|
|
|
|
|
Grundsätzlich sieht man von den unterschiedlichen Punkten
aus nichts anderes. Inhaltlich aber von einer komplett
anderen Stelle mit daher unterschiedlichen Ausblicken in den
Canyon. Die letzten beiden befinden sich bereits an einer
Stelle, wo Muerto der de Chelly Canyon zusammen treffen,
weshalb ich bei Zeitknappheit (und die hat man oft auf
Touren im Westen der USA) raten würde, die
gegenüberliegenden Aussichtspunkte auf dem South Rim dann
auszulassen. Oder umgekehrt, je nachdem wann man dort ist,
da das Licht zum Fotografieren morgens auf der Nordseite
besser ist. Nachdem wir bis zum späten Mittag auf der
Nordseite alles gesehen hatten, fuhren wir nach Chinle, dem
einzigen Ort mit Infrastruktur in der Nähe, um beim
ortsansässigen Burger King zu Mittag zu essen. Chinle machte
einen sehr trostlosen Eindruck auf uns, wie im
Indianergebiet häufig. |
|
| |
|
Motels zu überteuerten Preisen (wie wir
später feststellten) und ansonsten nur öde
Landschaft und ein paar ärmliche Hütten.
Gestärkt fuhren wir im Anschluss zum South
Rim. Zuerst an allen Aussichtspunkten
vorbei, 17 Meilen zum Ende, zum Spider Rock
Overlook. Der Ausblick ist zugleich der
bekannteste im Park, weil sich auf dem
Canyongrund eine 244 Meter hohe Felsnase
befindet, der Spider Rock. Kaum dort
angekommen, wurde es windig und fieser
Nieselregen setzte ein. Übrigens der
einzige Regen während unseres gesamten
Urlaubs. Also schnell Fotos gemacht und der
sehr lokalen Wolke zügig entkommen.
Wir fuhren noch den Face Rock, Sliding House
und White House Overlook an.
Wie schon auf der Nordseite war der Ausblick
immer unterschiedlich, es lohnt sich also
mal kurz rechts ran zu fahren. |
|
|
 |
| |
 |
|
Auf den Parkplätzen (auf allen) versuchen Navajo
Handwerkskunst zu verkaufen, meist duplizierte
Wandmalereien auf roten Felsstücken, welche wir aber
nicht interessant fanden. Gegen 17 Uhr beendeten wir
das Kapitel Canyon de Chelly. Den Canyon fand ich
sehr schön und sehenswert, zumal er nur 2 Stunden
(Fahrzeit) Umweg von Kayanta bedeutet. Er war wenig
besucht, man hatte die Aussichtspunkte oft für sich
alleine. Ein schmaler Canyon, dessen Felswände steil
hinunter fallen, nicht so riesig und weitläufig wie
der Grand Canyon. Sollte man ¾ Tag Zeit haben, lohnt
sich ein Kurzbesuch garantiert. In Chinle versuchten
wir vergeblich, ein Motelzimmer zu annehmbaren
Preisen zu erhalten. Aber unter $100 war nichts zu
machen. Wie immer in Indianer Reservoirs ist alles
hemmungslos überteuert. Dann halt nicht, und wir
fuhren 1 ½ Stunden nördlich nach Mexican Water.
|
|
| |
Hätte ich doch mal
vorher im Internet nachgesehen und nicht meiner Intuition
vertraut. Denn in Mexican Water gibt es außer einer
Tankstelle und einem General Store wenig. Zumindest war die
Strecke entlang der US191 im roten Licht des
Sonnenuntergangs schön und sehenswert. Also noch mal eine
Stunde on the Road nach Kayenta, wo die Motel-Infrastruktur
weit und breit die Beste ist. Dafür aber auch mit gesalzenen
Preisen. Direkt an der US160 ist unter anderem das Holiday
Inn Motel, was für eine Übernachtung $90 haben wollte. Da
wir nicht bis zum Sonnenaufgang bis Las Vegas weiter fahren
wollten, blieb uns wenig übrig und wir verbrachten die
teuerste Nacht unseres Urlaubs dort. Etwas Besonderes war
das Motel nicht. Ganz normaler Standard, der keinesfalls das
Geld wert war und das Internet funktionierte leider auch
nicht. Wir gingen in der einzigen Mall des Ortes noch bei
einem Fast Food Chinesen essen und waren früh im Bett, da
ich von meiner Erkältung immer noch nicht genesen war. |
|
 |
|
|
|
 |
| |
Besucher seit dem 07.07.2003:
|
|