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Vorletzter Besuchspunkt war die Sentinel Cave, welche
unterirdisch den Upper mit dem Lower verbindet. Dort war das
größte Besucheraufkommen, denn die Höhle ist bis zu 10 Meter
hoch und man gelangt unterirdisch und ohne jegliches Klettern
oder Ducken in 200 Metern vom Eingang des Upper zum Ausgang des
Lower (oder umgekehrt). Das sollte an Höhlenbesuchen entlang des
etwa 3 km langen Rundweges reichen. Zurück am Auto war mir aber
noch nach einer allerletzten Höhle, sodass ich zur Skull Cave
fuhr, nicht weit vom Hügel Schonchin Butte. Dort fand man bei
Entdeckung Tier- als auch zwei menschliche Sklette, was
namensgebend war. Eigentlich auch einer der einfach zu
begehenden Höhlen, mit riesigem Eingang, dessen Decke immer
niedriger wurde, aber nie geduckte Haltung erforderte, wie bei
der Labyrinth Cave. Bereits 14 Uhr war es an der Zeit, das
National Monument zu verlassen, da ich nicht zu nachtschlafender
Zeit in San José im Silicon Valley ankommen wollte. |
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Grundsätzlich hat mich der Lava Beds Park sehr überzeugt. Liegt
wie der zwei Tage zur besuchte Mt. Lassen Nationalpark,
ebenfalls abseits des üblichen Touristenpfades. Aber bei einem
Besuch des Crater Lakes (für mich ein absolutes Muß) auf einer
Tour im Nordwesten, einfach zu verbinden. Zeitbedarf für eine
Stippvisite benötigt man im Lava Beds N.M. 2 Stunden, aber
durchaus auch für 5 Stunden dort verbringen. Wer keine
Taschenlampe dabei hat, kann sich im Visitors Center eine
leihen, nur sollte man dann bis 15 Uhr dort sein. Nun begann der
lange und mühsame Weg zurück in die Zivilisation. Über den
Südausgang zur CA139, dieser 30 Meilen nach Süden bis in den 413
Einwohner Ort Canby gefolgt. Dort entdeckte ich die Ortskneipe,
wo ich zum Mittagessen einkehrte. So verschlafen wir der Ort
war, dauerte es auch mit dem Essen. Deshalb erst um 16.30 wieder
auf der Straße, weiter über die CA299, welche sich durch
einsame, hügelige Landschaft durch den Wald zog. Schöne
Landschaft, bergauf, bergab über kleine Pässe (nichts
spektakuläres), bis auf den Wasserfall, nebst kleinen Canyon bei
Fall River Mills nichts erwähnenswertes unterwegs. |
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Aber die letzten 30 Meilen, entlang
eines Gebirgsbaches zur Linken und den bewaldeten Hügeln
des Whiskeytown Shasta Trinity National Reserves zur
Rechten, waren besonders schön zu fahren. Leider
schlängelt sich die Landstraße einspurig und ohne
Möglichkeit zu überholen am Flussufer entlang und eine
Schnarchnase vor mir hatte Bremsflüssigkeit getankt.
Aber nicht nur deshalb benötigte ich 5 ½ Stunden vom
Lava Beds Monument, bis zur Auffahrt auf den Interstate
5 bei Redding. Auf den letzten Meilen Landstraße zuvor
ging es schwer abwärts, sodass das Thermometer im
Minutentakt von angenehmen 23 Grad bis auf 31 Grad
Celsius anstieg. Gut, dass ich in den letzten Tagen in
den Bergen von Nordkalifornien war, denn in San José
sollten mich in den nächsten Tagen noch 43 Grad Celsius
erwarten. Auf der I5 lief es dann auch zügig und wie
geschmiert, nun galt es nur noch Kilometer „fressen“.
Und zwar 250 Meilen bis ich über das Autobahngewirr bei
Sacramento und insbesondere San Francisco auf anhieb
mein Ziel fand, bei welchem ich nach 9 Stunden Fahrt um
23 Uhr eintraf. |
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