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06.12.2025 - Reisebericht Mexiko - Tag 18 - Insel Holbox - Cancun - Condor Business Class Airbus A330neo - Frankfurt

 
 
 
 

Unsere lange Rückreise begann um 10:30 Uhr, als wir im Hotel in eines der Buggy-Taxis stiegen. Am Fährhafen dann ein Ticket für die Fährfahrt gekauft, woraufhin 15 Min. die Fahrt zu Wasser über die spiegelglatte See zum Festland begann. An unserem Mietwagen waren wir wieder gegen 12 Uhr, woraufhin wir 2 Std. durch den grünen Wald zurück nach Cancun fuhren. Dabei kamen wir durch einen kleinen Ort, in dem eine Sonntags-Prozession stattfand. Umleitungsschilder führten uns gekonnt drum herum. In Cancun fuhren wir direkt zum Supermarkt Bodega Aurrera, da wir mexikanisches Bier und Tequila für die nahende, heimische Silvesterparty mitbringen wollten. Aber der Supermarkt war uns aufgrund der komischen Gestalten etwas unheimlich.

 
 
 
 

Das wir Touristen sind, sah man uns von weitem an und naheliegend das da Koffer und andere Wertsachen im Fahrzeug sind. Also fuhren wir besser mal 10 Min. weiter zu einem Wal-Mart, wo sich die Situation deutlich entspannter zeigte. Dort wurden wir auch fündig und verstauten unsere Mitbringsel noch auf dem Parkplatz in unser Aufgabegepäck (es blieb wie immer alles heile). Von dort fuhren wir dann quer durch die 750.000 Einwohner-Stadt Cancun zur „Zona Hotelera“, ein ca. 20 km langen Nehrungs-Landstreifen. Eine Landzunge parallel dem Ufer, wo sich ein Hotel-Hochhaus neben dem nächsten Reiht. Nur durch 2 Brücken mit dem Festland verbunden, also in Bezug auf Sicherheit einfach zu kontrollieren und eine ganz andere Welt.

 
 
 

 
 

Dort sind alle Hotelketten vertreten, Hilton, Hyatt, Marriott, Iberostar und auch das Hard Rock Cafe. Letzteres war auch unser Ziel wegen dem obligatorischen Shirt. Von dort waren es nur 15 Min. Fahrt zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen bei Europcar abgaben. Eine riesige Rückgabe-Fabrik mit über 5 Spuren, wie in Los Angeles am Flughafen. Man prüfte das Fahrzeug sehr, sehr gründlich, hatte aber nichts zu beanstanden (wir sind ja mit dem Wagen nach dem Tausch keine 500 km gefahren). Dann mit dem Shuttle zum Flughafen zum Terminal 4, wo wir auch direkt, ohne anzustehen, einchecken konnten. Die Sicherheitskontrolle war schnell, weil viele Linien geöffnet waren. Daraufhin gingen wir direkt in die MERA VIP Lounge.

 
 
 
 

Dort wurde uns gleich beim Betreten mitgeteilt, dass man keine Getränke mitnehmen dürfte (merkwürdige Ansage oder Generalverdacht?). In der Lounge habe ich es dann auch mal tatsächlich darauf ankommen lassen. Und als ob man dort mit Kameras beobachtet wird, hatte ich sofort einen Mitarbeiter vor mir stehen. Ist ja wie in der DDR…  Um 18:30 Uhr, also 30 Min. vor Abflug spazierten wir zum Abflug Gate, welches auch 3 Min. später öffnete. Da wir auch auf dem Rückweg Business flogen, konnten wir auch gleich einsteigen. Wir richteten uns in der Kabine ein und erwarteten den pünktlichen Abflug. Beim Flug über den Golf von Mexiko sahen wir zahlreiche Blitze aus den Wolken „zucken“.

 
 
 
 

Das bedeutete, dass der Service erstmal verschoben wurde, denn es wackelte ganz ordentlich. Dann erst als wir über eine Stunde in der Luft waren, gab es endlich das ersehnte Abendessen. Ich schaute noch einen Film, während wir bis North Carolina immer entlang der US-Küste flogen. Dann aber machte ich meinen Sitz zum Bett und schlief bestimmt 5 ½ Std. über dem Atlantik auf dem Weg nach Europa. Das erste Land sahen wir erst wieder über dem äußersten Südwesten von England (bei Land´s End), wo dann auch das Frühstück serviert wurde. Wir flogen beim Anflug noch einen großen Bogen um Frankfurt, bis wir endlich nach genau 10 Flugstunden um 10:20 Uhr in Frankfurt landeten.

 
 
 
 

Die Einreise nach Deutschland war etwas langwierig, nur 3 Schalter waren geöffnet und das dauerte nun mal. Auch unsere Koffer benötigten noch 5 Min., bis wir jene am Kofferband endlich wiedersahen. Dann liefen wir zum Fernbahnhof, wo wir auf den nächsten ICE nach Dortmund warteten. Unsere Rechnung war aufgegangen, ein preiswertes Ticket mit Zugbindung zu kaufen, da 20 Min. Verspätung und mehr bei der Deutschen Bundesbahn die Zugbindung aufheben. Und das schafft die Bahn (fast) immer. Mit dem Zug fuhren wir in 2 ½ Std. zurück nach Dortmund zum Hauptbahnhof, von wo aus wir ein UBER nach Hause nahmen. Somit hatte uns die nasskalte Heimat mit nur 3 Grad Celsius wieder. Die Vulkanwanderung in Guatemala war einmalig und trotz unserer zahlreichen Reisen etwas ganz Herausragendes.

 
 
 
 

Mexiko war ok, aber auch nichts Besonderes. Man kam sich als Tourist halt häufig vor, wie ein Geldautomat auf 2 Beinen. Und die Korrupte Polizei setzte dem natürlich noch die Krone auf. Einzig die Pyramiden in Chicken Itza werden in positiver Erinnerung bleiben, aber auch hier war alles überschwemmt von nervigen Händlern und anderen Touristen. In einem sind wir uns sicher, Mexiko wird uns so schnell nicht mehr sehen. 

 
 

     

                                                                                                                                                               

 
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