlas warteten. Das
Schauspiel mussten wir uns ansehen, da zum Vorraum keine
Gesichts- und Bekleidungskontrolle stattfand. Auch der
Vorraum ist mit seinen Gewölbedecken und schweren
Kronleuchtern ein Besuch wert. Unser Besucht währte
nicht lange da bereits hungrig liefen wir weiter, vorbei
am Stephansplatz zum Bermuda3Eck. Dort erwarteten uns
kleine enge Gassen mit Kneipen und zu jener frühen
Uhrzeit natürlich noch geschlossenen Diskotheken. Im
Bermuda Brauhaus, kehrten wir ein. Wie bei dem Namen zu
vermuten, mit eigener Hausbrauerei und deftigem Essen.
Dort ließen wir den Abend ausklingen und beobachteten
nebenbei, wie die österreichische
Fußball-Nationalmannschaft gerade gegen Kroatien die
Teilnahme an der WM in Südafrika verspielte…. |
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Vom
Bermuda3Eck in Wien ist nahe zur U-Bahnstation am
Schwedenplatz, von wo aus wir mit der Bahn zurück zum
Hotel fuhren. Da unser Tag früh begann, war jener um
22.30 Uhr für uns beendet. Aber morgen haben wir ja auch
noch einen ¾ Tag, bevor wir wieder nach Hause fliegen.
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