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Wer auf der anderen Seite des Park bereits seinen Eintritt
bezahlt hat, wir hier nicht erneut zur Kasse gebeten (Gültigkeit
des Tickets 3 Tage). Kurz in das Visitors Center und über einen
½ Meilen Rundweg zu den Seven Pools, welche als das Paradies auf
Erden bezeichnet werden. Zugegeben habe ich mir das Paradies
etwas leerer vorgestellt. Die 7 Pools bestehen genau genommen
aus 24 Pools, kleine Seen unterhalb der Wasserfälle, vom ins
Meer fließenden Oheo River. Die unteren zwei Pools liegen
entlang des Rundweges und waren deshalb sehr von Besuchern
frequentiert. Keine 10 Minuten Fußweg flussaufwärts, suchten wir
uns unseren eigenen Pool, abgesehen von uns Menschenleer. Mit
etwas Überwindung gelang es mir auch in dem kalten Wasser zu
schwimmen. Nach kurzer Abkühlung schlossen wir noch eine
Wanderung an. Auf dem Pipiwai Trail durch eine Waldlandschaft
zum 56 Meter hohen Makahiku Falls – 800 Meter Wegstrecke vom
Parkplatz aus. |
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Eingebettet in subtropischer Landschaft, fällt das Wasser in ein
schmales mit Moosen bewachsenes Tal. Den zweiten Wasserfall,
Waimoku Falls erwanderten wir nicht mehr (weitere 2,5 km), da
die Uhrzeit schon zu fortgeschritten war. Gegen 17.30 Uhr
zurück am Auto, fuhren wir die Küstenstraße durch das Kaupo Gap
weiter. Von den Mietwagenfirmen verboten, also auf eigenes
Risiko, da die Straße sehr eng ist und später unasphaltiert
wird. Aber wie immer, halb so wild wie man vermuten mag
zumindest, wenn es nicht geregnet hat. Denn man fährt direkt an
der Küste, entlang an Felsüberhänge und mittels Stahlnetzen
gesicherte Steilwände entlang, wo schon mal was ins Rutschen
kommen mag. Aber wenn man ein Felsbocken abbekommt, ist das mit
der Haftung doch eigentlich eh egal. Aber zurück zum Thema…
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Schließlich ändert sich die Landschaft und man fährt entlang
an grünen Wiesen, so wie man sich Irland vorstellt. Später,
wird die Landschaft schwarz, man passiert kilometerlange
Lavafelder, der letzten Eruption des Haleakena 1790. Leider
holte uns dort die Dunkelheit ein. Nun galt es durch das
Hochland der Insel auf der Westseite bis hinauf nach Kahului
zu fahren und von dort wieder zurück nach Kihei, wo wir
unsere Unterkunft hatten. Die Reststrecke zog sich sehr,
sodass wir erst gegen 22 Uhr wieder zurück waren. Als Fazit
kann ich die Road to Hana nur empfehlen und den Rat geben,
so früh loszufahren, wie eben möglich. Denn es gibt viel zu
sehen, man kommt nicht schnell voran und muss sich aus
zeitlichen Gründen ein paar für sich interessante Highlits
heraussuchen. Besser noch, am folgenden Tag die Runde (ggf.
anders herum) erneut zu fahren, wenn man mehr Zeit auf Maui
zur Verfügung hat. |
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