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26.11.2025 - Reisebericht Mexiko - Tag 7 - Chichen Izta - Pyramide des Kukulcán - Izamal (Gelbe Stadt) - Convento de San Antonio - Mérida - Plaza Grande - Catedral de San Ildefonso - Palacio Municipal de Mérida

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Nun begann Teil 2 des Urlaubes mit der Mietwagen-Rundfahrt. Teil 3 sind dann die finalen 6 Tage relaxen am Stand. Obwohl wir ein sehr gutes Hotel hatten, gab es kein Buffet zum Frühstück, sondern „nur“ á la carte. Wie wir im weiteren Verlauf unseres Urlaubes feststellten, war Buffet in Mexiko eher die seltene Ausnahme. Etwas spät, erst um 10:20 Uhr, fuhren wir los nach Chichén Itzá. Die teure Mautstraße 180D vermieden wir diesmal und fuhren stattdessen eine parallele Landstraße. Jene war grundsätzlich in einem guten Zustand, aber dabei machten wir erstmalig Bekanntschaft mit den Verkehrsberuhigungs-Huckeln, die es in jeder Ortschaft zahlreich gibt. Häufig sieht man jene zu spät, da die gelb, schwarze Warnfarbe fehlt, manchmal sind jene auch so steil, dass man bereits bei 30 km/h darüber mit dem Auto abhebt.

 
 
 
 

Da wir mit Chichén Itzá zur Top-Touristen-Attraktion auf der Halbinsel Yucatán unterwegs waren, sind am Straßenrand viele Händler mit allerlei Krimskrams. Meistens in den Ortschaften auf Höhe der erwähnten Huckel. Manche Straßen-Verkäufer sind auch so kreativ und zeigen mit der Hand auf das Vorderrad (um eine Panne anzuzeigen) und winken den naiven Touristen an den Straßenrand. Wir benötigten vom Ort Valladolid knapp 1 Std. bis Chichén Itzá. Auch hier wurde bereits 1 km vor dem eigentlichen Parkplatz gewunken, um den Touristen auf Privat-Parkplätze zu dirigieren. Als der große Parkplatz in Sicht war, ließen wir uns im Rückstau auch tatsächlich darauf ein, da wir erstens nicht länger im Stau stehen wollten und zweitens der Privat-Parkplatz mit 80 MXN tatsächlich etwas preiswerter war als der Offizielle.

 
 
 

 
 

Zu den Kassen war es ein kurzer Weg, aber auch hier wieder maximale Verwirrung. Man muss 2x Eintritt bezahlen, einmal an den Nationalpark und an einer anderen Kasse dann nochmal an den Staat. Wie in China ist hier der Eintritt für alle Ausländer bedeutend teurer als für Mexikaner. Zusammen bezahlten wir etwas über 30 EUR pro Person – das ist ordentlich. Dafür liefen wir zuerst 300 Meter an zahllosen Händlern entlang, bis wir die mit 30 Meter Höhe größte und höchste Pyramide, die Pyramide des Kukulcán (El Castillo) auf einer großen Freifläche erreichten. Von dort liefen wir weiter über die weitläufige Ruinenstätte zum Krieger-Tempel, mit Resten einer Säulenhalle, dessen Pfeiler mit Kriegern verziert ist, wo aktuell restauriert wurde.

 
 
 
 

Direkt daneben ist eine weitere, eher kleine, vierstöckige Pyramide, der Tempel der Großen Tafeln. Dem folgte im Rahmen unseres Rundganges die rituelle Ballspielarena Gran Juego de Pelota, fast 140 Meter lang, eingerahmt von hohen Mauern. Ich könnte in vielen Sätzen weitere Sehenswürdigkeiten aufzählen – jedenfalls ist auf einem großen Areal mitten im Regenwald viel altes Gemäuer, mal mehr, mal weniger gut erhalten. Zudem überall Verkaufsstände – eine bunte Mischung aus Open-Air-Museum und Flohmarkt. Nach insgesamt 2 ½ Std. meinten wir alles gesehen zu haben, liefen wieder zurück zum Auto und fuhren von dort eine Stunde zum Ort Izamal auch die "Gelbe Stadt" genannt.

 
 
 
 

Der Grund ist simpel, im Stadtkern sind alle Gebäude dunkel-gelb. Wie schon in Valladolid am Vortag, markiert auch hier das Zentrum der Stadt ein kleines unbebautes Viereck mit etwas Grün und ein paar Bänken, umgeben von Gebäuden mit (natürlich gelben) Arkaden – nennt sich dort Zamná-Platz. Das nahe Kloster Convento de San Antonio sahen wir uns nicht von innen, sondern nur von seinem großen Vorplatz an. Zudem besuchten wir noch den Mercado Municipal (überdachter Markt), wo aber gegen 15 Uhr noch wenige Läden geöffnet hatten. Zum Abschluss folgte noch die Zona Arqueológica de Izamal, eine Ruine einer Pyramide – sogar ohne Eintritt, aber nicht unbedingt sehenswert.

 
 
 
 

Wieder zurück zum Mietwagen fuhren wir eine weitere Stunde zur 950.000 Einwohner Stadt Mérida. Unser Hotel Antelar Casa Destino war nur 1 km vom Hauptplatz der Stadt entfernt und eine wundervolle Oase der Ruhe mit großem Pool in Innenhof. Nach dem Check In und einem kurzen Bad im Pool, liefen wir zum obligatorischen Platz im Zentrum, der in Mérida Plaza Grande hieß. Auf dem Weg dorthin kamen wir an zahlreichen Läden vorbei, Bekleidung, Lebensmittel und auch Souvenirs – in Mérida war ordentlich was los. In einem kleinen „Tante-Emma-Laden“ sahen wir auch, dass dort Zigaretten einzeln verkauft wurden. Alles in Mérida war eine „Nummer größer“, als in Izamal oder Valladolid.

 
 
 
 

Um den Plaza Grande sind alte, schön restaurierte mehrstöckige Gebäude, Kutschen fahren Touristen herum – das alles hatte ein besonderes Flair. Ebenfalls am Plaza Grande ist die Catedral de San Ildefonso, wo an diesem Abend eine hl. Messe stattfand. Direkt neben der Kathedrale ist die Pasaje de La Revolución, eine schöne Passage mit Glaskuppeldach in der ein paar Skulpturen in Verbindung mit einer Fotoausstellung befanden. Als nächstes liefen wir zum Rathaus - Edificio Municipal de Mérida, ebenfalls am Plaza Grande. Ein wunderschöner Kolonialpalast mit Arkaden über zwei Etagen, großen Innenhof und mehreren großen Gemälden – einfach nur wow!

 
 
 
 

Mittlerweile war es bereits 19:15 Uhr und wir begaben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Dabei sahen wir zum ersten Mal diese kleinen Taschenständer, welche am Restaurant-Tisch beigestellt wurde, wenn die anwesenden Damen Handtaschen mit sich führten. Gegen 21 Uhr waren wir wieder zurück in unserem Hotel und saßen dort noch etwas auf der Terrasse nahe dem Pool.

 
 

     

                                                                                                                                                       

 
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