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Außer uns parkte dort ein einziges Fahrzeug, dessen Leute
wir während unseres gesamten Aufenthaltes dort nicht sahen.
Folge dessen hatten wir den Viewpoint ganz für uns alleine.
Ganz anders als die Menschenmassen am South Rim. Vom
Parkplatz aus ist noch ein 5-minütiger Fußmarsch zu dem
zweiten Aussichtspunkt, dem Cape Royal zu absolvieren, bis
man den unbeschreiblichen Ausblick genießen kann. Zum
Zeitpunkt unseres Besuches leuchtete zudem die Sonne mit
großen Wolkenlücken den Canyon stimmungsvoll aus. Aus meiner
Sicht ist der Blick vom Cape Royal sogar noch besser als vom
Bright Angel Point am Visitors Center, da man dort sogar den
sich durch das Tal windenden Colorado-River sieht. Aus der
Ferne sahen wir auch, dass die dunklen Wolken mit nicht
unerheblichem Niederschlag auf uns zu zogen. |
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Das betrachteten wir als Signal für den
Rückzug zum Auto, bzw. zum Parkausgang.
Genau im richtigen Moment, denn kaum fuhren
wir los, begann ein Schneesturm. Und das zu
der Jahreszeit… Um uns herum wurde alles
weiß, aber die noch zu warme Straße blieb
schneefrei. So fuhren wir gemächlich zurück
und beäugten immer ängstlicher den
Bordcomputer. Denn dieser zeigte immer
weniger Meilen an, welche wir mit der
Tankfüllung noch schaffen würden.
Schließlich an der Tankstelle, 7 Meilen
hinter dem Parkausgang, waren nur noch 3
Meilen Reichweite übrig. Das war denkbar
knapp. Mittlerweile 12 Uhr, wollten wir in
der Blockhütte gegenüber der Tankstelle zu
Mittag essen. Da vor 17 Uhr die Küche nicht
öffnet wie wir erfuhren, griffen wir auf
unsere Toastbrotreste zurück und fuhren
wieder zurück nach Jacobs Lake. |
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Von dort weiter auf der US89 (in entgegengesetzter
Richtung, als wir am Morgen gekommen waren), welche
zu Beginn weiterhin durch Nadelwald führt.
Schließlich geraden Weges über 1.000 Höhenmeter
hinunter ins Tal, mit wunderschönen Ausblicken und
zunehmend spärlich werdender Vegetation, dafür aber
kontinuierlich ansteigenden Temperaturen. In
Fredonia, AZ schloss sich der Kreis unserer
Rundreise. Denn vor über einer Woche fuhren wir
bereits auf dem Highway 389, auf dem Weg von St.
George nach Kanab. Auf jenem verließen wir nun
Arizona und fuhren weiter nach St. George in Utah.
Dort, bzw. unterwegs aßen wir einen Fast Food Burger
und befanden uns sozusagen auf der Zielgeraden nach
Las Vegas. Als wir die Silhouette der Strip-Hotels
gegen 16.30 Uhr vom Interstate 15 aus sahen,
kündigten wir uns telefonisch mit dem Handy bei den
Eltern an. Diese weilten schon einen Tag
länger in der Spielerstadt und an der Rezeption des
bereits in Deutschland gebuchten New York Hotels,
trafen wir uns wieder. |
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Wir brachten die Koffer
auf unser Zimmer im 29. Stock des Empire Towers und begannen
alle vier zusammen eine kleine Besichtigungstour durch
Las Vegas. Entgegen dem Schneefall am Vormittag war es in
Las Vegas mit etwa 25 Grad angenehm warm. Zuerst fuhren wir
mit dem Auto zum Venetian Hotel, um uns jenes von innen
anzusehen. Die Kanäle mit den Gondolieros, die schicken
Geschäfte, als auch die Atmosphäre – einfach immer wieder
ein Besuch wert. Mittlerweile war es schon 19 Uhr, also
Essenszeit. Folglich zum Auto und rüber zum Bellagio Hotel,
wo wir uns fast schon traditionell 1x das Buffet am Abend
gönnen, wenn wir „in der Stadt“ sind. Mit $ 27,95 nicht unbedingt
preiswert, aber dennoch jeden Cent wert. Und das alleine
schon wegen der Langustenfüße... Um 20.30 Uhr waren wir
vollkommen gesättigt und rollten zurück zum New York Hotel,
wo wir den Rest des Abends in der Daddelhalle mit Slot
Machines und Black Jack verbrachten. |
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Besucher seit dem 07.07.2003:
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