Woche 1

                    

                             Woche 2

 

                           Woche 3


   

29.11.2025 - Reisebericht Mexiko - Tag 11 - Bacalar - Lagune - Bootstour

Reiseblog - Fotoblog - Nordamerika - Mexiko - Bacalar - MÍA Bacalar Luxury Resort & Spa

 
 
 
 

Nach einem sehr wuseligen Frühstück im Hotel Fiesta Inn Chetumal, das endlich mal wieder in Buffetform war, machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg. Das vorige Tanken (mit Tankwart) ging massiv schief, da die Abschaltautomatik bei vollem Tank scheinbar nicht funktionierte. Wenn man nicht alles selbst macht… Dann machten wir uns in 40 Min. Fahrzeit auf dem Weg zum Ort Bacalar, womit wir, seit Chichen Itza, wieder zurück in die touristische Welt mit schicken Häusern und ordentlichen Straßen waren. Dort hatten wir für 11 Uhr eine private Bootstour vorab über das Internet gebucht. Denn der Ort Bacalar liegt an einer 42 km2 großen Süßwasser-Lagune, welche hauptsächlich durch sieben miteinander verbundene Cenoten gespeist wird.

 
 
 
 

Beim Tour-Veranstalter angekommen, mussten wir zuerst eine Verzichtserklärung unterschreiben und damit auch bestätigen, dass wir keine Sonnencreme aufgetragen haben. Scheinbar ist man hier beim Institut für Hautkrebs. Wir erhielten jeder eine Schwimmweste und auch schon 5 Min. später startete unsere Bootsfahrt. Zuerst zeigte uns der Bootsführer zwei Cenoten, welche sich natürlich unter der Wasseroberfläche befanden. War die Lagune in der Umgebung nur 2 Meter tief, wurde das Wasser an, bzw. unser der Cenote tief-blau. Wir fuhren im weiteren Verlauf unserer Rundtour noch entlang dem Ufer und sahen dort im Unterholz einen Leguan. Am Ufer ist auch so manche schicke (und riesige) Villa, die man auch mieten kann.

 
 
 

 
 

Es folgte noch der „Besuch“ von zwei weiteren Cenoten. Dann aber ging es mit dem Boot auf die Lagune hinaus, bis an den Rand eines kleines Mangrovenwales. Dort war das Wasser nur noch 1 Meter tief und wir hatten Zeit etwas zu schnorcheln. Im Nachhinein betrachtet, dass langweiligste Schnorchel-Revier, in dem ich jemals unterwegs war. Zwischen den Mangroven-Wurzeln waren ganz vereinzelt Fische zu sehen und das auch immer die gleiche Gattung. 45 Min. hatten wir dort Zeit, uns im Wasser zu vergnügen, bis es weiter ging. Und zwar zur Isla de los Párajos, einer (für den Menschen) abgesperrten Vogelinsel. Auch dort war das Wasser wieder sehr flach, sodass wir 30 weitere Minuten im Wasser planschten.

 
 
 
 

Auf der Rückfahrt kam uns ein Polizeiboot entgegen, weshalb wir gebeten wurden, die Schwimmwesten wieder anzuziehen. Gegen 14 Uhr waren wir schließlich zurück am Ufer und fuhren daraufhin mit dem Wagen weitere 15 Min. zu unserem Hotel, dem MÍA Bacalar Luxury Resort & Spa. Der hochtrabende Name täuscht – der Laden war sein Geld nicht wert, es gab wieder maximale Kommunikationsprobleme in Englischer Sprache und irgendwie war der Laden auch dreckig und etwas heruntergekommen. Eigentlich schön angelegt auf einem größeren Areal mit Reetdach gedeckten Häusern. Wie dem auch sein – das Hotel ist in erster Reihe zur Lagune mit einem Steg und mehreren Schaukeln, welche sich schon im Wasser befinden.

 
 
 
 

Dort verbrachten wir erstmal die nächsten 2 Stunden, bis uns schließlich Mücken verscheuchten. Wir schwammen mal im Wasser, hielten uns auf den schön gemachten Schaukeln auf, kurzum – wir relaxen… Dabei versuchte ich (leider erfolglos) meine Drohne wieder in Schwung zu bekommen, dessen Steuereinheit leider keine Verbindung mehr zur Drohne selber hatte. Als wir wieder in unserem Haus waren und am Abend zu Duschen, gab es plötzlich kein Wasser mehr – das atte auch noch gefehlt. Gegen 18 Uhr fuhren wir in den nahen Ort Bacalar, in der Hoffnung, dort ein sehr spezielles Kabel für meine Drohne zu kaufen. Leider aber ohne Erfolg. Dabei sahen wir aber, dass der Ort Bacalar nett aussieht und zahlreiche kleine Restaurants hat.

 
 
 
 

Da wir von unserem Hotel alles andere als begeistert waren, entschieden wir spontan in einem solchen (vermutlich für 1/3 des Preises vgl. zum Hotel) zu Abend zu essen. Eine gute Entscheidung wie herausstellte, das Essen war hervorragend und das Ambiente so, wie man sich Mexiko vorstellt. Im Anschluss fuhren wir wieder zurück zu unserem Hotel, wo wir noch etwas Zeit auf unserer Dachterrasse verbrachten.

 
 

     

                                                                                                                                                       

 
                                                                                                                                                        Besucher seit dem 07.07.2003: