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Das wir Touristen sind, sah man uns von weitem an und naheliegend
das da Koffer und andere Wertsachen im Fahrzeug sind. Also fuhren
wir besser mal 10 Min. weiter zu einem Wal-Mart, wo sich die
Situation deutlich entspannter zeigte. Dort wurden wir auch fündig
und verstauten unsere Mitbringsel noch auf dem Parkplatz in unser
Aufgabegepäck (es blieb wie immer alles heile). Von dort fuhren wir
dann quer durch die 750.000 Einwohner-Stadt Cancun zur „Zona
Hotelera“, ein ca. 20 km langen Nehrungs-Landstreifen. Eine
Landzunge parallel dem Ufer, wo sich ein Hotel-Hochhaus neben dem
nächsten Reiht. Nur durch 2 Brücken mit dem Festland verbunden, also
in Bezug auf Sicherheit einfach zu kontrollieren und eine ganz
andere Welt. |
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Dort sind alle Hotelketten vertreten, Hilton, Hyatt, Marriott,
Iberostar und auch das Hard Rock Cafe. Letzteres war auch unser Ziel
wegen dem obligatorischen Shirt. Von dort waren es nur 15 Min. Fahrt
zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen bei Europcar abgaben. Eine
riesige Rückgabe-Fabrik mit über 5 Spuren, wie in Los Angeles am
Flughafen. Man prüfte das Fahrzeug sehr, sehr gründlich, hatte aber
nichts zu beanstanden (wir sind ja mit dem Wagen nach dem Tausch
keine 500 km gefahren). Dann mit dem Shuttle zum Flughafen zum
Terminal 4, wo wir auch direkt, ohne anzustehen, einchecken konnten.
Die Sicherheitskontrolle war schnell, weil viele Linien geöffnet
waren. Daraufhin gingen wir direkt in die MERA VIP Lounge. |
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Dort wurde uns gleich beim Betreten mitgeteilt, dass man keine
Getränke mitnehmen dürfte (merkwürdige Ansage oder
Generalverdacht?). In der Lounge habe ich es dann auch mal
tatsächlich darauf ankommen lassen. Und als ob man dort mit Kameras
beobachtet wird, hatte ich sofort einen Mitarbeiter vor mir stehen.
Ist ja wie in der DDR… Um 18:30 Uhr, also 30 Min. vor Abflug
spazierten wir zum Abflug Gate, welches auch 3 Min. später öffnete.
Da wir auch auf dem Rückweg Business flogen, konnten wir auch gleich
einsteigen. Wir richteten uns in der Kabine ein und erwarteten den
pünktlichen Abflug. Beim Flug über den Golf von Mexiko sahen wir
zahlreiche Blitze aus den Wolken „zucken“. |
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Das bedeutete, dass der Service
erstmal verschoben wurde, denn es wackelte ganz ordentlich. Dann
erst als wir über eine Stunde in der Luft waren, gab es endlich das
ersehnte Abendessen. Ich schaute noch einen Film, während wir bis
North Carolina immer entlang der US-Küste flogen. Dann aber machte
ich meinen Sitz zum Bett und schlief bestimmt 5 ½ Std. über dem
Atlantik auf dem Weg nach Europa. Das erste Land sahen wir erst
wieder über dem äußersten Südwesten von England (bei Land´s End), wo
dann auch das Frühstück serviert wurde. Wir flogen beim Anflug noch
einen großen Bogen um Frankfurt, bis wir endlich nach genau 10
Flugstunden um 10:20 Uhr in Frankfurt landeten. |
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Die Einreise nach Deutschland
war etwas langwierig, nur 3 Schalter waren geöffnet und das dauerte
nun mal. Auch unsere Koffer benötigten noch 5 Min., bis wir jene am
Kofferband endlich wiedersahen. Dann liefen wir zum Fernbahnhof, wo
wir auf den nächsten ICE nach Dortmund warteten. Unsere Rechnung war
aufgegangen, ein preiswertes Ticket mit Zugbindung zu kaufen, da 20
Min. Verspätung und mehr bei der Deutschen Bundesbahn die Zugbindung
aufheben. Und das schafft die Bahn (fast) immer. Mit dem Zug fuhren
wir in 2 ½ Std. zurück nach Dortmund zum Hauptbahnhof, von wo aus
wir ein UBER nach Hause nahmen. Somit hatte uns die nasskalte Heimat
mit nur 3 Grad Celsius wieder. Die Vulkanwanderung in Guatemala war
einmalig und trotz unserer zahlreichen Reisen etwas ganz
Herausragendes. |
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Mexiko war ok, aber auch nichts
Besonderes. Man kam sich als Tourist halt häufig vor, wie ein
Geldautomat auf 2 Beinen. Und die Korrupte Polizei setzte dem
natürlich noch die Krone auf. Einzig die Pyramiden in Chicken Itza
werden in positiver Erinnerung bleiben, aber auch hier war alles
überschwemmt von nervigen Händlern und anderen Touristen. In einem
sind wir uns sicher, Mexiko wird uns so schnell nicht mehr sehen. |
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