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22.11.2025 - Reisebericht Mexiko - Tag 3 - Flug mit AeroMexiko von Mexiko City nach Guatemala City, Transfer nach Antigua Guatemala, Parque Central de Antigua Guatemala, Arco de Santa Catalina

Reiseblog - Fotoblog - Mittelamerika - Guatemala - Antigua de Guatemala - Hotel Casa Rustica

 
 
 
 

Unser Tag begann mit einem ausgiebigen Brunch auf der Dachterrasse unseres Hotels mit bestem Blick auf den Haupt-Platz Zócalo mit Blick auf Präsidenten-Palast und Kathedrale. Es strömten immer mehr Leute auf den Platz, die provisorischen Gerüst-Tribünen füllten sich immer mehr und erste Aufführungen begannen. Gegen 10 Uhr verließen wir das Hotel für einen kleinen Rundgang. Zuerst über den Zócalo-Platz, dann zu einem angrenzenden Souvenirmarkt und schließlich rückseitig um den Präsidenten-Palast herum, vorbei an verschiedenen Kunst- und Kulturmuseen, so auch dem Nationalmuseum. In den für den Autoverkehr gesperrten Straßen war reges Treiben und zahlreiche kleine Läden verkauften allerlei „Gerümpel“ (von Damenunterwäsche, über Souvenirs bis zu Weihnachtsdekoration).

 
 
 
 

Auch parkten in den kleinen Straßen zahlreiche Polizei-Einsatzfahrzeuge bis zu großen Bussen mit „Policia“ Aufschrift. In den Seitenstraßen sahen wir mehrere hundert Polizisten – man war auf weitere Demonstrationen (im Wesentlichen gegen die Korruption) vorbereitet. Noch war zwar alles ruhig, aber bevor es (wie am vorherigen Samstag wieder „zur Sache“ geht, und wir nicht mehr wegkommen, gingen wir besser zurück zu unserem nahen Hotel. Dort holten wir unsere Koffer ab, checkten aus und liefen ca. 300 Meter vom Zócalo entfernt zu einer Stelle, wo wieder Autos fahren durften. Dort bestellten wir uns ein UBER-Taxi, welches uns in nur 20 Min. Fahrzeit zum Flughafen von Mexiko-City fuhr.

 
 
 

 
 

Denn heute ging es weiter nach Guatemala-City. Wir hatten am Samstag-Vormittag mit mehr Stau gerechnet, sodass wir nun 3 Std. Zeit bis zum Abflug hatten. Auch das AeroMexiko Terminal 2 (gestern kamen wir mit VivaAerobus an Terminal 1 an) war eine große Baustelle, überall wurde im laufenden Betrieb gehämmert und geflext. In der Sicherheitskontrolle ging dann auch noch der Reißverschluss meines Handgepäck-Koffer kaputt – gut, dass Doro immer einen Koffer-Gurt dabeihat. Im Sicherheitsbereich sind zahlreiche Geschäfte, an denen wir entlang schlenderten. Schließlich setzten wir uns vor unserem Abflug-Gate, wo 45 Min. vor Abflug das Boarding nach Gruppen begann.

 
 
 
 

Die Flugzeug Tür der Boeing 737-max von AeroMexiko schloss zwar pünktlich und wir verließen daraufhin das Gate, aber dann standen wir (warum auch immer) 40 Min. auf dem Vorfeld herum. Um 14:15 Uhr starteten wir endlich und im Steigflug (auf der linken Seite sitzend) mit bestem Blick auf den sehr aktiven 5.400 Meter hohen Vulkan Popocatépetl. Bis auf den Anflug waren die 1 Std. 30 Min. Flugzeit nach Guatemala City ereignislos, bis auf das es kostenlose ein paar Nüsse und ein Getränk gab. Die Hauptstadt von Guatemala ist umgeben von Bergen, sodass wir erstmal an dem Häusermeer vorbeiflogen, dann eine enge 180 Grad Kehre machten und daraufhin landeten.

 
 
 
 

Wie zu erwarten war an dem kleinen Flughafen nicht viel los und die Einreise war innerhalb von 2 Minuten erledigt. Für die Einreisegenehmigung in Form des QR-Codes interessierte sich bei der Einreise niemand, lediglich in Mexiko-City beim Boarding wurde danach gefragt. Wir hatten schon von zu Hause über die Internetseite Vivator einen Transfer-Service für 47 EUR gebucht, welcher uns nach Antigua Guatemala bringen sollte. Dieser wartete auch vor dem Flughafen-Terminal und mit einem roten Mazda 3 ging es durch die Vorstädte von Guatemala-City. Unser erster Eindruck war „gar nicht so schlimm, wie erwartet“, es sah im Grunde nicht anders aus, wie in Mexiko.

 
 
 
 

Nur der Verkehr war um ein Vielfaches schlimmer. Für nur 37 km benötigten wir 3 Std. – da hätte ich auch mit dem Fahrrad fahren können. Die gesamte Strecke war ein einziger Verkehrsstau, da in Antigua-Guatemala irgendeine kirchliche Prozession war. Erwähnenswert in Guatemala sind die alten US-Schulbusse, welche mit Lampen u.ä. sehr künstlerisch umgebaut / aufgewertet sind. Um 19 Uhr erreichten wir endlich unsere Unterkunft in der Altstadt von Antigua-Guatemala. Nach dem Check-In machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort, welcher der Touristen-Hot-Spot in dem Mittelamerikanischen Land ist. Man hörte auf der Straße auch deutlich mehr Englisch als Spanisch.

 
 
 
 

Ein Restaurant war neben dem nächsten Souvenirladen und alles nur eingeschossige Häuser und die Straßen mit grobem Kopfsteinpflaster. Genauso habe ich mir Mittelamerika vorgestellt. Wir liefen zuerst zum Parque Central de Antigua Guatemala, der Hauptplatz mit der Kathedrale San José. Dann direkt weiter zum Arco de Santa Catalina, ein gelber Steinbogen - das Wahrzeichen der Stadt, mit (bei Tageslicht) einen Vulkan dahinter. Dort ist auch das touristische Zentrum der Stadt mit zahlreichen „fliegenden Händlern“. Der gesamte Ort hat einen gewissen Charme, schade, dass wir erst so spät angekommen sind. Nahe von vorgenanntem Steinbogen aßen wir dann ein paar leckere Taccos zu Abend. Um 21 Uhr waren wir wieder zurück in unserem Hotel und packten daraufhin noch unsere Koffer um, für die große Wanderung am folgenden Tag. Denn dafür waren Mütze. Handschuhe, eine Stirnlampe und Skisocken gefragt.

 
 

     

                                                                                                                                                       

 
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