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Natürlich von Touristen belagert, um ein Foto mit den
Persönlichkeiten machen zu können. Vorbei an den vielen
Restaurants kamen wir zum Market Square, auf welchem eine
afrikanische Gruppe, traditionelle Lieder spielte. Wir gingen in
die Vistoria Wharf Shopping Mall. Direkt am Eingang sind diverse
Schnellrestaurantketten, was uns sehr gelegen kam. Wir stärkten
uns erst mal. Die nächsten zwei Stunden liefen wir Kreuz und
Quer durch das riesige Shoppingcenter, mit über 400 Geschäften
(ständig wird erweitert). Es gibt interessanteres in Kapstadt,
aber dort war es wenigstens trocken. Doro entdeckte die Filiale
von Esprit in Kapstadt - erstaunlich, wo überall vertreten sind.
Um 14.30 Uhr fuhren wir zurück nach Camps Bay. Doro´s Eltern
ruhten sich ein wenig aus und wir fuhren zum Signal Hill, da es
nicht mehr regnete und sich der Nebel lichtete. Signal Hill und
Lions Head schauten aus der Wolkendecke heraus. |
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Wenn man von Kapstadt´s Innenstadt den Schildern zur Cable Way
folgt, biegt man an der Kreuzung auf dem Hügel, wo es links zur
Talstation der Bergbahn geht rechts ab und erreicht über die
Straße Lion´s Rump, den besten Aussichtspunkt auf Kapstadt. Die
Straße, welche sich über ca. 3 km zieht, bietet bereits
unterwegs gute Aussichtspunkte, bis man schließlich den höchsten
Punkt des 364 Meter hohen Signal Hill, einem zum Meer
vorgelagerten Hügel, erreicht. Der Blick auf Downtown, als auch
auf den Tafelberg (letzterer war bei unserem Besuch immer noch
im Nebel), ist phänomenal. Sicherlich auch bei Dunkelheit
interessant, wobei ich dann wegen der Kriminalität vorsichtiger
wäre. Der Großteil der Citybowl war bereits nebelfrei,
allerdings alles südlich des Berges, war in dicken Nebelschwaden
gehüllt. Da der Nebel aber nur bis zu 10 Meter über dem Boden
war, ragten die oberen Etagen der Frachter heraus, welche über
das Meer schipperten - ein seltener Anblick. |
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Unterhalb des Parkplatzes am Endpunkt (von dort nicht ersichtlich)
befinden sich Kanonen, welche täglich Punkt 12 Uhr, einen lauten
Böllerschuss abgeben. Früher diente dienten die Schüsse als
Ankündigung eines neuen Bootes, welches in der Hafen einfährt. Wir
liefen einen Wanderweg, am Parkplatz beginnend, in südlicher
Richtung, um die Aussicht in eine andere Richtung zu genießen. Im
Nachhinein betrachtet, wegen dem Nebel, nicht wirklich sinnvoll.
Allerdings konnten wir das Fußball WM Stadion von Kapstadt, welches
sich im Bau befand, hervorragend von oben sehen. Auf dem Rückweg,
hielten wir am zweiten Aussichtspunkt (wenn man auf den Signal Hill
hinauf fährt), wo der Wanderweg zum 725 Meter hohen Lion´s Head
beginnt. Wir machten reichlich Fotos von dem Berg und uns wieder auf
den Weg zurück nach Camps Bay. Auf der Camps Bay Road, welche immer
hinab führt, war ein wunderschönes Schauspiel der Natur zu sehen.
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Im
oberen Bereich der Straße befand über dem Nebel, über welchen man
die Berge der 12 Apostel zur Linken sehen konnte. Ähnlich wie im
Flugzeug über den Wolken. Da die Camps Bay Road hinunter führt, war
deutlich, dass man 500 Meter weiter, genau in diese Wolken hinein
fahren würde. Da unsere Appartement leider mehr als 500 Meter weiter
lag, war es somit vorbei mit dem vorübergehend gutem Wetter und wir
fuhren wieder in den Nieselregen. Da wir dieses natürlich Doro´s
Eltern erzählten, war klar, dass wir erneut auf den Signal Hill
fuhren. Keine 30 Minuten später, war die Wolkensituation nicht
grundlegend anders, es wurde aber deutlich, dass es immer mehr
aufklarte. Das lies für den folgenden Tag auf besseres Wetter
hoffen. Da es mittlerweile schon 17.30 Uhr war, war es Zeit zum
Abendessen. Wir fuhren auf direktem Weg in die Victoria & Alfred
Waterfront. Obwohl wir noch nicht lange aus Deutschland fort waren,
war uns danach, in das Paulaner Brauhaus Kapstadt im Clocktower
Center zu gehen. |
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Jenes befindet sich auf der
gegenüberliegenden Hafenseite der Victoria Warf Mall, vom Clock
Tower aus, gar nicht zu übersehen. Die Speisekarte im Paulaner
Brauhaus lässt für den deutschen Geschmack keinerlei Wünsche offen.
Schweinshaxe, Kartoffelsalat, Frankfurter Würstchen,..... nur die
Service, welcher uns bediente war, der deutschen Sprache nicht
mächtig. Gegen 20 Uhr fuhren wir zurück nach Camps Bay und
verbrachten den Rest des Abends auf Terrasse. Dort brachten wir
erfolgreich unser Handy mit der südafrikanischen Calling Card in
Schwung. Diese hatte ich zuvor auf dem deutschen Ebay für 7,90 Euro
(incl. 60 ZAR = 5,80 Euro Gesprächsguthaben) gekauft, um bei
Telefonaten innerhalb des Landes (z. B. um Übernachtungen zu
reservieren), die Roaminggebühren zu sparen. In Südafrika benötigt
man dann lediglich noch Karten zum Aufladen, die man an jeder Ecke
erhält. Für tägliche ca. 3 Gespräche, haben wir keine 90 ZAR
vertelefoniert. Eine lohnenswerte Investition. |
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