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Die uns entgegen kommenden Leute sahen aus, als hätten sie im
Schlamm gewühlt – wir ahnten noch nicht, was auf uns zukommen
würde. Der Wanderweg schlängelt sich entlang der Küste über
Stock und insbesondere Stein. Er gewinnt auf der ersten halben
Meile 150 Meter an Höhe, um dann wie durch einen dichten Urwald
immer weiter nach Westen zu gelangen. Von Lianen, über
Palmenarten, die man sonst nur aus dem Büro oder dem Gewächshaus
kennt (nur in 3-4 mal so groß), sind dort viele tropische
Pflanzenarten vorhanden. Wenn man meint, entlang der Küste sieht
man diese auch, wird man angeschmiert. Dafür ist der Bewuchs
einfach zu dicht. Angeschmiert wird man auch vom Matsch. Denn je
weiter wir nach Westen kamen, umso matschiger wurde der
Untergrund. Mehrere uns entgegen kommende Wanderer hatten diesen
sogar in den Haaren, denn es gehört mehr als Gleichgewichtssinn
dazu, sich auf diesem Weg nicht auf seine vier Buchstaben zu
setzen. Wir liefen 2 von den 3 notwendigen Meilen zum Hanakapiai
Valley, um schließlich doch kehrt zu machen.
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Wie wir auf Nachfrage erfahren haben, wurde der Weg noch
schlechter und wir hatten die Uhrzeit in Form der Dunkelheit im
Nacken. Diesen Weg ohne Tageslicht und Taschenlampe zurück zu
laufen, halte ich für unmöglich. Also lieber auf Nummer sicher.
Wir ließen es zurück langsamer angehen und waren um 18 Uhr
wieder am Fahrzeug. Auf dem Rückweg zur Unterkunft, wie schon
zwei Tage zuvor, hielten wir in Kapaa und aßen im House of
Noodles zu Abend. Mittlerweile wieder 20 Uhr, fuhren wir noch
eine Stunde, bis wir in unserer Unterkunft in Kalaheo waren. Den
Abend verbrachten wir auf der Terrasse bei einem Wein, wo wir
das Wireless Internet nutzten, um per Email Kontakt nach Hause zu
halten. Somit war unser Kauai-Aufenthalt so gut wie vorbei, da
es morgen nach Maui, unserer dritten Insel gehen wird. Zeit für
ein Kauai Fazit. Um es gleich vorweg zu nehmen – Kauai hat uns
deutlich und mit Abstand am besten gefallen. Oahu war uns zu
überlaufen. |
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Ballermann im Pazifik könnte man fast meinen. Auch wenn der
Norden und insbesondere Westen nicht so überlaufen sind,
merkt man doch deutlich, dass Oahu die Hauptinsel ist. Kauai
hingegen ist deutlich ruhiger und heißt nicht ohne Grund „The
Garden Island“. Grüner und von den Pflanzen her exotischer,
kann es im Urwald kaum sein. Die Landschaft ist ein
absoluter Traum, was sie zu unserer favorisierten Insel
macht. |
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