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27.11.2025 - Reisebericht Mexiko - Tag 8 - Mérida - Mercado Y Plaza Santiago - Paseo de Montejo - Campeche - Plaza de la Independencia - Santa Iglesia - Puerta de Tierra - Isla Aguada

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Nach dem Frühstück in unserem Hotel in Mérida liefen wir zuerst noch etwa 500 Meter zum Mercado Y Plaza Santiago, ein Markt mit hauptsächlich Essenständen mit speziellem Yucatan-Essen, aber auch vielen uns unbekannten, exotischen Früchten und natürlich auch Fleisch ohne Kühlung. Dann wieder zurück zum Hotel und mit dem Auto zur Straße Paseo de Montejo, dem Champs Élysée” von Mérida. Eine breite Prachtstraße mit schicken Villen und kolonialen Herrenhäusern. Besonders erwähnen möchte ich hier das Museo Regional de Antropología und das Teatro Yucatán, beide wegen ihrer auffälligen Außen-Fassaden. Entlang der Prachtstraße machten wir von unserem geparkten Mietwagen ausgehend, einen kleinen Spaziergang 1 km nach Norden und 1 km nach Süden.

 
 
 
 

Gegen 10:45 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg nach Campeche. Wir benötigten erstmal gute 30 Min., bis wir überhaupt aus Mérida heraus waren. Endlose kleine Straßen im Schachbrettmuster und immer wieder Ampeln. Mérida hat uns sehr gut gefallen, schade, dass wir hier (wie immer) nur so wenig Zeit hatten – die Stadt hatte nach unserer Wahrnehmung ein besonderes Flair. Für die 170 km zum Ort Campeche benötigten wir 2 ½ Std., wie schon an vorherigen Tag über hervorragende (diesmal mautfreie) Autobahnen in Mexiko. Nur die LKW Haltebuchten sahen immer aus wie Müllhalden – Umweltbewusstsein gibt es in Mexiko scheinbar noch nicht.

 
 
 

 
 

An unserem zuvor herausgesuchten Bezahl-Parkplatz in Campeche angekommen, wurden wir sofort „weiter-gewunken“, scheinbar war alles voll. Damit begann das Dilemma Parkplatz-Suche, was in der Stadt zur späten Mittagszeit wirklich nicht einfach war. Nach mehreren Runden hatten wir schließlich Glück und begannen bei 32 Grad Celsius (der wärmste Tag unserer Reise) unseren Stadt-Rundgang. Zuerst zum Plaza de la Independencia, der übliche Platz in der Mitte der Stadt mit der üblichen Kirche, die in diesem Fall Santa Iglesia hieß. Auch waren um den Platz wieder die üblichen Gebäude mit Arkaden, diesmal allerdings in roter Farbe. Daraufhin liefen wir eine schnurgerade Kopfsteinpflaster-Straße mit kleinen, eingeschossigen Häusern entlang, von denen jedes eine andere Farbe hatte, zur Puerta de Tierra.

 
 
 
 

Hierbei handelt es sich um ein steinernes Tor, der Durchgang durch eine Altstadt-Mauer. Dort wurde gerade Bühnen-Equipment abgebaut, als ob dort am Vortag ein Konzert war. Dann wieder zurück in die Richtung, aus der wir gekommen waren, allerdings über eine parallele Straße, auch hier wieder bunte, einstöckige Häuser, genauso, wie man sich Mexiko vorstellt. Hier war der hintere Teil der Straße für den Autoverkehr gesperrt und Restaurants hatten dort ihren Stische und Stühle platziert. Dort sitzt man bestimmt ganz nett am Abend, aber wir waren ja wie immer auf der Durchreise. Wir liefen weiter über eine Hauptstraße zum nahen Meer. Leider ist dort kein Strand, sondern nur eine endlose Betonwand – schade, dass man das Meer hier nicht anders nutzt.

 
 
 
 

Parallel zum Ufer ist immerhin eine mehrere Kilometer lange Promenade. Dort schauten wir kurz am Campeche-Schild vorbei und der Skulptur „Die Braut des Meeres“ vorbei. Damit hatten wir innerhalb einer Stunde eigentlich alles Wichtige in dem 300.000 Einwohner Ort gesehen. Da der Ort aber auch eine gute Versorgungsmöglichkeit ist, fuhren wir noch zum örtlichen Walmart. Ein riesiger Supermarkt aus den USA, welcher in Mexiko auch nicht anders war. Dem folgten weitere 2 ½ Std. Autofahrt. Davon 45 Min. wie gewohnt über eine gute, zweispurige Autobahn mit wenig Verkehr und häufig mit Blick auf das Meer zur Rechten. Ab dem Ort Champoton war dann mit dem schnellen Vorankommen vorbei, die Straße führte über die Brücke einer Flussmündung und schließlich durch den gar nicht mal so kleinen Ort.

 
 
 
 

Die Restlichen 1 ¾ Std. führte die Landstraße einspurig, aber dennoch gut ausgebaut im immer nah am Meer entlang. Zwischendurch gab es mal die ein oder andere Straßensperre / Polizeikontrolle, von welcher wir aber zum Glück (erstmal) verschont blieben. Es war schon beeindruckend, mit welcher Mannstärke und entsprechender Waffengewalt man hier dem Drogenkrieg begegnet. Unser Ziel war der kleine Ort Isla Aguada, auf einer Nehrung, also eine langgestreckter Sandstreifen, welche eine Lagune vom Meer abtrennt. Im Cielo Bonito Hotel Boutique angekommen, begannen beim Check In gleich die Sprachprobleme. Niemand sprach hier Englisch. Dafür aber war die Lage um so idyllischer, das Hotel schien sehr neu zu sein und war direkt am Meer gelegen.

 
 
 
 

Keine nennenswerte Bebauung in der Nähe und andere Hotels sowieso nicht. Zudem waren in dem Hotel auch keine 10 Gäste, folglich hatten wir den Strand fast für uns allein. Als ich um 18 Uhr in den Pool wollte, hieß es plötzlich wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. Auch setzten sich die Sprachschwierigkeiten beim Abendessen um so mehr fort, wir erhielten das Essen 20 Min. versetzt.. ich kann leider nichts Gutes über das  Cielo Bonito Hotel Boutique berichten. Wir saßen nach dem Essen noch etwas am Strand, bis wir auch diesen Tag gegen 22 Uhr für beendet erklärten.

 
 

     

                                                                                                                                                       

 
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