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Wir flogen mit einem Airbus A320 der Gesellschaft VivaAerobus genau
1 Std. 50 Min. Erst über die Halbinsel Yucatán, vorbei an der
Großstadt Merida und dann hinaus auf den Golf von Mexiko, wobei dann
die Sonne aufging. Der Anflug über Mexiko-City war besonderes - ich
habe noch nie eine flächenmäßig so große Stadt gesehen – ein
endloses Häuser-Meer. Wegen der 1 Std. Zeitverschiebung zu Cancun,
landeten wir um 7:15 Uhr. Vor dem Terminal-Gebäude (riesige
Baustelle) riefen wir ein UBER-Taxi und fuhren damit in 40 Min.
Fahrzeit für 11,50 EUR in das Stadtzentrum zum Zócalo, dem
Hauptplatz von Mexiko-Stadt. Bzw. recht nah heran, da der Platz für
den Autoverkehr gesperrt ist und wegen Demonstrationen mit schweren
Ausschreitungen in der Vor-Woche weiträumig abgesperrt war. |
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Wir hatten das Gran Hotel Ciudad De Mexico gebucht, dessen
Eingangshalle mit der Jugendstil Architektur und der Glaskuppel eine
Sehenswürdigkeit ist. Wir konnten unser Zimmer noch nicht beziehen,
dafür in der Lounge kostenlos etwas essen und trinken. Um 9:15 Uhr
begannen wir mit der Stadtbesichtigung - zuerst mit dem nahen Zócalo,
dem großen Hauptplatz mit dem Palacio Nacional, dem Regierungssitz
des mexikanischen Präsidenten. Ebenfalls dort ist die Kathedrale von
Mexiko-Stadt, die größte und älteste Kirche in Lateinamerika und
eine riesige Mexiko-Flagge mittig auf dem Platz. Aktuell wurde dort
eine große Zuschauer Tribüne aufgebaut. Als nächstes liefen wir
entlang der Fußgängerstraße Av Francisco I. Madero. |
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Dort öffneten so früh die Geschäfte gerade, aber dennoch ist die der
Fußgänger-Boulevard sehenswert, wegen seiner schicken
Häuserfassaden, so z.B. das Estanquillo Museum, The House of Tiles
und die Iglesia de San Francisco, um nur einige zu nennen. Am Ende
der Straße erreichten wir den Palast der Schönen Künste, ein
monumentales Gebäude, das wichtigste Kulturhaus Mexikos mit
imposanter Glaskuppel. Jenes war wegen der vergangenen
Demonstrationen (wohl aus Angst vor „Schmierereien“ gänzlich von
einer 3 Meter hohen, mobilen Wand umgeben, wie auch weitere
Denkmäler und historische Gebäude in Mexiko-City. Als nächstes
gingen wir zur Hemiciclo a Juarez, einer schneeweißen Kolonade. |
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Ebenfalls nicht weit entfernt ist das 181 Meter hohe Büro-Hochhaus
Mirador Torre Latino, das höchste Gebäude Lateinamerikas. Für 8 EUR
pro Person fuhren wir auf die Aussichtsplattform. Der Smog hielt
sich (noch) in Grenzen, sodass wir einen guten Blick über das
endlose Häusermeer hatten. Dann liefen wir ca. 300 Meter zum Palacio
de Correos de Mexico / Palacio Postal, ein historisches Postgebäude
mit schicker Eingangshalle. Dann liefen wir 1,5 km, vorbei an
Büro-Hochhäusern und hohen Hotelgebäuden (eine kleine Skyline
sozusagen) zum Monumento a la Revolución, ein 65 Meter hoher,
zweidimensionaler Triumphbogen und Ehrengrabstätte der mexikanischen
Revolutionäre. |
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Mittlerweile schon 11 Uhr, war es mit knapp 30 Grad Celsius
„angenehm warm“. Als nächstes liefen wir 1 km zum Mercado de
Artesanías La Ciudadela, ein traditioneller Kunstmarkt mit für
Mexiko typischen Souvenirs. Dort findet man alles, was irgendwie mit
Mexiko zu tun hat (in unserem Falle ein Magnet, eine kleine
Totenkopf-Figur und ein Fußball-Trikot einer lokalen Mannschaft).
Von dort riefen wir uns ein UBER-Taxi, welches uns in 30 Min. in den
Norden der Stadt zur Basilika „Unserer Lieben Frau von Guadalupe“
fuhr. Hierbei handelt es sich um den nach Rom zweit-häufigsten
Wallfahrtsort mit dem Gnadenbild der Jungfrau von Guadalupe, an
welchem man auf einer Rolltreppe vorbeifährt. |
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Insgesamt hat die Kirche mit dem Platz dahinter
ein Fassungsvermögen von 40.000 Gläubigen. Auf dem Gelände sind noch
3 weitere, kleinere Kirchen und eine Quelle mit verschiedenen
Statuen. Angrenzend ging es noch ein Markt mit Marien- und
Jesus-Statuen in allen erdenklichen Größen (bis lebensgroß). Dann
ging es mit dem UBER wieder zurück zum Büro-Hochhaus Mirador Torre
Latino, wo auch die Fußgängerzone Av Francisco I. Madero beginnt.
Dort war an diesem Freitagnachmittag richtig schwer was los und Frau
schaute sich auch in dem ein oder anderen Laden um. Schließlich
erreichten wir wieder unser Hotel Ciudad De Mexico. Da Mexiko-City
auf 2.250 Metern liegt, wird es abends etwas kühl, sodass wir uns
entsprechend umzogen. |
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Dann ging es mit einem schrottreifen UBER-Taxi
zur modernen Shopping-Mall Parque Delta, in dem ein Applebee's
Restaurant ist, welches Frau in den USA immer gerne besucht (und es
in Europa leider nicht gibt). Ich würde es zusammenfassen mit, es
war ähnlich, aber dennoch anders, sowohl die Speisekarte als auch
das Interieur. Dann wieder mit dem UBER-Taxi zurück in die Nähe
unseres Hotels, wo wir den Abend im Restaurant auf der
Hotel-Dachterrasse ausklingen ließen, mit bestem Blick auf den
Zócalo, den Präsidentenpalst, die Kathedrale und weitere staatliche,
angrenzende Gebäude. |
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