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Dann mit der führerlosen Bahn zum Terminal 2, von wo aus wir ca. 10
Min. zum vorab gebuchten Meininger-Hotel liefen. Zum Abendessen
holten wir uns noch etwas aus dem nahen Rewe-Markt, woraufhin wir
gegen 22 Uhr den ersten (halben) Urlaubstag für beendet erklärten.
Am nächsten Tag liefen wir dann gegen 8:30 Uhr zurück zum Flughafen
und fuhren erneut mit dem führerlosen Zug zum Terminal 1. Da wir
schon im Besitz der Bordkarten waren, konnten wir direkt zur
Sicherheitskontrolle. Dort war an diesem Donnerstagmorgen schwer was
los, aber man war auf dem Ansturm eingerichtet und öffnete
kurzfristig noch ein paar zusätzliche Kontroll-Linien. Im
Sicherheitsbereich schauten wir zuerst an unserem Abflug-Gate um,
woraufhin wir direkt zur Lufthansa-Lounge gingen. |
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Alles war super-modern und hinsichtlich der positiv ausgefallenen
Architektur nicht zu überbieten. Wir haben schon so manchen
Flughafen gesehen, aber Peking Daxing übertrifft alles bei Weitem.
Da unser nächster Flug ein Inlandsflug war, mussten wir in China
einreisen. Zuvor noch durch einen Quarantäne-Check, wo wir mittels
Kameras auf erhöhte Temperatur überprüft wurden. Bei der
Passkontrolle waren nur 2 Schalter geöffnet, sodass dies auch bei
den wenigen Passagieren, welche einreisen wollten, 20 Min. dauerte.
Die Fragen waren kurz, es wurden Fotos und Fingerabdrücke
gemacht und schon waren wir in China, bzw. in der pompösen
Ankunftshalle. |
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Denn wir hatten das Hotel nicht ohne Grund ohne Frühstück gebucht,
welches wir nun in der Lounge nachholten. Die Auswahl war deutlich
überdurchschnittlich und klar besser als in den
Priority-Pass-Lounges. Um 10 Uhr spazierten wir dann die 10 Min.
Fußweg zum Gate, wo das Boarding bereits begonnen hatte. Wie schon
im letzten Jahr, flogen wir erneut Business-Class, sodass wir direkt
mit dem nächsten Bus direkt zur Außenposition des Fliegers gefahren
wurden. Und jene war weit entfernt – gut 15 Min. fuhren wir über das
riesige Flughafen-Gelände in Frankfurt. Am blau, weiß gestreiften
Airbus A330neo der Condor angekommen, wurde der Flieger noch
betankt, sodass wir noch gut 15 Min. im Bus bleiben mussten. |
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Als sich dann endlich die Bus-Türen öffneten, strömten die Massen
zum Flieger. Die Business-Class von Condor hat eine 1 – 2 – 1
Bestuhlung, wovon wir jeder einen Sitzplatz am Fenster belegten,
also hintereinander saßen. Wir starteten mit 1 Std. Verspätung um 12
Uhr, die der Pilot zuvor in seiner Ansprache so erklärte, dass der
Flughafen aus allen Nähten platzen würde und deshalb das Kerosin und
die Koffer verspätet geladen wurden. Die Route ging sehr weit
südlich, über Luxemburg und dann nach Frankreich über die Bretagne /
Brest hinaus auf den Atlantik. Der Vorspeisen-Teller war in der Tat
etwas Besonderes, allerdings fand ich die Hauptspeise nicht
unbedingt herausragend. . |
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Dafür konnten wir uns ordentlich ausstrecken
und sahen auf einem großen Monitor noch 2 Filme. Alles in allem war
die Business Class von Condor ein gutes Produkt, vollumfänglich
vergleichbar mit den „normalen Linienfliegern“. Lediglich, dass für
Internet an Bord noch mal 7 EUR verlangt werden und keine
Gutschein-Codes verteilt wurden, empfand ich unnötig bis peinlich.
Nach gut 10 Std. Flugzeit überflogen wir die Bahamas und 15 Min.
später auch noch den Süden von Florida. Auf der linken Seite
sitzend, sahen wir schließlich auch noch die Keys, die Inseln
südlich von Florida. Beim Anflug auf Cancun flogen wir zuerst am
Flughafen vorbei, um dann nach einer 180 Grad Kurve über den
tropischen Wald den Endanflug zu machen. |
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Gar nicht gut fand ich die zahlreichen (recht großen) Vögel, welche
uns beim Anflug ab gut 500 Metern Höhe begegneten, uns aber zum
Glück nicht trafen. Es folgte der übliche Spaziergang durch das
Flughafen-Gebäude zur Einreise-Behörde. Es wurde gefragt, wie lange
wir im Land bleiben werden und in welchen Hotels wir weilen werden
(bei einer Rundreise gar nicht so einfach) – merkwürdige Frage.
Anschließend mussten wir noch ca. 10 Min. auf unseren Koffer warten,
woraufhin es durch den Zoll ging. Hier wurde jeder Passagier
befragt, ob er Alkohol und / oder Zigaretten mit sich führt
(E-Zigaretten sind in Mexiko streng verboten) und ggf. zu einer
Inspektion gebeten. Wir machten scheinbar einen vertrauensvollen
Eindruck und konnten daraufhin das Flughafengebäude verlassen. |
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Da wir an Terminal 4 angekommen waren (hier kommen im Wesentlichen
die USA und Kanada-Flieger an), nahmen wir den kostenlosen Bus zu
Terminal 2, wo wir auch gleich den Geldautomaten besuchten. Nun mit
Pesos ausgestattet, liefen wir etwa 300 Meter zum Hotel Hilton
Garden Inn Cancun Airport und checkten dort für die erste Nacht ein.
Wir organisierten unsere Koffer noch etwas um, da wir am folgenden
Tag nur mit Handgepäck nach Mexiko-City und weiter nach Guatemala
fliegen werden. Folglich gaben wir unsere zwei großen
Aufgabegepäck-Koffer an der Kofferverwahrung des Hotels für knapp 50
EUR für 5 Tage ab. Es folgte noch ein kurzer (alkoholfreier)
Absacker an der Poolbar des Hotels mit Blick auf den Flughafen-Tower
und angenehmen 26 Grad. Um 20 Uhr waren wir bereits im Bett, da wir
ja den nächsten Tag früh raus mussten. |
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