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Alamo und National garantieren kein Mittelklasse Fahrzeug und
einen Beetle oder PT Criuser wollte ich nicht. Die 40 Euro
Preisunterschied waren es mir wert. Aber auch bei Thrifty
versuchte man, mir Versicherungen anzudrehen, die bereits in
meinem Vertrag inklusive sind. Immer das gleiche Spiel, auch bei
preislich höher angesiedelten Anbietern. Ich erhielt einen
knallroten Chrysler Sebring mit 2,4 Liter Motor und 173 PS, der
meiner Meinung nach etwas schwach auf der Brust war. Als erstes
wurde ich mit der Technik des Dachöffnens vertraut gemacht.
Insbesondere, dass man in dem Bereich, in dem sich das Dach
selbsttätig hinein faltet, keinesfalls etwas verstauen darf. Bei
geöffnetem Dach, passt in den verbleibenden Stauraum nur ein
großer Koffer (und das auch nur knapp). Bei zwei Personen und
Koffern, bleibt nur die Rückbank. Aufgrund meiner Müdigkeit und
wegen dem frischen Wind, fuhr ich mit offenem Verdeck, obwohl es
am Flughafen nur 12 Grad Celsius waren. Meine Hoffnung war, dass
es wärmer wird, je weiter ich nach Süden fahre. Denn die
Temperaturunterschiede zwischen San Francisco und San José
betragen wegen des Seenebels häufig 15 Grad Celsius und mehr.
Dem war aber jenem Tag nicht so, sodass ich mich unterwegs
schwer „was“ abfrohr – aber zumindest wach blieb. Um 0:30 Uhr
war ich endlich bei meinen Freunden in San José, meinem Ziel
angekommen. Nach einem Bier verschwand ich schnell ins Bett.
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