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Hätten wir vorher gewusst, dass wir an dem Puu Hina Hina Lookout
im Gegensatz zum Ende der Straße noch von Fernsicht hätten
sprechen können, wären wir spätestens hier umgekehrt. Also
fuhren wir die restlichen 12 Meilen zum Ende der Straße durch
den Kokee State Park. Wegen der tiefen Schlaglöcher, kamen wir
langsam auf der sich auf 1.200 Meter hoch schlängelnden Straße
durch den Regenwald voran. Am Ende der Straße angekommen, betrug
sowohl am Kalalau Lookout, als auch am Puu o Kila Lookout, die
Sichtweite weniger als 5 Meter. Aber als ob das nicht genug
wäre, dazu starker Sprühregen. Nach kurzen Weg vom Parkplatz zum
Lookout (keine 100 Meter) und zurück war ich nass, wie frisch
geduscht. Gesehen habe ich natürlich nichts. Deshalb blieb Doro
wohlwissend im Auto. Wenn ich was gesehen hätte, dann das
Kalalau Valley, ein grün bewachsenes Hängetal, welches den Blick
auf die Küste und das Meer der Na Pali Coast freigibt. Man muss
einfach Glück haben mit dem Wetter und schon gar nicht
nachmittags dort hin fahren. |
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Am
besten früh morgens und dann ohne den Waimea Canyon zu beachten,
gleich bis zum Ende der 35 Meilen langen Straße. Zum Aufwärmen und
trocknen kann man ca. 8 Meilen vor dem Kalalau Lookout in das Kokee
Lodge Museum einkehren, von wo aus Wanderungen wie z. B. die
Kombination Nualolo Nualolo Cliff – Awaawapuhi Trail beginnt. Für
uns begann die Rückfahrt. An Stellen, wo es auf dem Hinweg noch
sonnig war, hatte es sich um 16.30 Uhr bereits zugezogen, bzw.
es regnete. Also ganz zurück zur Südküste, in den Sonnenschein von Waimea. Dort besuchten wir kurz den Strand mit „pech“ schwarzem
Sand. Einfach die Straße gegenüber dem Visitors Center in Waimea
überqueren und Richtung Wasser laufen – kaum zu verfehlen. Nach
kurzem Staunen und für schön befinden, war es fast 18 Uhr, also
knapp noch eine Stunde Tageslicht. Da macht man keine großen Sprünge
mehr. Aber bei Waimea ist eine Hängebrücke, welche wir ohne großen
Umweg erreichen konnten. Aus Waimea kommend, auf der Küstenstraße
vor der Brücke über den Waimea River links abbiegen. |
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Das Wohngebiet, durch das man dann fährt,
sieht nicht gerade schön aus – aber nicht beirren lassen.
Wenn man schließlich zu einer T-Junktion gelangt, dort
rechts abbiegen und immer weiter in das enger werdende Tal
fahren. Zugegeben sieht die Brücke nicht gerade schön aus –
aber wenn man auf dem Rückweg vom Waimea Canyon noch ein
paar Minuten übrig hat, ganz ok. Eine weitere Hängebrücke
ist in Hanapepe. Dafür wieder zurück zur Küstenstraße, diese
nach Osten fahren und in Hanapepe immer den Schildern zur
Old Town folgen. Im Gegensatz zur ersten Brücke, ein klarer
Aufschwung und das nicht nur, wenn jemand darauf wackelt.
Ist ganz nett, mal drüber zu gehen, aber man kann sich auch
beide Brücken schenken. Und wer sich Brücken wie bei
Indianer Johnes vorstellt, wird enttäuscht. Es handelt sich
um zwei Brücken über Flüsse, jeweils geschätzte 80 Meter
lang. Mittlerweile war es dunkel und wir fuhren nach Koloa
Town, nicht weit von Poipu an der Südspitze der Insel. Der
Hinweis unserer B&B Vermieterin, dass dort in einer
altertümlichen Häuserzeile schöne Restaurants sind, hat sich
absolut bewahrheitet. In der Pizetta (wie zu vermuten eine
Pizzeria), aßen wir zu Abend, bevor wir zurück zur
Unterkunft nach Kalaheo fuhren. |
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