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Kaum zu verfehlen, da sich auf der linken Seite ein großer
Parkplatz (auch für Busse) befindet, von der Küstenstraße
ausgeschildert. Der Wasserfall ist zwar etwas weiter weg, aber
mit entsprechendem Objektiv auch wieder ganz nah. Nach einer
kurzen Wanderung kann man sich diesem auch bei Trockenheit etwas
nähern. Im Anschluss überquerten wir die Straße und hatten
einen ebenso schönen Ausblick auf den Wailua River, eingebettet
in eine grüne Hügellandschaft. Darauf schippern oft Boote zur
Farn Grotte. Aber vorgewarnt durch mehrere Reiseberichte, ließen
wir das bleiben. Stattdessen fuhren wir die Kuamoo Road 4 km
weiter, um zum Wanderweg zum Keahua Arboreturm zu gelangen. Über
den Kuilau Ridge Trail, mit gigantischem Blick auf die Bergwelt
und den Sleeping Giant, einer Felsformation im Norden der Insel.
Mit Glück, wenn sich die Wolken verziehen (und das machen sie
i.d.R. nur zweimal im Jahr), kann man sogar den Mt. Waialeale,
den regenreichsten Punkt der Erde sehen. Aber wir waren nicht an
einem der zwei Tage dort. |
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Auch wegen einer notwendigen Flussdurchquerung, die unserem tief
liegenden Mustang nicht gut getan hätte und einer dahinter
deutlich schlechter werdenden Straße, kehrten wir um und fuhren
zurück zur Küstenstraße, von dort mehr oder weniger in
Sichtweite des Meeres nach Norden, über den Kuhio Highway. Da
die Strände der Ostküste hauptsächlich von Lavasteinen bedeckt
sind, fuhren wir zum Nordteil der Insel durch. Einzig Kapaa
lohnt sich aufgrund seiner Infrastruktur zum abendlichen
Ausgehen. Der Norden hingegen bietet eine Vielzahl von
Sandstränden. Ist aber deutlich abgeschiedener als der Osten. Je
weiter man an der Nordküste westlich fährt, umso näher kommen
die grün bewachsenen Berge an den Highway. Die Straße schlängelt
sich zwischen Bergen und Küste. Zwischendurch lohnt sich
unbedingt ein Stopp am Hanalai Valley Ourlook. Mit Blick auf ein
weites Tal, es wirkt zwar wie große Reisfelder, dennoch wird
dort Taro angebaut, eine Wasserbrotwurzel, das
Grundnahrungsmittel der Hawaiianer, als Mc Donalds die Insel
noch nicht entdeckt hatte. |
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Bei klarem Wetter erkennt man mehrere Wasserfälle, welche
auf den grünen Berghängen im Hintergrund ins Tal fallen.
Kurz darauf wird die Straße enger und führt über eine
Brücke, dessen maximale Belastung nur 15 Tonnen beträgt.
Hier ist hier Schluss für die großen Touristenbusse und für
Tanklaster (also keine Tankstelle mehr). Als fahre man
durch einen tropischen, aber gepflegten Urwald, schlängelt
sich die Straße zwischen den Bergen und der Küste weiter. Die
weiteren Brücken auf dem Weg tragen nur 8 Tonnen und sind
einspurig befahrbar. Also kann es schon mal zu einem kleinen
Stau kommen, wenn keiner sich traut zu fahren. Auch die
Strände werden immer paradiesischer. Leider führt die Straße
oberhalb der Küste entlang und der Zugang ist entweder mit
Klettern verbunden oder der Zugang schwer zu finden. Eine
abgeschiedene und wunderschöne Gegend. Nur leider sehr
regenreich, da sich die Wolken ab Nachmittag sehr häufig an
den Bergen festhängen und dann nicht mehr so schnell
verschwinden. |
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Der Highway endet schließlich am Kee Beach Park. Leider ist der
Parkplatz bezüglich seiner Kapazität sehr klein. Deshalb ist
entweder Glück, 500 Meter Fußmarsch oder rechtzeitiges
Erscheinen notwendig (wir hatten Glück). Den Strand ließen wir
„badetechnisch“ aus. Bei geringem Wellengang eines der besten
Schnorchelreviere auf Kauai, aber die anrollenden Brecher waren
mit geschätzten 5 Metern ein wenig zu hoch. Ein kurzer Fußmarsch
die Straße zurück und wir standen vor der Waikanaloa Cave, einer
90 Meter in den Berg hinein ragenden Höhle, entgegen dem
Ausblick auf die ersten Berge der Na Pali Coast (noch weiter
westlich des Straßenendes), nur interessant, wenn man sich in
dem Wasser der Höhle die Krankheit Leptospirose holen möchte.
Auch die tropische Umgebung der letzten Straßenkilometer mit
tief hängenden Lianen auf den Parkplatz ist schon ein Besuch
wert (der Weg ist somit auch das Ziel). Über mögliche
Wanderungen werde ich mich am Folgetag auslassen, da wir eine
solche dann in Angriff genommen haben. |
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Da mittlerweile schon nach 18.00 Uhr und die Dunkelheit
näher rückte, fuhren wir zurück. Unterwegs noch ein
kurzer Stopp am Strand von Halehomaha, wo sich die
Strandhäuser der Superreichen befinden (unter anderem
auch Pierce Brosnan) und dort beobachtet, ob die Sonne
auch wirklich ins Meer untergeht. Nun hatten wir auf dem
Weg zur Unterkunft noch die halbe Insel zu umrunden (i.d.R.
90 Minuten Fahrzeit), weshalb wir in Kapaa zum
Abendessen anhielten. Und zwar im House Of Noodles, wo
es entgegen dem Namen, hauptsächlich Seefood gibt, was
ich sehr empfehlen kann. Im B&B Hale Ikena Nui
waren wir wieder um 20.30 Uhr zurück, wo wir bei einem
Bier/Wein den Abend auf der Terrasse haben ausklingen
lassen. |
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