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24.11.2025 - Reisebericht Mexiko - Tag 5 - Plaza de la Constitución (Platz der Verfassung), Catedral Metropolitana de Santiago de Guatemala, Palacio Nacional de la Cultura (alter Nationalpalast), Mercado Central

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Die Nacht auf 3.650 Meter Höhe war zwar kalt, aber dank eines ordentlichen Schlafsacks und dicker Decken, dennoch erträglich. Mehrfach wurden wir nachts durch das Grollen des Vulkanes wach und da unsere Hütte ein Fenster hatte, sahen wir so die rote Lava „in den Himmel schießen“. Alles in allem schliefen wir gut, wurden aber um 5:30 Uhr mit dem ersten Licht am Horizont wach. Die Berge waren gänzlich frei von Wolken, nur etwas Nebel war in den Tälern. Um 6 Uhr erlebten wir dann einen unbeschreiblichen Sonnenaufgang, sehr intensiv von den Farben. Um 6:30 Uhr gab es Frühstück und eine knappe Stunde später begann auch wieder der Marsch hinunter uns Tal.

 
 
 
 

Wieder durch alle Vegetationsstufen, von den Nadelhölzern und den tropischen Wald, steil immer bergab. Wofür wir hinauf noch über 5 Std. benötigt hatten, war hinab in weniger als 3 Std. erledigt. Auch hier legten wir ab und an Pausen ein, aber da es weniger anstrengend war, nicht mehr so viele. Um 10:15 Uhr erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt im Ort La Soledad. Dort hielt der Ober-Guide vom Touranbieter Wicho and Charlie's noch eine abschließende (hervorragende) Rede und verabschiedete uns alle. Zusammengefasst war der Touranbieter ein Volltreffer. Man kümmerte sich sehr um uns und an Weggabelungen stand immer einer der insgesamt 5 Guides, damit niemand falsch abbiegt.

 
 
 

 
 

Daraufhin wurden wir noch 1 Std. nach Antigua gefahren, wo wir die geliehene Ausrüstung bei Wicho and Charlie's zurückgaben. Dort zogen wir auch unsere Winterkleidung aus und wieder die Sommerkleidung an, denn es waren wieder hochsommerliche 30 Grad. Mittlerweile schon 12 Uhr, bestellten wir uns für 47 EUR ein UBER-Taxi - gleicher Preis, wie der Vivator Transfer-Service zwei Tage zuvor. Diesmal war deutlich weniger Stau, sodass wir nur 1 ½ Std. bis nach Guatemala City zu unserem Hotel in der Nähe des Flughafens benötigen (also halbe Fahrzeit). Nach einer erfrischenden Dusche fuhren wir mit einem weiteren UBER-Taxi in etwa 30 Min. in das Stadtzentrum zum Plaza de la Constitución (Platz der Verfassung), der Hauptplatz der in Guatemala-City.

 
 
 
 

Auf dem Platz war eine Art mittelamerikanischer Weihnachtsmarkt mit Kinder-Fahrgeschäften, einer Eislaufbahn, Essenständen und sonstigen Verkaufsbuden. Dort ist auch die Catedral Metropolitana de Santiago de Guatemala - eine große Barockkirche und der Palacio Nacional de la Cultura (alter Nationalpalast), beides alte stattliche Gebäude. Wir drehten eine Runde um den Platz und liefen dann zum hinter der Kathedrale befindlichen Mercado Central. Dies ist ein überdachter, authentischer Markt mit allerlei Gerümpel zum Thema Mittelamerika, Souvenirs und uns fremden Essen. Als nächstes liefen wir zur 6a Avenida, die autofreie Haupt-Einkaufsstraße von Guatemala Stadt.

 
 
 
 

Im wesentlichen Waren dort 2-geschössige Häuser, im für Mittel- und Südamerika typischen Baustil. Dort reihten sich meist einfache Modegeschäfte aneinander, große Kaufhäuser westlicher Marken sucht man dort vergebens, ganz untypisch für eine Hauptstadt. Allerdings gibt es dort eine alte Kirche, die Iglesia San Francisco, bei uns eher selten in Einkaufsstraßen. Die Shopping-Meile war gut von Einheimischen besucht, wobei wir uns dort zu keiner Zeit unsicher fühlten. Wir liefen die 6a Avenida bis zu ihrem Ende und machten noch einen kleinen Schlenker zum Arco de Correos laufen, ein dekorativer Torbogen, eines der Wahrzeichen der Stadt. Nahe des Palacio de la Policía Nacional Civil, ein wie eine Burg gebautes Polizeipräsidium, bestellten wir uns erneut ein UBER-Taxi mit dem Ziel Plaza Cayalá.

 
 
 
 

Mittlerweile bereits 17 Uhr, landeten wir natürlich mitten im Feierabend-Verkehr, sodass die 9 km Fahrt 45 Min. dauerte. Wie eine Fata Mogana tat sich für uns plötzlich die westliche Welt auf. Ein gehobener, privat-geplanter Stadtteil mit europäischem Flair, der eine Mischung aus mediterraner Architektur, weiten Fußgängerzonen und einer sicheren, überwachten Umgebung, mit Restaurants, Cafés, Boutiquen und Unterhaltungsangeboten. Das alles natürlich weihnachtlich geschmückt mit einer Kirche und einem Theater-ähnlichem Gebäude mit großen Säulen vor dem Eingang.

 
 
 
 

In einem der Restaurants aßen wir dann auch zu Abend. Gegen 20 Uhr bestellten wir uns schließlich ein UBER zurück zu unserem Hotel, da wir am folgenden Tag zum letzten Mal wegen eines frühen Fluges Mitten in der Nacht aufstehen mussten. Außerdem wollten wir bei Dunkelheit aus Gründen der Sicherheit nicht mehr in Guatemala-City herumlaufen. Folglich waren wir bereits um 21 Uhr im Bett, hörten aber trotz des nahen Flughafens nichts vom Fluglärm. Guatemala-City empfanden wir eher als Enttäuschung. Im Grund hat man dort in weniger als einem halben Tag alles gesehen – kein Vergleich zu Mexiko-City. Für uns stand die Vulkanwanderung im Vordergrund, da war die Hauptstadt eher „Beifang“.

 
 

     

                                                                                                                                                       

 
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