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Mit kurzen Worten – das Kajak ging unter. Also raus aus dem Boot,
schwimmend auf den Rücken legen und erstmal überlegen, was nun. Ich
entschied mich für die Variante – Kajak nicht retten und in aller
Ruhe zum Ufer schwimmen. Keine 2 Min. schwimmend auf dem Weg, kam
auch schon ein Jet-Ski vom Hotel zur Rettung. Sowohl Doro, als auch
das Hotelpersonal hatten gemerkt, dass ich von der Bild, bzw.
Wasseroberfläche verschwunden war. Also erhielt ich eine Jet-Ski
Freifahrt zurück zum Hotel. Schreck und Erleichterung waren groß.
Anschließend zog ich mir auf dem Zimmer erstmal trockene Kleidung
an. Wir hatten nun endgültig genug von dem Hotel. Mittlerweile
bereits 12 Uhr, machten wir uns auch auf den Weg zum nächsten Hotel
unserer Rundreise. |
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Dafür fuhren wir genau 3 Std. entlang dem Highway 307 immer nach
Norden. Die ersten zwei Stunden entlang einer gut ausgebauten und
mehrspurigen Straße durch den Regenwald. Auf diesem begegneten wir
auch ein Mercedes-Wohnmobil mit Autokennzeichen aus Bonn. In Tulum
erreichten wir schließlich die Küste und somit die touristische
Infrastruktur. Auch war es dort vorbei mit dem Hochnebel und es
waren wieder sonnige 30 Grad Celsius. Dort hielten wir an einer sich
noch halb im Bau befindlichen Shopping-Mall, da ich ja noch ein
Kabel für meine Drohne brauchte. Aber leider Fehlanzeige. Also
weiter nach Norden. Wir fuhren an zahlreichen großen Hotels vorbei,
welche alle ihr großes Schild an der Straße hatten, dahinter einen
hohen Zaun und wiederum dahinter dann das Hotel, direkt am Meer. |
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Wir erreichten um genau 15 Uhr unser Hotel Barceló Maya Riviera.
Dort wurde am Gate genau mittels einer Liste ganz genau geprüft, ob
wir auch in das Hotel gehören. Auf insgesamt 50 ha Fläche befinden
sich insgesamt 6 Hotels - vom Familienhotel bis zu Adults Only, wird
dort alles abgedeckt. Wir checkten in unserem Hotel ein und
starteten eine erste Erkundung. Das Hotel ist in einem Halbrund, wo
vor sich mehrere, insgesamt 4.500 m2 große Pools befinden. Wir aber
liefen gleich durch zum Strand, wo sich die Liegen mit ausreichend
Abstand zueinander unter Palmen befinden, ein richtiges
Postkartenmotiv. Auch das Meer ist flach abfallend, man lief gut 200
Meter in das Meer hinein und war gerade mal bis zur Hüfte im Wasser. |
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Einzig störend waren die
Gruppen US-Urlauber, die dort Party-Urlaub machten und sich ihre
großen Trinkbecher an der Bar voller Cocktails machen ließen und
entsprechende Stimmung mit Schlagseite hatten. Das Hotel ist halt im
Wesentlichen ein All Inclusive“ Hotel… Das bedeutete auch, dass
jeden Tag die gesamte Minibar auf dem Zimmer, mit 10 Dosen Bier und
Softdrinks gefüllt war, jeden Tag auf´s Neue kostenlos bestückt
wurde. Nach etwa 2,5 Std. Sonnenbaden, bei welchen ich das
DFB-Pokal-Aus vom BVB-Borussia Dortmund auf dem Handy verfolgte, war
der Pool- und Strandbereich so langsam im Schatten. Also begaben wir
uns auf unser Zimmer mit Meerblick und machten uns ausgehfertig. Um
18:30 Uhr besuchten wir das Buffet des Hauses, welche hinsichtlich
der Auswahl alles übertrifft, was wir bisher in Hotels gesehen haben
(und wir haben schon viel gesehen). Anschließend verbrachten wir
noch 2 Stunden auf der großen Terrasse des Hotels mit
angeschlossener Bar und Live-Musik. |
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