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Im Anschluss machten wir meist unseren Vormittag-Strand-Spaziergang.
Denn östlich von unserem Hotel beginnt eine langgezogene Sandbank,
welche sich über ca. 2 km bis zum Punta Mosquito erstreckt. Diese
Sandbank ist nur bei Ebbe trockenen Fußes begehbar. Allerdings muss
man je nach Gezeiten-Stand 200 Meter durch knie- bis hüfttiefes
Wasser laufen, um auf die Sandbank zu gelangen. Dorthin waren
zahlreiche Touristen unterwegs, also immer den Massen hinterher. Am
Punta Mosquito angekommen, steht man vor einem Zaun, denn die
weiteren 35 km dieser langgezogenen Insel vor der Nordküste Yucatáns
sind Naturschutzgebiet. Aber auch von der anderen Seite des Zaunes
sieht man Pelikane auf dem Wasser schwimmen, bzgl. in der Lagune
einige Flamingos. |
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Für die gesamte Wanderung mit Aufenthalt am Wendepunkt benötigt man
ca. 1,5 Std. Wieder zurück im Hotel, weilten wir am Strand oder bei
Lust und Laune auch am Pool, welcher sich in einem Garten mit
tropischen Pflanzen befindet. Tagsüber spazierten wir auch mal in
den Ortskern, wo immer gut was los war. Viele Restaurants mit bunten
Fassaden-Bemalungen, aber auch Kneipen mit Backpacker-Atmosphäre und
kleinen Supermärkten. Dort gab es reichlich zu sehen und dort war
auch immer etwas los. Man konnte sich zwar an vielen Stellen
Fahrräder ausleihen, aber darin sahen wir bei dem Sandboden wenig
Sinn. Deshalb besuchten wir auch nicht den Playa Punta Cocos, ein
Strand im äußersten Westen der Insel. |
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Ansonsten ließen wir es uns
einfach 3 Tage gutgehen und genossen die 30 Grad Celsius
Lufttemperatur, währenddessen in Deutschland die ersten frostigen
Tage begannen. Die Insel Holbox kann ich sehr empfehlen. Die relaxte
Stimmung in Verbindung mit den endlosen Stränden – das habe ich
anderswo in Mexiko nicht gesehen und in Cancun, wo ein Hotelturm
neben dem nächsten gebaut ist, erst recht nicht. |
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