Woche 1

                    

                           

   

15.05.2008 - Reisebericht USA - Westen 2008 - Tag 1 - Flug Düsseldorf - Detroit (Northwest Airlines Boeing 757) weiter Boeing 757 nach San Francisco

Reiseblog - Fotoblog - USA - Kalifornien - Pension Haggy

 
 
 
 

Eine Einladung zur Taufe gab den Anlass, kurzfristig wieder an die amerikanische Westküste zu fliegen. Wie bereits bei vorherigen Reisen, waren Flüge direkt auf der KLM Seite mit 350 Euro die preiswertesten. Um 10 Uhr verließ ich unser zu Hause und Doro brachte mich nach Düsseldorf zum Flughafen. Da ich am Vortag bereits den Online Check In erledigt hatte, konnte ich die lange Schlange der zwei normalen Schalter ignorieren und mich direkt als nächster Kunde am Schalter für Elite Kunden und / oder nur Kofferabgabe anstellen. Nach den Sicherheitsfragen, bei denen mein Dubai Stempel besonderen Erklärungsbedarf abverlangte, waren die Koffer nach 5 Minuten aufgegeben. Einen gemeinsamen Kaffee vor dem Abschied und um 12 Uhr war es Zeit, durch die Sicherheitskontrollen zum Terminal C zu gehen.

 
   
 
 

Im Transitbereich, nach kurzem Einkauf im Duty Free, verblieben noch 10 Minuten bis zum planmäßigen Bording. Die Nachfrage am Ausgang ergab, dass dieses verspätet durchgeführt wird, sodass ich zur Air Berlin Lounge ging. Die Einzige, in der man in Düsseldorf rauchen darf. Dort machte man mich um 13 Uhr darauf aufmerksam, dass das Borden begonnen hat, worauf ich mich zum Flugsteig 40 lief und ohne Anstellen direkt in die Boeing 757-200 Atlantic mit einer 3-3 Bestuhlung. Wie online reserviert, nahm ich in Reihe 34 im hinteren Teil des Flugzeuges, am Fenster Platz. Das in die Jahre gekommene Flugzeug, dem man deutliche Gebrauchsspuren ansah, war ca. zu 98% in der Eco gebucht. Insgesamt machte das Flugzeug einen schlechten Eindruck auf mich (bezieht sich natürlich nicht aus die technischen Dinge, die ich nicht beurteilen kann).

 
 
 
 

Es war schmierig und Kleinigkeiten, wie das ausklappbare Tablett, bzw. deren Harken, welches es senkrecht hält, waren defekt. Vom Zustand des Fluggerätes über den Atlantik, bisher das Übelste aller meiner Atlantik Flüge mit diversen Gesellschaften. Eher dem Standard inneramerikanischen Flugzeuge entsprechend. Nachdem sechs Flugzeuge vor uns in der Reihe stehend die Startfreigabe erhielten, waren wir um 13.45 Uhr, 30 Minuten nach Plan airborne. Leider verfügte das Flugzeug über kein In Seat Entertainment, sondern nur über große Monitore über dem Mittelgang, auf welchen zwei Spielfilme und diverse Werbefilme gezeigt wurden. Das Essen war nach meinem Geschmack als durchschnittlich zu bezeichnen. Ich hatte angenehme Sitznachbarn, mit denen die Zeit zügig verging.

 
 
 
 

Am Service war nichts auszusetzen, man war nicht nur bemüht, sondern kam sehr häufig mit Getränken (wobei man sich bei Bedarf in der Galery auch selber etwas holen kann) und war sehr freundlich. Wie der Pilot uns mitteilte, hatten wir auf dem Flug kaum Gegenwind, sodass wir trotz verspätetem Start, 20 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit in Detroit landeten. Somit betrug die Flugzeit von Düsseldorf nach Detroit knapp 8 Stunden. Leider war bei unserer Ankunft kein Gate frei, weshalb wir 10 Minuten auf dem Vorfeld standen. Nach Verlassen des Flugzeuges führt der Weg zur Passkontrolle, wo zu meinem Erstaunen viele Schalter geöffnet waren und an jedem Schalter nur eine Person anstand. Bei allen Einreisen (10 Stück mittlerweile), die mit Abstand am schnellsten vonstatten ging.

 
 
 
 

Grundsätzlich war die jene absolut unkompliziert. Eine  Frage nach dem Grund des Aufenthaltes, den Fingerabdruck und das Verbrecherfoto mit der Webcam und schon flogen die Stempel. Die Koffer ließen 5 Minuten auf sich warten und nachdem die Zollkontrolle ohne Rückfragen erledigt war, konnte ich die Koffer wieder für den Weiterflug aufgeben. Im Anschluss lief ich zur Northwest Lounge (Northwest Worldclub – Terminal Club), welche riesig ist und innenarchitektonisch pompös auf mich wirkte. Zu essen gab es außer ein paar Keksen nichts handfestes, aber zumindest war ein Raucherraum vorhanden. Natürlich der hinterletzte Raum ohne Fenster. Ich schlug die Zeit tot, indem ich im Internet surfte (Wireless ist dort kostenlos im Gegensatz zur Air Berlin Lounge in Düsseldorf).

 
 
 
 

Um 18.59 Uhr war Bording Time, sodass ich mit dem führerlosen Zug, entlang des Terminals zu Gate 10, am nördlichen Ende fuhr. Zu meinem Erschrecken stand niemand mehr an und ich lief schnellen Schrittes durch den Schlauch, zum Eingang der Boeing 757-200, ebenfalls mit einer 3-3 Bestuhlung. Ich hatte mir vorher einen Sitz in Reihe 13 reserviert, direkt hinter der Abgrenzung zur Business Klasse, aber mit einer Beinfreiheit wie in vorgenannter. Das Flugzeug war, wie bei allen meinen inneramerikanischen Flügen, nichts besonderes, ziemlich alt und abgewohnt. Bei geschätzter 60% Auslastung, blieb so mancher Sitz auf dem Flug unbesetzt. Mit 4 Stunden, 50 Minuten, zog sich der zweite Flug von Detroit nach San Francisco enorm.

 
 
 
 

Irgendwo über den mittleren Westen ging die Sonne am Horizont und bei mir unter, sodass ich zwei Stunden Schlaf bekam. Pünktlich um 21:25 Uhr hatte mich die Stadt an der Bay nach etwas über einem Jahr Abwesenheit wieder. Nach längerem Fußmarsch erreichte ich das Gepäckband, wo alle Koffer des Northwest Fluges auf sich warten ließen. Bereits 22.30 Uhr lokaler Zeit, gleichbedeutend mit 8 Uhr in Deutschland (somit also 24 Stunden auf den Beinen), war ich vollzählig und lief zur Autovermietung Thrifty. Alle Vermieter befinden sich weiter vom Flughafengelände entfernt, sodass eine 20 minütige Fahrt mit dem führerlosen Zug notwendig ist. Ich hätte im Stehen einschlafen können – bin ich aber zum Glück nicht. Bei Thrifty  hatte ich für eine Woche ein Mittelklasse-Cabrio für 263 Euro gemietet.

 
 
 
 

Alamo und National garantieren kein Mittelklasse Fahrzeug und einen Beetle oder PT Criuser wollte ich nicht. Die 40 Euro Preisunterschied waren es mir wert. Aber auch bei Thrifty  versuchte man, mir Versicherungen anzudrehen, die bereits in meinem Vertrag inklusive sind. Immer das gleiche Spiel, auch bei preislich höher angesiedelten Anbietern. Ich erhielt einen knallroten Chrysler Sebring mit 2,4 Liter Motor und 173 PS, der meiner Meinung nach etwas schwach auf der Brust war. Als erstes wurde ich mit der Technik des Dachöffnens vertraut gemacht. Insbesondere, dass man in dem Bereich, in dem sich das Dach selbsttätig hinein faltet, keinesfalls etwas verstauen darf. Bei geöffnetem Dach, passt in den verbleibenden Stauraum nur ein großer Koffer (und das auch nur knapp).

 
   
    
 
 

Bei zwei Personen und Koffern, bleibt nur die Rückbank. Aufgrund meiner Müdigkeit und wegen dem frischen Wind, fuhr ich mit offenem Verdeck, obwohl es am Flughafen nur 12 Grad Celsius waren. Meine Hoffnung war, dass es wärmer wird, je weiter ich nach Süden fahre. Denn die Temperaturunterschiede zwischen San Francisco und San José betragen wegen des Seenebels häufig  15 Grad Celsius und mehr. Dem war aber jenem Tag nicht so, sodass ich mich unterwegs schwer „was“ abfror – aber zumindest wach blieb. Um 0:30 Uhr war ich endlich bei meinen Freunden in San José, meinem Ziel angekommen. Nach einem Bier verschwand ich schnell ins Bett.

 
   
 
 

Aufgrund meiner Müdigkeit und wegen dem frischen Wind, fuhr ich mit offenem Verdeck, obwohl es am Flughafen nur 12 Grad Celsius waren. Meine Hoffnung war, dass es wärmer wird, je weiter ich nach Süden fahre. Denn die Temperaturunterschiede zwischen San Francisco und San José betragen wegen des Seenebels häufig  15 Grad Celsius und mehr. Dem war aber jenem Tag nicht so, sodass ich mich unterwegs schwer „was“ abfrohr – aber zumindest wach blieb. Um 0:30 Uhr war ich endlich bei meinen Freunden in San José, meinem Ziel angekommen. Nach einem Bier verschwand ich schnell ins Bett.

 
   
 
                                 

           

                                                                                                                                                                                     

 
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