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Insgesamt benötigten wir von der asphaltierten US89
zu den Hoodoos, dort 30 Minuten Aufenthalt und
wieder zurück, 3 ½ Stunden. Sollten Regenwolken in der
Nähe sein oder es in den letzten Tagen geregnet
haben, ist von dieser Strecke, als auch von allen
anderen nicht asphaltierten Strecken im Hinterland dringlichst abzuraten (auch mit 4 WD). Eine kurze
Nachfrage bezüglich der Straßenzustände im Bureau of
Land Management ist grundsätzlich empfehlenswert.
Wieder auf dem Highway, fuhren wir westlich zum
vorgenannten Bureau bei Big Water, kurz vor Page.
Denn es waren dunkle Wolken am Himmel und wir
wollten sicher gehen, dass wir unser nächstes Ziel
den Alstrom Point, auch sicher erreichen. Die Antwort
war diplomatisch – 20% Regenwahrscheinlichkeit gäbe
es. Aber sollte es zu Niederschlag kommen, wäre es
nicht viel und die Piste würde innerhalb von 2
Stunden ausreichend abtrocknen, sodass wir weiter
fahren könnten. |
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Also los zum Alstrom Point, einen Aussichtspunkt auf den
landseitig schwer zugänglichen Lake Powell. In Big Water auf
die (einzige) asphaltierte Straße nach Norden. Nach 300
Metern biegt rechts die Smoky Mountain Road (BLM Rd. 300 /
nicht beschildert, es gibt aber sonst keinen anderen
Abzweig) nach Nordosten ab. Die erste Meile ist sogar
asphaltiert, wird dann aber zu einer gut befahrbaren Piste.
Landschaftlich zur Rechten ausgesprochen interessant. Zuerst
entlang an schroffen roten Bergen, die dann gelb werden und
schließlich zu grauen inmitten einer gleichfarbigen
Mondlandschaft „mutieren“. Nach 13 Meilen erreichten wir
eine Kreuzung mit einer Infotafel, wo wir rechts in den
Grand Bench abbogen und der Smoky Mountain Rd. weiter
folgten. Dort wurde die Piste zunehmend unangenehmer. 4 WD
ist dort nicht notwendig, aber Bodenfreiheit unabdingbar.
Nach einer weiteren Meile ein erneuter Abzweig, wo wir auf
der Croton Rd. (BLM Rd. 340) nach Grand Bench
(ausgeschildert) fuhren. |
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Aber nur für 4 Meilen, denn dort bogen wir zum
letzten Mal ab und folgten der immer schlechter
werdenden Piste weitere 8 Meilen zur Abbruchkante,
unserem Ziel, dem Alstrom Point. Ab dem Abzweig
führt die Piste weg von den schroffen Bergen in
eine zunehmend sandiger werdende Landschaft mit
kleinen Büschen am Straßenrand. Mit etwas Schwung
ist es aber kein Problem dort durch zu fahren.
Schließlich wird die Piste richtig fies, es wird
felsiger und den Stoßdämpfern wurde einiges
abverlangt. Ab dort ist ohne „High Clearance“
keinerlei Weiterkommen mehr. An der Abbruchkante hat
man von geschätzten 600 Metern Höhe einen
unbeschreiblichen Blick auf die abgelegene Padre Bay
des Lake Powell. Um 16 Uhr stand die Sonne schon
etwas tiefer, sodass trotz teilweiser Bewölkung
farbenfrohe Bilder möglich waren. Und oh Wunder –
plötzlich tauchte wieder unser Russe von den Wahweap
Hoodoos auf. Man sieht sich halt immer 2x im Leben. |
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Wir sahen, dass die
Piste entlang der Abbruchkante noch weiter
ging, nun aber im übelsten Zustand, der 4 WD
voraussetzte und Doro mich durch die
Steinstufen einweisen musste. Ziel der Mühe
war ein anderer (geringfügig besserer)
Blickwindel auf den Lake Powell, sodass
jeder für sich selbst entscheiden muss, ob
er die zusätzlichen Mühen noch auf sich
nehmen mag. Nach einer Aufenthaltsdauer von
ca. 30 Minuten begaben wir uns wieder auf
den Rückweg zur US89, welcher aufgrund der
teilweise schlechten Piste 1,5 Stunden in
Anspruch nahm. Big Water erreichten wir noch
bei Tageslicht um 18 Uhr und benötigten noch
weitere 90 Minuten, bis wir wieder in Kanab
waren. Dort fuhren wir direkt in das schon
am Vortag für gut befundene Nedra´s Cafe und
Steakhouse, aßen dort zu Abend und waren
nach 21 Uhr wieder im Motel. |
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