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Gleich am ersten Tag liefen auf Erkundungstour wir durch die gesamte
Hotelanlage und sahen uns die anderen Barceló Hotels der insgesamt
50 ha großen Hotelanlage an. Unser Hotel war Adults Only am
westlichen Ende der Bucht, die anderen 5 Hotels hatten den Focus auf
familienfreundlich, besonderem Freizeitangebot, tropisch oder
maximal luxuriös. Aber alle hatten eines gemeinsam – jeweils einen
riesigen Pool, direkt am Strand und All Inclusive Verpflegung. Ein
Hotel hatte sogar eine eigene Shopping-Mall mit bestimmt 20 Läden.
Warum man dort u.a. mexikanisches Bier kaufen kann, wenn es das doch
im Hotel 24 Std. umsonst gibt, habe ich bis zum Schluss nicht
verstanden. |
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Aufgrund der Größe der Anlage, fuhren ständig 2 Doppeldecker-Busse
im Pendelverkehr die Hotels an. Wir aber liefen entlang der
Promenade, bzw. zurück am Strand entlang. Auch gibt es dort eine
typische US-Sports Bar, in der alle möglichen Sportveranstaltungen
auf zahlreichen TVs gezeigt werden. Jene hat sogar 24 Std. am Tag
geöffnet, falls jemand um 4 Uhr in der Früh ein Bier oder Cocktail
benötigt. Dort war ich 1x Gast, allerdings um 12 Uhr mittags, als
das DFB-Pokalspiel des VfL Bochum gegen den VfB Stuttgart (mit
spanischer Kommentierung) gezeigt wurde. Jenes sah ich mir (allein)
bei einem Bier in einem kleinen Kino mit 20 Plätzen an. Das Hotel
hatte auch ein Theater, welches wir aber nicht besuchten. Dafür aber
hörten wir der Live-Musik zu, welche jeden Abend auf der Terrasse
unseres Hotels gespielt wurde. |
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Die Musikrichtung und Stil änderten sich jeden Abend, von
Rock-Klassikern, über Jazz bis zu Mexikanischer Musik gab es jeden
Abend etwas anders. Habe ich eigentlich auch schon erwähnt, dass es
in dem Hotel auch eine Bowlingbahn, eine Go-Kart Strecke und eine
Eislaufbahn gibt (letztere ist in der Karibik besonders gefragt).
Die Größe der gesamten Anlage nutzten wir kurz vor dem
Sonnenuntergang als Jogging-Strecke, von einem Ende zum anderen
waren es 3 km, also in Summe 6 km, eine gute Strecke vor dem
Abendessen. Am Strand gab es natürlich ein Aktivitäten-Center, im
Wesentlichen für diverse Wassersportarten, welche natürlich nicht
kostenlos waren. |
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Abendessen gab es in unserem
Hotel ausschließlich im à la carte Restaurant, wobei man zwischen
mexikanisch, italienisch, französisch und japanisch wählen konnte.
Wir wählten 2x mexikanisch und 1x ein Buffet-Restaurant in einem
anderen Hotel, wobei sich letzteres als Fehler herausstellte. In
unserem Hotel gab es Buffet nur zum Frühstück oder zum Mittagessen.
Lediglich 1x machten wir einen kleinen Ausflug, und zwar zum 20 Min.
entfernten Naturpark Aktun Chen. Von der Hauptstraße abgebogen,
folgten noch 4 km Autofahrt über eine „Holperpiste“, durch den
Regenwald, woraufhin wir an der ersten Bude 31 EUR Eintritt pro
Person bezahlen mussten. Dann weitere 3 km mit dem PKW „Holperpiste“
immer tiefer in den tropischen Wald hinein, mit dem Ziel einer
Cenote mit Tropfsteinen. |
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Dort konnten wir unsere Sachen
in einem Spind einschließen, erhielten eine Tauchbrille nebst
Schwimmweste und stiegen die Treppen in die Höhle hinab. Das Wasser
war fürchterlich kalt, die Höhle dafür aber im so schöner – klares
Wasser in dem sogar Fische schwammen. An einer kleinen Stelle war
ein Loch in der Decke, sodass sogar etwas Tageslicht hineinschien.
Wir waren bestimmt 45 Min. im Wasser, woraufhin wir ordentlich
„durchgefroren“ waren und gegen 14:30 Uhr den Ort wieder verließen.
Den Rest des Tages wärmten wir uns auf der Pool-Liege wieder auf.
Die 30 Min. vom Hotel entfernte Archäologische Zone von Tulum
besuchten wir nicht, da wir zu Beginn unserer Yucatán-Tour schon in
Chichen Itza waren und uns das die zusammen 50 EUR einfach nicht
wert war. Zudem die teilweise aggressiven Verkaufsanbahnungen – das
brauchten wir nicht noch einmal. Die Barceló Hotelanlage gefiel uns
für die 3 Tage sehr gut, sodass wir dort einfach mal Power-Relaxten. |
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