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Der Harken dabei: Anstatt wie geplant um 11:45 Uhr, kamen wir nun um
16:30 Uhr in Cancun an. Damit hatte sich der Besuch der Cenote
Palomitas (eine mit Grundwasser vollgelaufene Höhle) erledigt. Zudem
auch ein ausführlicher Besuch der Stadt Valladolid. Eigentlich
hatten wir einen Direktflug mit Volaris nach Cancun gebucht, der
dort bereits um 10 Uhr ankommen sollte, aber jener wurde uns 3
Wochen vor Abflug ebenfalls gestrichen. Fazit: Die Fluggesellschaft
Volaris ist wenig verlässlich. Nun hatten wir über 6 Std. Zeit bis
zum Abflug. Wieder zurück ins Hotelzimmer war keine Option, weshalb
wir uns für die Lounge entschieden. Und zwar in das Casa del Ron
Aeropuerto, welches um 5 Uhr in der Früh „randvoll“ von Amerikanern
auf dem Heimweg war. |
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Dort gab es kein Buffet, sondern ein (gutes) à la carte Frühstück.
Die ersten zwei Stunden verbrachten wir noch mit online Zeitung
lesen, E-Mails beantworten und diverse Nachrichten schreiben. Dem
folgten 2 Std. Schlaf in einem hohen Sessel, gefolgt vom
Mittagessen, ebenfalls à la carte. Alles in allem eine der besseren
Lounges, auch wenn es kein Buffet gab und man sich Getränke vom
Kellner an der Bar geben lassen musste. Um 12:30 Uhr liefen wir
schließlich zu unserem Abflug-Gate, wo das Boarding bereits im
vollen Gange war. Wir stiegen in einen Airbus A320 der
Fluggesellschaft Volaris und fuhren bereits 15 Min. vor der
geplanten Abflugzeit zur Startbahn. |
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Der Flughafen ist mitten in der Stadt, sodass wir auf dem Weg zur
Startbahn an so manchem Wohnhaus vorbeifuhren. Dann aber ging es
endlich los, aus dem Talkessel mit den umgebenden Bergen hinaus,
dann über den Staat Belize und schließlich ab Chetumal im Süden von
Mexiko immer der Küste entlang. Der Anflug auf Cancun war
(vermutlich) verkehrsbedingt etwas kurvenreich. Erst von der Küste
weg, ins Land hinein, dann wieder einen Bogen auf das Meer hinaus,
um die Insel Cozumel herum, wieder landwärts, dann um den Flughafen
herum und letztlich noch eine 180 Grad Kehre. Der gesamte Flug
dauerte 1 ½ Std., woraufhin wir um 16 Uhr endlich in Cancun ankamen. |
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Wir waren nur mit Handgepäck unterwegs, sodass der Stopp am
Kofferband entfiel. Aber jeder Reisende musste an zwei Beamte
vorbei, die entschieden, ob der Koffer genauer inspiziert wird. Wir
wurden in dem Zusammenhang nach Alkohol und E-Zigaretten befragt.
Beides konnten wir überzeugend verneinen, sodass wir kurz darauf auf
das Flughafengebäude verlassen konnten. Wir folgten der
Beschilderung zu den Transfer-Bussen, der uns umgehend zur Europcar
Autovermietung fuhr, wo wir uns den bestellten Mittelklassewagen
abholten. Dies war aber ausgesprochen schwierig, da die Dame dort
sehr, sehr unverständliches Englisch sprach und zweitens unsere
Kreditkarte erst nicht funktionierte. |
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Erst unter Zuhilfenahme von einem anderen Kollegen, der ein anderes
Kartenlesegerät empfiehl, konnte das Problem gelöst werden. Mit
einem Chevrolet Aveo LT (Golf Größe mit Stufenheck) fuhren wir
schließlich um 17:15 Uhr vom Hof. Bevor die Schranke sich öffnete,
umkreisten automatisierte Kamerasysteme das Fahrzeug ca. 30 Sekunden
lang, um jede Beschädigung zu dokumentieren (faire Lösung). Mit
unserm Fahrzeug fuhren wir zuerst nur 500 Meter zum Hilton Garden
Inn Cancun Airport (das Hotel unserer ersten Nacht dieser Reise), da
dort noch unsere großen Koffer standen. Diese eingeladen, ging es
noch 2 Std. auf die Autobahn, und zwar über die hervorragend
ausgebaute 180D nach Valladolid. |
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Warum wir auf dieser Autobahn fast allein
unterwegs waren, wurde uns klar, als wir an der Maut-Station waren.
408 MXN - fast 20 EUR für ca. 90 Minuten Autobahnfahrt. In
Valladolid fuhren wir gleich zu unserem Hotel, wo ich im Pool der
hauseigenen Cenote noch etwas relaxte. Um 19 Uhr liefen wir dann 1,5
km ins Stadtzentrum zum Plaza e Parque Francisco Canton, ein
zentraler Platz im Zentrum der Stadt mit mexikanischem Charme und
einem Springbrunnen in der Mitte. Da es schon so spät war,
verzichteten wir auf eine genauere Stadt-Besichtigung und gingen wir
direkt in ein Restaurant. Und zwar genau an vorgenanntem Platz, mit
großer Dachterrasse und bestem Blick. |
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Während wir dort zu Abend aßen, wurde die
gegenüberliegende Kirche Iglesia de San Servacio mit verschiedenen,
bunten Lichtern angestrahlt. Nach dem Essen gingen wir um den Platz,
dessen schöne, auf alt gemachte Häuser eine besondere Erwähnung
verdienen sollten. Sicherlich bietet der Ort noch viel mehr, aber da
können wir uns bei der Fluggesellschaft Volaris bedanken, da die uns
mit Ihrer Überbuchung 6 Std. Verspätung bescherte. Dann wieder 1,5
km zu Fuß zurück zum Hotel. Auf der Zielgeraden gingen wir noch in
einen Supermarkt, um uns mit etwas Bier und Wein einzudecken. Aber
wie wir erfahren mussten, durfte man uns um 21:45 Uhr keinen Alkohol
mehr verkaufen – warum auch immer. Also setzten wir uns mit einer
Flasche Wasser auf unserer Terrasse – geht zur Not auch... |
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