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Schließlich ein weiterer Abzweig zur Rechten auf die White Sand
Road, mit etwas Mut und ausreichender Bodenfreiheit ebenfalls
noch zu bewältigen (wenn es trocken ist!!!). Nach 4 Meilen auf
der White Sands Road dann ein letzter Abzweig, der in 2,3
Meilen zu einem Parkplatz geführt hätte. Aber ab diesem Abzweig
begann die Straße richtig übel zu werden. Am Hang entlang
mit entsprechender Schräglage des Fahrzeuges, tiefen
Schlaglöchern und durch zwei Washes hindurch. Beim dritten Wash,
nach bereits 1 Meile auf dieser üblen Piste, passierte es dann.
Beim Durchqueren eines weiteren Washes, sah ich einen 15 cm
spitz nach oben ragenden Stein in deren Mitte, weshalb ich kurz
auf die Bremse trat. Somit hatte ich nicht mehr genug Schwung,
um auf die andere Seite wieder hinauf zu kommen. Kurzum – ich
steckte fest. In fast einer Stunde schaffte ich es zwar, den
Wagen in der Senke zu drehen, aber nicht mehr den Hügel hinauf
zu kommen, wo ich hergekommen war. |
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Die Reifen drehten im Sand durch, da der Wagen nicht wie vom
Autovermieter National angepriesen, über einen 4 WD
verfügte. Auch Luft aus den Reifen lassen brachte keine
nennenswerte Fortbewegung den Hügel hinauf. Anstelle nun
dort Wurzeln zu schlagen (es war bereits nach 15 Uhr – gegen
17.30 Uhr wurde es immer dunkel), half nur das aus der ARAL
Werbung bekannte „I´m Walking“. Nach etwas über zwei
Stunden schnellen Schrittes zu Fuß, war ich wieder am
Highway 89. Dort kam von der gegenüberliegenden Seite der
Wildnis ein Jeep, den ich anhielt. Ein Bauer, welcher dort
seine Viecher stehen hat, nahm mich die fast 40 Meilen mit
nach Hause, nach Kanab. Dort erhielt ich von seiner Frau
zuerst schmackhaftes Abendessen. Schließlich lud er 4 Paar
Schneeketten und ein Abschleppseil auf die Ladefläche und es
ging wieder zurück zum Ort des Geschehens. Bei Dunkelheit so
gegen 21 Uhr schafften wir es, den Wagen wieder frei zu
bekommen. Das Ganze musste noch in der Dunkelheit erledigt
werden, da Regen angesagt war und dann der Wash, in dem mein
Wagen stand, zu einem Fluss werden könnte. Was für eine
Aktion, ich verbuche es mal unter Glück gehabt, bzw. eine
Lektion erhalten. |
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Eine Stunde später und sehr erleichtert erreichte
ich Page. In der „Street of little Motels“ hing vor
dem Büro des KC Motels ein Zettel (nur) in deutscher
Sprache, dass noch ein Zimmer frei sei, man sich den
Schlüssel nehmen solle und am folgenden Morgen wegen
der Bezahlung ins Office kommen solle. Das machte
ich doch glatt. Das Motelzimmer war eher ein
mittelgroßes Appartement mit zwei Schlafzimmern,
einem Wohnzimmer und kleiner Küche (aber leider kein
Internetzugang). Und das für $35 pro Nacht……. Meine
vergangene und zukünftige Nächtigungsadresse, wenn
ich wieder im Ort bin. Ich sortierte noch eine
Stunde die bisher geschossenen Fotos auf dem Laptop
und ließ diesen ausgesprochen aufregenden Tag somit
ausklingen.
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