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Das sind Auswaschungen im Dolomitgestein, welche in Millionen
von Jahren, durch die vom Wasser mittransportierten
Kieselsteine ins Gestein gefräst wurden. Runde, bizarre Formen,
welche das Gestein angenommen hat und sich schwer beschreiben
lassen. Der Fußweg entlang der Potholes, führt entlang kleiner
Wasserfälle und über zwei Brücken, von denen man einen besseren
Blick auf die ca. 8 Meter tieferen Auswaschungen hat. Bevor das
Wasser über den Wasserfall in die „Mini-Schlucht“ hinab fällt,
kann man den friedlich fließenden Fluss hinauf waten. Wer
besser zu Fuß ist, kann den 25 km langen Yellowood Trail zwei
Tage lang durch die umliegenden Regenwälder laufen. Wenn es
noch mehr sein darf, den 41 km langen Protea Hiking Trail. Bei
uns lief aufgrund der Hitze (35 Grad Celsius) nur der Schweiß,
maximal noch unsere Beine zurück zum Auto. Wir fuhren den am
Vormittag auf der R532 gefahrenen Weg nach Norden zurück. |
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Auf Höhe des Bryce River Resorts, lagen die Polizisten immer
noch mit der Radarpistole auf der Lauer. Wir fuhren aber
anständig. Die Landstraße mündet 5 km später auf die R36, an
dessen Straßenkreuzung die nahen Echo Caves sind. Aber da
bereits 12:15 Uhr, hatten wir dafür keine Zeit. Der weitere
Verlauf der R36 führt kurvenreich durch landschaftlich schöne
Gegend. Eingerahmt von den Bergen im satten Grün, mit
regenwaldähnlicher Bewaldung. Erst hinunter ins Tal, dann
bergan, mit schönen Blicken auf das gesamte Tal. Schließlich
entlang dem Abhang, durch den ca. 150 Meter langen J.G. Strijdom
Tunnel, der durch die letzte Bergkette führt, bevor man in die
Ebene hinunter fährt. Hinter dem Tunnel sind in abenteuerlicher
Weise am Hang gebaute Wellblechhütten der Obst- und
Souvenirverkäufe. Als auch der Ausblick aus 335 Meter Höhe, in
die scheinbar endlose Ebene und den braunen Ohrigstat River zu
erwähnen. |
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Die Straße windet sich in die Ebene, wo die Temperatur weiter
zulegte. Unten angekommen, wird die Fläche intensiv von Obstbauern
genutzt, an dessen riesigen Plantagen wir entlang fuhren. Im
Hintergrund die bis fast 2.000 Meter hohen Berge, mit roten
Felsschichten, welche wir bereits von der anderen Seite an den
Aussichtspunkten am Blyde River gesehen hatten. Schließlich
wechselten wir auf die R531 nach Klaserie. Entgegen der
touristischen Panorama Route und der Millionenstadt Johannesburg,
ist dort die Zeit stehen geblieben. Die Armut der Bevölkerung
aufgrund ihrer Behausungen war augenscheinlich. Schilder, welche
auf private Game Resorts hinwiesen oder auf denen Land zum Kauf
angepriesen wurde, nahmen immer mehr zu. Riesige Areale, welche an
die privaten Game Resorts anschließen. In Klaserie machten wir in
einem Road Stopp ähnlichen Supermarkt einen letzten Halt, um uns mit
dem Notwendigen einzudecken. Nördlich nach Hoedsspruit führt
schnurgerade die R71, welche zur rechten als auch zur linken mit
Drahtzäunen gesichert ist. |
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Rechts beginnen die privaten Game Resorts und Schilder weisen auf
entsprechend exotischen Wildwechsel hin. 8 km nördlich von Klaserie
zweigt rechts eine Asphaltstraße ab, welche gemäß Beschilderung zum
Flughafen führt. 1 km später folgt ein großes Tor, dessen
Wachpersonal wir mitteilten, zu welchem Reserve wir wollten. Nach
Abgleich mit seiner Liste wurden wir durchgelassen. Dann 10 km stur
geradeaus, bis ein Schild den Weg zum Thornybush, unserem Ziel, wies.
Dann 15 km über eine breite Piste, bis wir das Haupttor des Thornybush Game Reserves erreichten. Dort erneuter Abgleich, ob wir
gebucht hatten. Wie bei einer Schleuse, öffneten sich nacheinander
zwei Gatter und wir waren drin. Die Piste danach war deutlich
schlechter (aufgrund mangelnder Bodenfreiheit, mit einem normalen
PKW eingeschränkt befahrbar – aber machbar). 10 km später
erreichten wir das Thornybush Main Camp, mit 20 Gästehütten das
größte Camp des Resorts. Dort erhielten wir ein Begrüßungsgetränk
und mussten unterschreiben, dass wir im Falle welches Unglückes auch
immer, keine Ansprüche stellen werden. |
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Derweil wurde per Funk Bescheid gegeben, dass wir eingetroffen sind
und ein Jeep zur Abholung bestellt, nach 15 Minuten eintraf. Die
Koffer wurden verladen und über Stock und Stein wurden wir 8 km (per
GPS mitgetrackt) zur Unterkunft Serondella Lodge gefahren. Unterwegs
begegneten wir Impalas und Giraffen. In der Serondella wurden wir
von den Angestellten begrüßt, im Halbkreis versammelt mit Trommeln.
Erneut ein Begrüßungsgetränk und die Koffer wurden zur Hütte
gebracht. Eine traditionelle, afrikanische Rundhütte, ca. 40 m2,
mit Wohn- und Schlafbereich (mit Himmelbett) und Klimaanlage. Sowohl
vom Wohnbereich, als auch vom Whirlpool im Badezimmer, hat man Blick
auf ein Wasserloch, an welchem regelmäßig Tiere sind. Dazu eine
nicht einsehbare Terrasse, auch mit Blick auf das Wasserloch.
Insgesamt stehen in der Serondella Lodge vier Hütten für maximal 10
Leute zur Verfügung .Zum Areal gehört auch ein Haupthaus (ebenfalls
mit großer Beobachtungsterrasse auf das Wasserloch), wo die Malzeiten
eingenommen werden, eine separate Barhütte und ein 15 Meter großer
Pool. |
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Zudem ist dort ein
Hochsitz, von welchen man Blick auf ein weiteres
Wasserloch hat. Luxus total, mitten in der Wildnis.
Da es jenseits der 35 Grad war, sprang ich zur
Abkühlung in den Pool. Um 15.30 Uhr war Tea Time,
wozu Kuchen, Sandwitches und Obst serviert wurde.
Eine halbe Stunde später war Abfahrt zum
abendlichen Game Drive. Mit zwei weiteren Paaren,
fuhren wir im offenen Jeep auf Safari in dem 11.500
ha großen Gebiet. Zuerst begegneten wir einer Herde
flüchtender Impalas, aber auch einer Familie
Nashörnern mit ihrem Jungen. Ebenso auch einem
Wasserbock und einer Giraffenfamilie mit ihrem Jungen. Faul am Wegesrand schlafend lag
eine Löwenfamilie, welcher wir uns bis auf 2 Meter
näherten. Bei der Rundfahrt wurden die Erklärungen
sowohl auf Englisch, als auch immer auf Deutsch
gegeben. Kurz vor 18 Uhr hielten wir auf einer
Lichtung, Klapptische wurden ausgebreitet (sogar mit
Tischdecke darüber), kleine Knabbereien wurden
gereicht, als auch ein Getränk, den Sundowner. 15
Minuten hielten wir so inne, bis wir zurück zur
Lodge gefahren wurden. |
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Das Essen war bereitet, der Tisch gedeckt und es gab
ein dreigängiges Menü, bei dessen Hauptspeise man sich
am Buffet bedienen konnte. Es wurde viel
erzählt, bis um 21 Uhr alle in ihren Hütten verschwunden
waren, denn schließlich war 5.30 Uhr am nächsten Morgen
Weck zeit. |
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