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Beim Tour-Veranstalter angekommen, mussten wir zuerst eine
Verzichtserklärung unterschreiben und damit auch bestätigen, dass
wir keine Sonnencreme aufgetragen haben. Scheinbar ist man hier beim
Institut für Hautkrebs. Wir erhielten jeder eine Schwimmweste und
auch schon 5 Min. später startete unsere Bootsfahrt. Zuerst zeigte
uns der Bootsführer zwei Cenoten, welche sich natürlich unter der
Wasseroberfläche befanden. War die Lagune in der Umgebung nur 2
Meter tief, wurde das Wasser an, bzw. unser der Cenote tief-blau.
Wir fuhren im weiteren Verlauf unserer Rundtour noch entlang dem
Ufer und sahen dort im Unterholz einen Leguan. Am Ufer ist auch so
manche schicke (und riesige) Villa, die man auch mieten kann. |
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Es folgte noch der „Besuch“ von zwei weiteren Cenoten. Dann aber
ging es mit dem Boot auf die Lagune hinaus, bis an den Rand eines
kleines Mangrovenwales. Dort war das Wasser nur noch 1 Meter tief
und wir hatten Zeit etwas zu schnorcheln. Im Nachhinein betrachtet,
dass langweiligste Schnorchel-Revier, in dem ich jemals unterwegs
war. Zwischen den Mangroven-Wurzeln waren ganz vereinzelt Fische zu
sehen und das auch immer die gleiche Gattung. 45 Min. hatten wir
dort Zeit, uns im Wasser zu vergnügen, bis es weiter ging. Und zwar
zur Isla de los Párajos, einer (für den Menschen) abgesperrten
Vogelinsel. Auch dort war das Wasser wieder sehr flach, sodass wir
30 weitere Minuten im Wasser planschten. |
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Auf der Rückfahrt kam uns ein Polizeiboot entgegen, weshalb wir
gebeten wurden, die Schwimmwesten wieder anzuziehen. Gegen 14 Uhr
waren wir schließlich zurück am Ufer und fuhren daraufhin mit dem
Wagen weitere 15 Min. zu unserem Hotel, dem MÍA Bacalar Luxury
Resort & Spa. Der hochtrabende Name täuscht – der Laden war sein
Geld nicht wert, es gab wieder maximale Kommunikationsprobleme in
Englischer Sprache und irgendwie war der Laden auch dreckig und
etwas heruntergekommen. Eigentlich schön angelegt auf einem größeren
Areal mit Reetdach gedeckten Häusern. Wie dem auch sein – das Hotel
ist in erster Reihe zur Lagune mit einem Steg und mehreren
Schaukeln, welche sich schon im Wasser befinden. |
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Dort verbrachten wir erstmal
die nächsten 2 Stunden, bis uns schließlich Mücken verscheuchten.
Wir schwammen mal im Wasser, hielten uns auf den schön gemachten
Schaukeln auf, kurzum – wir relaxen… Dabei versuchte ich (leider
erfolglos) meine Drohne wieder in Schwung zu bekommen, dessen
Steuereinheit leider keine Verbindung mehr zur Drohne selber hatte.
Als wir wieder in unserem Haus waren und am Abend zu Duschen, gab es
plötzlich kein Wasser mehr – das atte auch noch gefehlt. Gegen 18
Uhr fuhren wir in den nahen Ort Bacalar, in der Hoffnung, dort ein
sehr spezielles Kabel für meine Drohne zu kaufen. Leider aber ohne
Erfolg. Dabei sahen wir aber, dass der Ort Bacalar nett aussieht und
zahlreiche kleine Restaurants hat. |
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Da wir von unserem Hotel alles
andere als begeistert waren, entschieden wir spontan in einem
solchen (vermutlich für 1/3 des Preises vgl. zum Hotel) zu Abend zu
essen. Eine gute Entscheidung wie herausstellte, das Essen war
hervorragend und das Ambiente so, wie man sich Mexiko vorstellt. Im
Anschluss fuhren wir wieder zurück zu unserem Hotel, wo wir noch
etwas Zeit auf unserer Dachterrasse verbrachten. |
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