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Bis auf das Essen, welches eine Stunde nach dem Start ausgeteilt
wurde, verschlief ich den Flug komplett. Insgesamt muss ich
sagen, hat mich Emirates Airlines ein wenig enttäuscht. Ich
konnte keine größere Beinfreiheit feststellen, und die Versorgung
mit Getränken war auch nicht besser als anderswo (vom mäßigen
Essen ganz zu schweigen, was aber Geschmacksache ist). Das
Unterhaltungsprogramm im Airbus hatte kein Video on Demand, wie
immer bei den US-Amerikanischen Fluggesellschaften oder Quantas.
Über die Probleme des Personals in Düsseldorf habe ich mich
bereits ausgelassen. Kurzum – nicht besser oder schlechter, als
andere Airlines auch. 5 – Sterne Airline? Konnte ich nicht
erkennen. In Johannesburg angekommen, liefen wir erneut über endlose
Gänge, benötigten wir 15 Minuten zur Passkontrolle, an welcher
wir eine lange Schlange vorfanden. Dieses minderte unsere
Chance, bei nur 90 Minuten Umsteigezeit (von welcher bereits 30
Minuten wegen der Verspätung aufgezehrt waren), unseren letzten
Flug nach Kapstadt zu erreichen. |
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Gut 30 Minuten benötigten wir, bis endlich der Stempel im Pass
war. Schnell zum Kofferband, und mit den vier großen
Reisetaschen im Galopp vom internationalen zum nationalen
Terminal. Dazu muss man das internationale Gebäude verlassen und
links den einzigen Weg (gar nicht zu verfehlen) ca. 800 Meter
folgen. Es gibt keine Verbindung innerhalb der Gebäude. Nass
geschwitzt (bei 28 Grad), erreichten wir den British Airlines
Schalter, der unseren Comair Flug abfertigte. Zu unserem
Erstaunen, konnten wir das Gepäck noch abgeben (was wir zum
erneuten Erstaunen auch in Kapstadt wiedersahen) und flitzten
angezogen zum Gate. Dieses wurde 5 Minuten später geöffnet und
mit einer Boeing 737-200, der man ihr betagtes Alter ansah,
flogen wir pünktlich um 12.30 Uhr, unserem endgültigen Ziel
entgegen. Die Flugzeit Johannesburg - Kapstadt betrug 1 Stunde
und 50 Minuten. Bei strahlendem Sonnenschein in Johannesburg
gestartet, flogen wir bald in eine Wolkendecke. |
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Diese
hielt bis Kapstadt vor, wo wir bei regnerischem Wetter bei und 24
Grad um 14:40 Uhr landeten. So hatten wir uns die Flucht in den
Sommer der Südhalbkugel nicht vorgestellt. Der kleine Kapstadt
International Airport befand sich, wie jener in Johannesburg auch,
wegen der bevorstehenden Fußball WM schwer im (An)Bau, sodass er von
meinem letzten Besuch her kaum wieder zu erkennen war. Die Koffer
hatten wir erneut schnell und nachdem wir an einem ATM Automaten
südafrikanische Rand gezogen hatten, begaben wir uns zur
Autovermietung. Natürlich erst zur Falschen, da ich anstelle AVIS,
Europcar im Hinterkopf hatte. Wir erhielten nach kurzem Papierkram
schnell den bestellen Toyota Avensis. Das Fahrzeug ist entweder ein
8-Sitzer oder die hinteren Sitze können umgeklappt werden, sodass
vier große Koffer hinein passen. Eine preiswerte Alternative zum
Minivan, der deutlich teurer ist. Ich fand glücklicher Weise auf
Anhieb den Weg nach Camps Bay, den ich grob in Erinnerung hatte.
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Ein
kräftiger Regenschauer unterwegs, bei dem das Wasser in Bächen die
Straßen herunter floss, nahm uns die letzte Hoffnung auf sonnige
Tage. In der Fullham Lodge in Camps Bay angekommen, wo wir zwei
Übernachtungen vorgebucht hatten, sprang ich zuerst in den Pool.
Jener war direkt hinter dem Terrassenfenster unseres Appartements,
mit 2 Schlafzimmern und einem Wohnzimmer, nebst Küchenzeile. Für
2.200 ZAR = 197 Euro hatten wir die vorgenannte Garden Suite (es
gibt noch weitere, kleinere Wohnungen im gesamten Haus) gemietet,
mit schöner Aussicht auf den Atlantik, da sich fast alle Häuser in
Camps Bay am Hang befinden. Grundsätzlich würde ich beim Aufenthalt
in Kapstadt, Camps Bay als Ort der Unterkunft wählen, obwohl leider
deutlich teuerer, als z. B. Bloubergstrand in der selben Kategorie.
Grund ist die Nähe zu Kapstadt (keine 10 Minuten mit dem Auto ins
Zentrum). |
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Man fährt über den Hügel, ist
somit aus der Großstadt heraus, hat einen schönen Blick auf das
Meer, einen schönen Strand und ist insbesondere sicher. Nach einer
Stunde des Verschnaufens, Planschens im Pool und auspacken der
Koffer, machten wir uns auf den Weg und kauften die notwendigen
Getränke im Pick´n Pay (den Supermarkt gibt es an jeder Ecke in
Südafrika). Im Anschluss fuhren wir zur V&A Waterfront. Detaillierte
Erklärungen zur V&A Waterfront, könnt Ihr auf der
Kapstadtseite meines letzten Reiseberichtes erfahren. Da es
bereits 19 Uhr war und dunkel wurde, liefen wir ein wenig am Clock
Tower und den angrenzenden Restaurants herum, um uns im belgischen
Restaurant „DEN ANKER“ niederzulassen. King Size Shrimps mit Pommes
mussten es den Abend sein (komische Zusammenstellung, gebe ich ja
selber zu). 21 Uhr war es, als wir die V&A verließen und die
Geschäfte schlossen. Wir kauften schnell noch einen Adapterstecker
und machten uns müde auf den Weg zur Fullham Lodge. Dort tranken wir
auf der Terrasse noch einen Absacker, bevor der anstrengende Tag ein
Ende nahm. |
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