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Auch parkten in den kleinen Straßen zahlreiche
Polizei-Einsatzfahrzeuge bis zu großen Bussen mit „Policia“
Aufschrift. In den Seitenstraßen sahen wir mehrere hundert
Polizisten – man war auf weitere Demonstrationen (im Wesentlichen
gegen die Korruption) vorbereitet. Noch war zwar alles ruhig, aber
bevor es (wie am vorherigen Samstag wieder „zur Sache“ geht, und wir
nicht mehr wegkommen, gingen wir besser zurück zu unserem nahen
Hotel. Dort holten wir unsere Koffer ab, checkten aus und liefen ca.
300 Meter vom Zócalo entfernt zu einer Stelle, wo wieder Autos
fahren durften. Dort bestellten wir uns ein UBER-Taxi, welches uns
in nur 20 Min. Fahrzeit zum Flughafen von Mexiko-City fuhr. |
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Denn heute ging es weiter nach Guatemala-City. Wir hatten am
Samstag-Vormittag mit mehr Stau gerechnet, sodass wir nun 3 Std.
Zeit bis zum Abflug hatten. Auch das AeroMexiko Terminal 2 (gestern
kamen wir mit VivaAerobus an Terminal 1 an) war eine große
Baustelle, überall wurde im laufenden Betrieb gehämmert und geflext.
In der Sicherheitskontrolle ging dann auch noch der Reißverschluss
meines Handgepäck-Koffer kaputt – gut, dass Doro immer einen
Koffer-Gurt dabeihat. Im Sicherheitsbereich sind zahlreiche
Geschäfte, an denen wir entlang schlenderten. Schließlich setzten
wir uns vor unserem Abflug-Gate, wo 45 Min. vor Abflug das Boarding
nach Gruppen begann. |
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Die Flugzeug Tür der Boeing 737-max von AeroMexiko schloss zwar
pünktlich und wir verließen daraufhin das Gate, aber dann standen
wir (warum auch immer) 40 Min. auf dem Vorfeld herum. Um 14:15 Uhr
starteten wir endlich und im Steigflug (auf der linken Seite
sitzend) mit bestem Blick auf den sehr aktiven 5.400 Meter hohen
Vulkan Popocatépetl. Bis auf den Anflug waren die 1 Std. 30 Min.
Flugzeit nach Guatemala City ereignislos, bis auf das es kostenlose
ein paar Nüsse und ein Getränk gab. Die Hauptstadt von Guatemala ist
umgeben von Bergen, sodass wir erstmal an dem Häusermeer
vorbeiflogen, dann eine enge 180 Grad Kehre machten und daraufhin
landeten. |
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Wie zu erwarten war an dem kleinen Flughafen nicht viel los und die
Einreise war innerhalb von 2 Minuten erledigt. Für die
Einreisegenehmigung in Form des QR-Codes interessierte sich bei der
Einreise niemand, lediglich in Mexiko-City beim Boarding wurde
danach gefragt. Wir hatten schon von zu Hause über die Internetseite
Vivator einen Transfer-Service für 47 EUR gebucht, welcher uns nach
Antigua Guatemala bringen sollte. Dieser wartete auch vor dem
Flughafen-Terminal und mit einem roten Mazda 3 ging es durch die
Vorstädte von Guatemala-City. Unser erster Eindruck war „gar nicht
so schlimm, wie erwartet“, es sah im Grunde nicht anders aus, wie in
Mexiko. |
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Nur der Verkehr war um ein Vielfaches schlimmer. Für nur 37 km
benötigten wir 3 Std. – da hätte ich auch mit dem Fahrrad fahren
können. Die gesamte Strecke war ein einziger Verkehrsstau, da in
Antigua-Guatemala irgendeine kirchliche Prozession war.
Erwähnenswert in Guatemala sind die alten US-Schulbusse, welche mit
Lampen u.ä. sehr künstlerisch umgebaut / aufgewertet sind. Um 19 Uhr
erreichten wir endlich unsere Unterkunft in der Altstadt von
Antigua-Guatemala. Nach dem Check-In machten wir noch einen kleinen
Spaziergang durch den Ort, welcher der Touristen-Hot-Spot in dem
Mittelamerikanischen Land ist. Man hörte auf der Straße auch
deutlich mehr Englisch als Spanisch. |
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Ein Restaurant war neben dem nächsten
Souvenirladen und alles nur eingeschossige Häuser und die Straßen
mit grobem Kopfsteinpflaster. Genauso habe ich mir Mittelamerika
vorgestellt. Wir liefen zuerst zum Parque Central de Antigua
Guatemala, der Hauptplatz mit der Kathedrale San José. Dann direkt
weiter zum Arco de Santa Catalina, ein gelber Steinbogen - das
Wahrzeichen der Stadt, mit (bei Tageslicht) einen Vulkan dahinter.
Dort ist auch das touristische Zentrum der Stadt mit zahlreichen
„fliegenden Händlern“. Der gesamte Ort hat einen gewissen Charme,
schade, dass wir erst so spät angekommen sind. Nahe von vorgenanntem
Steinbogen aßen wir dann ein paar leckere Taccos zu Abend. Um 21 Uhr
waren wir wieder zurück in unserem Hotel und packten daraufhin noch
unsere Koffer um, für die große Wanderung am folgenden Tag. Denn
dafür waren Mütze. Handschuhe, eine Stirnlampe und Skisocken
gefragt. |
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