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Mein Protest, dass da Laptop und alle wichtigen Reiseunterlagen
drin seien, beeindruckte das Kabinenpersonal wenig und führte zu
der deutlichen Ansage: Entweder das Gepäck in den Frachtraum
oder wir konnten nicht mit fliegen. Ich war schwer begeistert.
Der Flug startet (dank uns) mit 10 Minuten Verspätung und nach
endlosem Taxiway hoben wir nach Süden mit der Skyline von
Manhattan zu unserer Rechten in Sichtweite ab. Der „Hüpfer“ von
Newark nach Cleveland, OH ging mit einer Flugzeit von 1 Stunde
und 35 Minuten schnell rum und wir waren in der regnerischen
Stadt am Eriesee. Dort hatten wir 2-Stunden Umsteigezeit. Da
wir aber unser Handgepäck am Kofferband in Empfang nehmen
konnten und somit wieder durch die Sicherheitskontrolle mussten,
minimierte sich jene auf 1 Stunde. Die Zeit verbrachten wir
wieder im Presidents Club. Dies ausgesprochen hungrig, da es
seit Jahren nichts mehr auf inneramerikanischen Flügen zu essen
gibt (bzw. nur gegen $$$). |
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Aber außer ein paar Käsecrackern und Chips gab es im Presidents
Club nichts Anständiges zu beißen – naja besser als gar nichts.
Kurz vor 18 Uhr Ortszeit liefen wir zum Gate (das diesmal nicht
spontan gewechselt wurde – und selbst wenn, die Wege am
Cleveland Airport sind kurz). Im Dunklen starten wir zur
vorletzten Tagesdestination unserer USA-Tournee, nach Houston,
Texas. Ein dreistündiger Flug, bei dem wir mangels Tageslicht
eh nichts sahen und da wir schon 19 ½ Stunden auf den Beinen
waren, die Müdigkeit überwog. Bis auf Start und Landung
verschliefen wir den Flug komplett. In Houston hatten wir 1 ½
Stunden Umsteigezeit – also wieder kurz in den Presidents Club,
um etwas gegen den Hunger zu tun. Also wieder Käsecracker und
Chips gegen den größten Hunger, welche ich mittlerweile nicht
mehr sehen kann. |
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Der Fug vom Houston Bush International Airport nach Las Vegas Mc
Carren dauerte erneute 3 Stunden, die ich erneut komplett
verschlief. Um 22:40 Uhr waren wir endlich an unserem Ziel. Die
Koffer haben trotz der vielen Connections ihren Weg zum Ziel
gefunden und wir den Weg zum kostenlosen Bus, der uns zum
Mietwagenzentrum brachte. Ein moderner Bau außerhalb des
Flughafengeländes, in welchem unter einem Dach alle
Mietwagengesellschaften vereint sind. Die Schlange bei Alamo war
aufgrund der Uhrzeit kurz und nach zaghaftem (erfolglosen)
Versuch, ein Update oder Mietnavi zu verkaufen, erhielten wir die
Vertragsunterlagen für unseren Midsize-SUV. In der Choice Line
standen etwa 10 Fahrzeuge der Marken Chevrolet Trailblazer und
Tahoe und ein Ford Explorer in weiß, der unserer Meinung nach
die höchste Bodenfreiheit hatte. Also Koffer rein und zum vorab
gebuchten Hotel
in Las Vegas, dem Hotel Riviera, am nördlichen Ende des Strips
gefahren. |
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Um dorthin zu gelangen,
fuhren wir als sogenanntes „Welcome“ den Las Vegas Boulevard, wo
Freitagnacht natürlich wieder Stop and Go Tempo voran ging. Zu
Mitternacht waren wir endlich an der Hotelrezeption, dessen
Mitarbeiter wohl untereinander konkurrierten, wer am langsamsten
arbeitet. Vier Rezeptionisten benötigten 45 Minuten, um 8 Gäste
abzufertigen. Da kann man schon mal nach einem langen Tag in
der Schlange einschlafen. Aber immerhin waren unsere gebuchten
Standardzimmer ausgebucht, sodass wir eine Oasis Suite im 26.
Stock mit Balkon und seitlichen Blick auf das Circus Circus
Hotel, bzw. den Red Canyon im Hintergrund erhielten. Die Suite
hatte geschätzte 60 m2, also mehr als geräumig, der
Einrichtungsstil insbesondere des Wohnzimmers war aber eindeutig
dem Gelsenkirchener Barock nachempfunden. Nachdem wir um 1 Uhr
in der Früh unser Zimmer bezogen hatten, gingen wir noch kurz in
die Daddelhalle. Und zwar um etwas zu Essen zu bekommen, bzw. an
der Bar ein Bier zu trinken und dabei beim Videopoker das Kasino
um $15 zu erleichtern. |
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