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Der Cape Point ist eine schmale, felsige Landzunge, welche für
die meisten Touristen am Leuchtturm endet. Damit es auch die
Fußkranken bequem haben, kann man für 36 ZAR = 3,30 Euro mit
einer Bergbahn dort hin fahren. Alternativ ist ein bergan
führender Fußmarsch von 10 Minuten zu bewältigen. Da es 14 Uhr
war und der Magen leer, liefen wir zum Two Ocreans Restaurant.
Die Terrasse ist direkt am Abgrund, mit schönem Blick über die
gesamte False Bay. Und wie an dem Ort gar nicht zu erwarten, mit
zivilen Preisen. Dort lebte meine wiedererkannte Zuneigung zu
Straußensteaks auf, von denen ich im Verlauf des Urlaubes noch
einige zu mir nahm. Gut gestärkt, liefen wir parallel der
beschriebenen Seilbahn zum Leuchtturm, wo mehr als nur ein
frischer Wind wehte. Wir schossen die üblichen Fotos, wonach
sich Doro´s Eltern auf den Rückweg zum Auto machten. |
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Wir liefen an der atmosphärischen Beobachtungsstation unterhalb
des Leuchtturms, einen kleinen Weg noch weiter südlich, wo sich
sie Landzunge fortsetzt und am alten, 87 Meter über dem Meer
befindlichen Leuchtturm endet. Dort waren wir wieder völlig
alleine. Für anderen Touristen war das Kap scheinbar am großen,
sich 249 Meter über dem Meer befindlichen Leuchtturm. Der Weg
war wegen des Windes gar nicht einfach. Man läuft nahe dem
Abgrundes entlang (wenn die Höhenangst nicht so sehr ausgeprägt
ist, problemlos zu schaffen), allerdings wegen der
Orkanwindstärke war ein Schritt voran, manchmal zwei zurück.
Nachdem auch dieser Punkt auf der To Do Liste abgeharkt war,
liefen wir zügigst zurück zum Auto, wo Doro´s Eltern auf uns
warteten. Zusätzlicher Zeitbedarf für den Abstecher 30 Minuten
und nicht 90 Minuten, wie an einem Schild nahe des oberen
Leuchtturms stehend. Anhand der vorbereiteten Ausdrucken von B&B
Pensionen in Stellenbosch, telefonierten wir mit diesen gegen 16
Uhr. Mit niederschmetternden Erfolg. Alle waren ausgebucht, bis
wir schließlich beim 8 Telefonat, mit dem Besigheim B&B Pension
Glück hatten. Auf dem Rückzug aus den Park, bogen wir 200 Meter
hinter dem Buffelsfontain Visitors Center vom Hauptweg rechts
ab, um die landschaftlich schöne Strecke zum Venus Pool zu
fahren. Am Abzweig standen Autos, was bedeutet: Hier gibt es was
zu sehen.Genau so war es. Eine Affenfamilie fraß sich mit
Grünzeug voll. Nach entsprechenden Fotos, erreichten wir die
Black Rocks. |
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Ausgangspunkt für Wanderungen in die nahen Hügel und gleichzeitig
Angelstelle. Ebenso der 500 Meter weiter entfernte Booi se Skerm, an
der steinigen Küste der False Bay. Hier waren wir wieder abseits der
Touristenroute. Wir wollten den asphaltierte Straße weiter folgen,
welche sich zwischen Meer und den bis zu 400 Meter hohen Hügeln zum
Aussichtspunkt Venus Pool führt, aber leider versperrte eine
Schranke den Weg. Also wieder zurück zur Hauptstraße und wir
verließen wir den Nationalpark gegen 17 Uhr. Landschaftlich
interessant, direkt an der Steilküste entlang, führt die M4 in
Richtung Simon´s Town. Nach ca. 20 km, immer am Meer entlang,
erreichten wir Boulders Beach. Der Ort ist insbesondere bekannt
durch die dort ansässigen Jackass oder Brillen - Pinguine. 1985
wurde dort das erste Pärchen der Frackträger gesichtet, mittlerweile
sind in den Höhlen der steinigen Küste 3.500 ihrer Art ansässig. |
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Fährt
man die Hauptstraße entlang, sind Hinweisschilder zur
Aussichtsplattform zu erkennen. Natürlich wird diese Attraktion
vermarktet, sodass Eintritt zu zahlen ist. Wir fuhren eine Straße
früher hinein, welche auf einen kleinen Parkplatz mündet, wo zwar
keine Holzstege sind, dafür aber mindestens genau so viele Pinguine
zu sehen sind (man kommt dort ebenso nah an jene ran, wie an der
überfüllten Aussichtsplattform). Witzig fand ich ein Schild auf dem
Parkplatz, welches aussagte, dass man sich vor dem Ausparken seines
Fahrzeuges davon überzeugen soll, dass sich kein Frackträger
darunter befindet. Nachdem viele Fotos geschossen waren, setzten wir
unsere Fahrt nördlich nach Muizenberg fort. Weiterhin der Küste
entlang, leider nur parallel der Bahnlinie, dessen Oberleitung das
Fotografieren der Küste erheblich einschränkt. In Muizenberg, mit
einer der größeren Orte an der False Bay, ist insbesondere durch
seine bunten Umkleidekabinen am Strand bekannt. |
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Wir
parkten unseren Wagen in einer Seitenstraße und liefen den
menschenleeren Strand entlang. Mittlerweile war es bereits 28 Grad
warm und eigentlich warm genug zum Baden im Meer. Aber wir mussten
weiter... Die M310 folgten wir in östlicher Richtung, welche weniger
als 10 Meter vom Meer entfernt, mitten durch Dünen führt und am
Straßenrand etwas zugeweht war. Keine 10 km vom Meer entfernt,
begannen die Weinberge. Wir benötigten von den Dünen aus noch 30
Minuten, bis wir im mittlerweile 33 Grad warmen Stellenbosch
ankamen. Vom B&B Besigheim Haupthaus, fuhren wir 4 km zu einem
weiteren Anwesen der Familie, in welchem sich drei weitere
Appartements zur Miete befinden. Zwei davon hatten wir, ebenso wie
den Pool, ganz für uns alleine, da keine weiteren Gäste dort waren.
Ruhig in einer Sackgasse gelegen, mit Schlafzimmer nebst kleiner
Küche und natürlich Badezimmer auf 40 m2 ausgestattet. |
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Und das für 250 ZAR = 23 Euro
pro Person und Nacht. Eine unserer besten Unterkünfte auf unserer
Reise. Nachdem wir die Koffer verstaut hatten und ich im Pool für
reichlich Wellen gesorgt hatte, gingen wir im historischen Zentrum
von Stellenbosch essen. Im Anschluss setzten wir uns noch bis zum
späten Abend auf die Terrasse, unterhielten uns und leerten mehr als
nur eine Flasche Wein. |
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