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Aber auch 203 Tierarten gibt es dort, davon 150 Vogelarten, als auch 1.500
Pflanzenarten, wovon 108 in ihrem Bestand gefährdet sind. Der
Parkeingang befindet sich ca. 100 Meter höher als die danach
abfallende Küstenebene. Deshalb hat man dort einen guten
Überblick über den Park und erkennt bereits die schneeweißen
Dünen an der Küste. Eine asphaltierte Straße führt die
Serpentinen hinunter und wird später zur Piste, welche zum 12 km
entfernten Abzweig De Mond führt. Dort, am Südufer eines
Binnensees, ist die Brutstätte vieler Vögel. Wir bogen links ab,
um nach weiteren 7,7 km zu Koppie Alleen zu gelangen, guter
Einstiegspunkt sowohl zu den Dünen, als auch zur Wanderung
entlang der Küste, zu den östlichen, mit dem Auto nicht
zugänglichen Teil des Parks. Der Weg dorthin führt entlang der
Dünen, man hat sie sozusagen vor Augen, aber gelangt trotzdem
nicht dorthin. Wir entschieden uns als erstes für die Wanderung
entlang der Küstenlinie. |
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Über einen Steg gelangten wir zur ersten Bucht, beidseitig
begrenzt durch Sandsteinfelsen, mit kleinen, von Gezeiten
ausgespülten Höhlen. Über eine kleine Anhöhe erneut über einen
Holzsteg, erreichten wir die zweite Bucht. Dort kehrten wir um.
Bei bewölktem und grauen Himmel, wirkt der schönste Strand halt
trist. Zurück am Parkplatz, beginnt auch ein Weg in die hohen
Dünen. Steil durch tiefen Sand, stapften wir bergauf. Geschätzte
40 Meter über dem Meer und von jenem 150 Meter entfernt, hat man
einen genialen Blick über das Dünenmeer entlang der Küste. Da
Doro´s Eltern sich diesen beschwerlichen Fußweg ersparten,
liefen wir aus Zeitgründen lediglich zum Wasser und auch über
eine der höchsten Dünen zurück zum Auto. Von dort aus fuhren wir
den zuvor gefahrenen Weg zurück, bis vor der Anhöhe am
Parkeingang ein Rundweg beginnt. Diesen hatte ich vom letzten
Besuch 2006 im Park positiv in Erinnerung, da man dort Tiere
wie z. B. Zebras, als auch seltene Buntböcke sehen kann. |
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Aber
darin enttäuschte der Park dieses mal total. Wir sahen lediglich
ganz am Anfang zwei Zebras und wenige Impalas, aber das war es auch
schon. Kein Vergleich zum letzten Besuch. Auch war der Rundweg im
miserablen Zustand. Tiefe ausgewaschene Bodenwellen, welche das
Befahren mit einem 2 WD mit wenig Bodenfreiheit nicht einfach und
zeitintensiv (eine Stunde) machte. Wir erfuhren später im nahen
Buchu Bushcamp, dass die Tierpopulation in den letzten Jahren durch
Abwanderung in andere Reviere sehr zurückgegangen ist. Schließlich
verließen wir den Park durch das einzige Gate. Hinter der
Rangerhütte zweigt eine Dirt Road zum Buchu Bushcamp mit Restaurant
links ab, denn im gesamten Park gibt es nichts zu essen. Drei
Kilometer wieder über schlechter Piste und wir erreichten das
gänzlich aus Holz gebaute Bushcamp, mit 4 reetdachgedeckten,
Appartementhäusern aus Holz. |
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Das
zweistöckige Haupthaus ist öffentliches Restaurant, als auch
Haupthaus mit gemütlichem Wohnzimmer für die Hausgäste. Da die warme
Küche bereits um 16 Uhr geschlossen war, nahmen wir mit kalten
Sandwiches vorlieb. Leider hat der De Hoop Park in Bezug auf Tiere,
nicht zu 100% meine Erwartungen erfüllt. Beim letzten Besuch konnte
man viele der für Afrika typischen Tiere sehen. Diesmal waren wohl
alle auf Urlaub, oder nicht mehr im Park ansässig, wie ich erfuhr.
Als Ersatz zum Besuch eines privaten Game Parks nicht mehr geeignet.
Da die Fahrt von der N2 hin und zurück 3 Stunden dauert, würde ich
den Park nur besuchen, wenn ein Tag extra vorhanden ist und auch nur
wegen der traumhaften Dünenlandschaft. Um17 Uhr verließen wir den
De Hoop Park und fuhren über 60 km Schotterstraße nach Swellendam.
Der Weg führt durch eine lang gezogene Ebene. Wir sahen von weitem,
dass der Himmel fast schwarz wurde und wir in ein Gewitter hinein
fuhren. |
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Die
Piste mündet auf die N2, welche dort schon vor 2 Jahren eine lange
Baustelle mit einspuriger Verkehrsführung war. Das hatte sich in der
Zwischenzeit nicht geändert. Wir stellten uns 15 Minuten an, bis ein
Baustellenfahrzeug die Karawane durch den Engpass führte (als ob man
alleine den Weg nicht finden würde...). In Swellendam fuhren wir zur
Tourist Info auf der Hauptstraße, gegenüber der Dutch Reformed
Church. Leider hatte die Tourist Information bereits um 17 Uhr
geschlossen, sodass wir B&B Pensionen abtelefonierten, deren
Homepages ich bereits zu Hause ausgedruckt hatte. Schnell wurden wir
fündig, denn die Fotos vom La Rachelle sagten uns zu. Keine Ahnung,
warum wir nicht wieder das Haus verließen, nachdem wir die Zimmer
sahen. Bis auf ein Zimmer, befinden sich alle angrenzend einem
kleinen Innenhof. Dieser dient als Frühstücksraum, als auch
Aufenthaltsort als während des Tages. |
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Die
Folge ist, dass man jedes Wort mitbekommt, wenn sich abends andere Gäste
ruhig dort unterhalten. Es geht weiter – die Zimmer: Selbst in
London war unser Zimmer in einer 4 Sterne Unterkunft größer. Trotz
der ungleichen Grundstückspreise. Vom Bett waren es rechts und links
keine 50 cm zur Wand und nach vorne auch weniger als ein Meter.
Nein, das Bett war keine 5 x 5 Meter groß. Wir hatten keine Lust in
eine andere Unterkunft umzuziehen und gaben uns damit zufrieden. Achja, die Badezimmer hätten wegen leichtem Schimmelbefall an der
Decke auch eine Renovierung nötig gehabt. Keine Ahnung, wo das La
Rachelle 4 Sterne her hatte. 335 ZAR war es keinesfalls wert. Die
schlimmste Unterkunft der gesamten Reise – und wir haben öfters in 3
Sterne Pensionen geschlafen. Wir gingen zu Abend im Restaurant De Vagebond essen, an der Voortreck St., der Hauptstraße von
Swellendam. |
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Schön
eingerichtet, im alten Kolonialstil, mit sehr leckerem Essen
(insbesondere Straußensteak). Um 21 Uhr liefen wir zurück zum La
Rachelle und setzten uns an einen Seitentisch, an den wir zu viert kaum
passten, in den Innenhof. Uns schwante Schlimmes, als wir auf dem
Rückweg feststellten, dass gegenüber der Pension das örtliche Kricket
Stadion ist und genau den Abend das Spiel der Saison stattfindet. Ok,
die Schalke Arena ist lauter, aber dort gegenüber steht auch keine B&B
Pension.... Irgendwann schliefen wir dann doch ein... |
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