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Der Plan ging auf und schon standen wir bei der Luxory Kategorie, aus der wir uns einen aussuchen sollten. Schließlich wurde es ein roter Chrysler 300, ein Wohnzimmer auf Rädern. Vor dem Mietwagenzentrum die Koffer umgepackt und schon ging es mit 2 Autos on the Road in Richtung der roten Steine. Über die I15 nach Nordwesten, 77 Meilen bis nach Riverside, NV an der Grenze nach Arizona. Im nahen Mesquite noch kurz bei Mc Würg zu Mittag gegessen, dort das rote Wohnzimmer stehen lassen und mit unserem 4 WD Jeep weiter. Ziel war Little Finland, die fragilen Steinformationen nicht weit vom Valley of Fire. Nachfolgende Entfernungsangaben sind sehr ungenau. Diese bitte nicht als Grundlage für eine Fahrt zu Little Finland nehmen, da es unterwegs viele Abzweigungen gibt und das Verfahren somit vorprogrammiert ist (bei Interesse bitte eine kurze Mail senden und ich schicke die genauen GPS Koordinaten). |
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Im kleinen Ort Riverside direkt nach der Brücke über den Virgin River rechts abgebogen und der auf der ersten Hälfte asphaltierten Gold Butte Back Country Byway gute 30 Meilen gefolgt. Man fährt immer südlich durch eine unerwartet grüne Landschaft mit den Virgin Mountains im Hintergrund. Im weiteren Verlauf wird die Gegend immer trockener und Joshua Trees säumen den Straßenrand. Vorbei an den Steinformationen der Whitney Pocket bogen wir schließlich auf eine deutlich schlechter werdende Piste ab, wo man mit einem PKW nicht mehr voran kommt (Beschildert nach Devils Throat). Nach weiteren 1,5 Meilen ein erneuter Abzweig, welcher später in ein sandiges Flussbett führt. Dieser Piste folgten wir erneut ca 5 Meilen. Dann ein letzer Abzweig und noch eine knappe Meile bis zum Ende der Straße, von wo aus es nun zu Fuß weiter ging. Keine 0,5 Meilen durch eine sandige Landschaft (beschwerliches Laufen) und wir standen in einem Tal, an dessen Abbruchkante wir die Felsformation Little Finland oben sahen. |
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Also außen herum, über einen rostigen Zaun gestiegen und schon waren wir in dem Gebiet dieser fragilen, zerbrechlichen Fabelwesen. Der Hinweg ab dem Highway I15 hatte etwas über 1 ½ Stunden in Anspruch genommen und so war es bereits 17.30 Uhr als wir dort eintrafen. Mein erster Eindruck war: Die sind aber klein, die habe ich mir aufgrund der Fotos im Internet deutlich größer vorgestellt. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit stand die Sonne schon tief und die Figuren begannen richtig schön zu leuchten. Wir blieben noch 45 Minuten, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war und die Steine kurz zuvor knallrot leuchteten. Dabei sprangen wir kreuz und quer durch die Steinformation und die Kamera vollbrachte Höchstleistungen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die schönsten, zerklüftetsten Formationen befinden sich direkt am Abgrund und dort geht es ca. 15 Meter hinunter. |
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